Taiwaner besuchen München, um 1000plus in ihrer Heimat aufzubauen

1000plus erobert Asien

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Die Gruppe aus Taiwan ist auf Besuch in München.
Die Gruppe aus Taiwan ist auf Besuch in München.
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1000plus

Die Ideen von 1000plus finden Nachahmer in der ganzen Welt. Jetzt hat eine Gruppe aus Taiwan 1000plus besucht. Sie wollen das Konzept in Taiwan etablieren. 

Wie schafft man es, mehrere Tausend Schwangere in Not zu beraten, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, damit sie eine Entscheidung für das Leben treffen können? Das war eine der vielen Fragen, die eine 19-köpfige Gruppe aus Taiwan an Kristijan Aufiero stellte, den Initiator von 1000plus. Die Gruppe ist im Rahmen einer „Taiwan Social Innovation Study Tour“, also einer Bildungsreise, unterwegs, um sich unter anderem mit der Frage zu befassen, wie man Frauen im Schwangerschaftskonflikt beraten kann.

In Taiwan entscheiden sich momentan mehr schwangere Frauen für eine Abtreibung als für ihr Kind – es gibt oft keine Beratung, keine Hilfe und keine Unterstützung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Die Gruppe aus Taiwan besucht das Münchener Beratungszentrum, um das zu ändern!

Die Gruppe nimmt sich insgesamt drei Tage Zeit, um die Arbeit von 1000plus kennenzulernen. Die Qualität der Beratung, die Liebe zu den Frauen und die vielen sympathischen Aktionen, die 1000plus jeden Tag leistet, um Frauen zu helfen, haben sie sichtlich begeistert.

„Sie haben uns geweckt, wir sind alle da, um das in Taiwan voranzubringen“, sagt eine Teilnehmerin ganz erfreut. Der Besuch in München hat klargemacht: Taiwan braucht 1000plus!

Durch Dr. Barbara Dohr, die Leiterin des Beratungszentrums München, ist im vergangen Jahr der Kontakt nach Taiwan entstanden. Auf Einladung des Deutschen Institutes Taiwan bereisten Monika Aufiero und Barbara Dohr die Insel im vergangenen Dezember und hielten rund ein Dutzend Vorträge an Universitäten, Krankenhäusern und Hilfsorganisationen und führten Gespräche mit mehreren politischen Vertretern des Landes.

Während das Vorstandsmitglied Monika Aufiero die organisatorischen, finanziellen und konzeptionellen Aspekte unserer Arbeit in Taipeh vorstellte, erläuterte Barbara Dohr die Beratungsarbeit. Seitdem ist der Kontakt immer intensiver geworden und der Besuch in München der erste Schritt, um 1000plus in Taiwan aufzubauen. Dann wird es wahrscheinlich bald auch in Taiwan Hilfe und Beratung für Schwangere in Not nach Pro Femina-Vorbild geben.

Wir werden unsere Taiwaner Freunde nach Kräften unterstützen!

 

1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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