Der 1000plus-Gebetsbrief bestürmt den Himmel

Wenn Gebete Wunder wirken

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Manchmal hilft nur noch das Gebet.
Manchmal hilft nur noch das Gebet.
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Wirken Gebete überhaupt? Die bewegende Geschichte von Maja* zeigt: Ja. 

Gibt es sie noch, die Menschen, die beten? Über 3000 Unterstützer von 1000plus sind sich einig, dass der Geist des Gebetes auch heute noch weht. Per Post oder E-Mail erhalten sie jeden Monat den 1000plus-Gebetsbrief. Was steht darin? Es sind jeweils fünf Geschichten von Schwangeren in Not, die von den Pro Femina-Beraterinnen betreut werden. Krisen werden bewältigt, Hindernisse aus dem Weg geräumt; so ist der Plan, aber manchmal, da hakt es – und die Not scheint zu groß, um sie zu tragen. „Allein den Betern kann es noch gelingen/Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten“, heißt es in einem Sonett des Dichters Reinhold Schneider. Wie wahr dieser Satz ist, das haben die Pro Femina-Beraterinnen schon oft erlebt.

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Im vergangenen Jahr erregte eine besondere Geschichte die Gemüter. Maja*, 31 Jahre, glückliche Mutter eines kleines Sohnes, wieder schwanger – welche Freude! – jetzt mit Zwillingen. Aber die Ärzte sind besorgt. Sie richten das Ultraschallgerät auf Majas Bauch; der eine Zwilling ist recht munter. Aber der Andere; er bewegt sich kaum. Maja ist entsetzt, sie zittert, weiß nicht, wie es weitergeht. Sie hat Angst, dass auch der zweite Zwilling krank wird. "Und wenn ich abtreiben muss, was dann?", fragt sich Maja. "Es würde mir das Herz zerreißen". 

Maja* weiß nicht, wie es weitergehen soll

Maja ist aufgelöst, am Ende – wie soll es weitergehen? Majas Beraterin weiß Hilfe, sie reicht den Fall für den Gebetsbrief ein. Anfang Juli geht ihre Geschichte raus an die 1000plus-Beter. Auch Majas Mutter, die sich bei Pro Femina gemeldet hat, macht sich an diesen Tagen auf den Weg – in eine Kapelle.

Sie bestürmt Gott: "Bitte, lass meine beiden Enkel leben!" Gleichzeitig sind es die 1000plus-Beter, die von Majas Geschichte in einer anonymisierten Fassung erfahren. Auch sie legen die Hände zusammen, schließen die Augen: "Herr, lass diese Zwillinge leben". Wer wagemutig ist, hofft jetzt. Vielleicht schafft es ja der eine Zwilling?

Als Majas Beraterin bei ihr nachfragt, ist sie so verändert. Eine Odyssee hat sie hinter sich. Ultraschall, Fruchtwasseruntersuchungen, so viele Krankheiten, die es geben könnte. Dann die Entwarnung: Beide Kinder sind gesund; selbst der eine Zwilling, den die Ärzte schon ganz aufgegeben hatten. Sie sprachen davon, dass er im Mutterleibe sterben wird. Jetzt sprechen sie von einem Wunder. 

* Alle persönlichen Angaben wurden zum Schutz der Schwangeren anonymisiert.

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