„Gern unterstütze ich die Petition, die 1000plus initiiert hat"

Bischof Ipolt unterschreibt 1000plus-Petition

Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz
 | Foto:

 Pofex at the German-language Wikipedia, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0&gt;, via Wikimedia Commons

Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) hat die 1000plus-Petition „Keine Abtreibung bis zur Geburt“ unterschrieben und betont dabei die starke Unterstützung, die 1000plus von Papst Franziskus erhält: „Gern unterstütze ich die Petition an den Bundestag, die 1000plus initiiert hat. Papst Franziskus hat bereits vor längerer Zeit die Arbeit dieses Netzwerkes gewürdigt." Papst Franziskus empfing 2016 eine sechsköpfige Delegation von 1000plus und bedankte sich mit den Worten: „Was für eine wunderschöne Arbeit!“

Ipolt weist darauf hin, dass die Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland in den §§ 218 und 219 StGB daran erinnere, dass Abtreibung ein Unrecht sei und zitiert den rechtlichen Auftrag der Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 219: "Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen ..."

Die Arbeit von 1000plus in der Schwangerschaftskonfliktberatung wird von Bischof Ipolt sehr gewürdigt, denn das Projekt diene dem in § 219 angegebenen Ziel seit vielen Jahren. Der Bischof hofft, dass die neu gewählten Abgeordneten im September "zu einer tiefen Verantwortung für den Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod" finden. Er wünscht sich, dass auch die katholischen Beratungsstellen die Petition unterstützen, damit "unsere Stimme noch stärker und überzeugender" wird.

Das ganze Statement des Bischofs können Sie hier nachlesen. 

Petition "Keine Abtreibung bis zur Geburt"

Das könnte Sie auch interessieren