Neuer Verdoppelungsfonds eingerichtet

1000plus geht nach Berlin

1000plus bald auch in Berlin
1000plus bald auch in Berlin
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1000plus

In keiner anderen Stadt werden so viele Frauen im Stich gelassen wie in Berlin. Sie können das ändern! 1000plus geht nach Berlin. Jeder Euro zählt doppelt.

Liebe Freunde und Unterstützer von 1000plus,

„Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft!“ – Wenngleich ich diese Worte Ernst Reuters nur aus dem Geschichtsunterricht und aus Politikvorlesungen kenne, hat mich die Rede des Berliner Oberbürgermeisters vom 9. September 1948 stets tief bewegt. 

Durch eine vollständige Blockade sollte das damals freie Berlin, das inmitten der sowjetischen Besatzungszone eingeschlossen war, in die Knie gezwungen werden. Mithilfe der in die Geschichte eingegangenen „Luftbrücke“, bei der die Stadt aus der Luft mit dem Nötigsten versorgt wurde, konnte das Aushungern der Bevölkerung verhindert werden.

Eine gefährliche Ideologie

Die Parallelen dieser Blockade zu der heutigen Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt liegen auf der Hand. Eine realitätsferne Ideologie will uns weismachen, Abtreibung hätte etwas mit Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit zu tun. Das, was manch einer „Neutralität“ nennt, ist in Wahrheit unterlassene Hilfeleistung und liefert Schwangere in Not dem ungeheuren Druck aus, dem sie in der Regel ausgesetzt sind. Das hat in den vergangenen Jahrzehnten Millionen Menschenleben gekostet.

Dass Ideologen 1000plus davon abzuhalten versuchen, betroffenen Frauen zu helfen, gehört für mich zu den erstaunlichsten Erfahrungen der vergangenen Jahre. Letzten Endes treten die Protagonisten dieser Attacken damit unfreiwillig den Beweis dafür an, dass es ihnen eben gerade nicht um die betroffenen Frauen geht.

„Ich bin ein Berliner!“

Endgültig zum Symbol für die Freiheit wurde Berlin in den frühen 1960er Jahren. Nachdem eine Mauer errichtet worden war, um die Abstimmung mit den Füßen durch die Berliner Bevölkerung zu verhindern, besuchte John F. Kennedy die Stadt und hielt eine der berühmtesten Reden des 20. Jahrhunderts. Er sprach davon, dass es einst der größte Stolz gewesen sei, sich als Bürger Roms zu bezeichnen: „Civis Romanus sum“. In einer Zeit, in der Berlin zum weltweiten Symbol des Widerstands gegen das kommunistische Unrecht, des unbeugsamen Willens zur Freiheit und des Standhaltens gegenüber immer größerem äußeren Druck geworden sei, wäre es der größte Stolz, sagen zu dürfen: „Ich bin ein Berliner!“

Auch bei 1000plus erleben wir nun schon seit Jahren eine immer massivere „Abstimmung mit den Füßen“: Unsere Beratungsplattform profemina.org verzeichnet über 75.000 Besuche im Monat. Über 1.500 Frauen im Monat wenden sich derzeit mit der Bitte um Beratung an uns.

Wir sind entschlossen, diesem Wachstum gerecht zu werden und unsere Arbeit auszubauen. Deshalb wollen wir mit Ihrer Hilfe in diesem Jahr acht zusätzliche Beraterinnen einstellen und ein weiteres Beratungszentrum aufbauen. Ich kann mir keinen besseren Ort für das nächste 1000plus-Beratungszentrum vorstellen als Berlin! 

An der Seite dieser Frauen

Einen Vermieter zu finden, der einer Pro-Life-Organisation geeignete Räume zur Verfügung stellt und uns nicht kündigt, wenn die ersten Anfeindungen kommen, ist wohl nirgends in Deutschland schwieriger als in Berlin. Neben wirtschaftlichen Überlegungen ist dies auch der Hauptgrund, weshalb wir uns dafür entschieden haben, eine Immobilie zu erwerben.

Für diesen Zweck ist es uns gelungen, einen neuen Verdoppelungsfonds einzurichten. Dank der Unterstützung eines kleinen Kreises sehr großzügiger Spender wird jede Spende bis zu einer Höhe von 640.000 Euro verdoppelt, die bis zum 30. September unter dem Betreff „Aufbau 2018“ bei uns eingeht. Mit diesem Fonds wird das Beratungszentrum Berlin ermöglicht und damit die Hilfe und Unterstützung, die so viele Schwangere brauchen. 

Liebe Freunde von 1000plus, es wird nicht leicht und alles wird einmal mehr davon abhängen, ob Sie diesen Aufbau mittragen. Deshalb bitte ich Sie heute inständig: Schauen Sie auf die verzweifelten Frauen, die mitten unter uns Tag für Tag nicht wissen, wie ihnen ein Leben mit ihrem Kind gelingen kann! Stellen wir uns gemeinsam an die Seite dieser Frauen, damit Entscheidungen für das Leben möglich werden!

 

Herzlichst

Ihr

Kristijan Aufiero

Vorsitzender des Vorstands

 

VERDOPPELN 2018

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PS: Jeder einzelne Euro zählt und baut mit am Beratungszentrum Berlin, das dank Ihrer Hilfe für so viele Frauen zum Ort der Hoffnung werden kann.

1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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