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Liebe Beterin, lieber Beter, 

wenn sich eine Schwangere in Not an unsere Beratung wendet, zählen zu Beginn die scheinbar ganz einfachen Dinge. Bei ihrer Beraterin findet sie die Möglichkeit, Angst auszusprechen, Schock zu verarbeiten – und Leid zu teilen. Aber das ist nur der Anfang. Für all diese Gefühle muss Platz sein – alles darf jetzt sein.

Aber dann,  nach einer gewissen Zeit, gilt es, die Augen aufzuheben und das Hier und Jetzt als Teil eines größeren Ganzen zu sehen. Gemeinsam mit ihrer Beraterin geht die Schwangere auf eine Suche nach dem Sinn ihrer jetzigen Situation. Was am Anfang noch dunkel und verschwommen wirkt, wird immer klarer. Wie gelingt es dieser Frau, ihre Situation so anzunehmen, dass aus dem Schock und Leid des Anfangs allmählich etwas Gutes wird?

Die Schwangere beginnt, sich selbst ganz anzunehmen – und mit ihr diese Situation, in der sie steckt. Es ist nicht alles wahllos, sinnlos was geschieht. Dies hier ist ihre Aufgabe – an sie gestellt und an niemand anderen. Und das Glück liegt darin, diese Aufgabe anzunehmen: JA zu sagen.

Es scheint ein Merkmal des gelingenden Lebens zu sein: den Umständen nicht fatalistisch begegnen – sondern verstehen, dass diese Herausforderungen dafür da sind, dass wir uns an ihnen bewähren. Sie, liebe Unterstützer, haben das verstanden. Denn so wie diese Schwangeren ihre Situation als Aufgabe wahrnehmen, so sind Sie es, liebe Unterstützer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diesen Schwangeren zur Seite zu stehen.

Sie nehmen diese Aufgabe als einen Auftrag an – mit Ihren Gebeten, Ihren Gedanken und ihrer finanziellen Unterstützung. Aber da steckt noch mehr dahinter. Sie nehmen nicht nur diese Aufgabe als Auftrag an. Sondern – davon bin ich überzeugt – sehen hinter all diesen Aufträgen des Lebens auch den, der sie uns gestellt hat: Jesus Christus.

Für Sie sind diese Frauen und ihre Babys nicht einfach Empfänger einer gewiss großzügigen Menschenliebe und Humanität, sondern vielmehr: unsterbliche, von Gott geliebte und gewollte Seelen,  für die sich jede Anstrengung und jede Liebe lohnt. Dafür danke ich Ihnen von Herzen!

Wie wird das Reich Gottes vergrößert? Ich glaube, es sind diese Mosaiksteine der Liebe, jedes Gebet, jede Spende, jedes Ja von Ihnen zu einer dieser Frauen und jedes Ja von einer dieser Frauen zu ihrem Kind, mit denen das Reich Gottes gebaut wird. „Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe“, sagt Christus in seiner Abschiedsrede (Joh 15,12). Herzlichen Dank, dass Sie diese Liebe leben.

Vielen Dank,  dass Sie für Barbara gebetet haben. Sie hat sich für ihr Kind entscheiden können.

Der Kontakt zu Jessica ist leider abgebrochen.

Lynn hat sich ihrer Mutter offenbart; diese hat viel besser auf die Nachricht ihrer Schwangerschaft reagiert als gedacht. Lynn hat aber leider mit gesundheitlichen Problemen in ihrer Schwangerschaft zu kämpfen, weswegen sie schon zweimal im Krankenhaus war.

Anita ist eigentlich in intensivem Kontakt mit ihrer Beraterin, hat sich aber jüngst nicht mehr gemeldet.

Yolanda hat sich noch nicht endgültig entschieden, tendiert aber mittlerweile sehr stark zu ihrem Kind.

Darf ich Sie weiter um Ihr Gebet für Lynn, Anita und Yolanda bitten?

Herzliche Grüße aus München und fest im Gebet verbunden

Ihr

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Dr. Markus Arnold