Hilfe statt Abtreibung

5 Dinge, die Schwangere in Not brauchen

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Es gibt Hoffnung für Schwangere in Not. 
Es gibt Hoffnung für Schwangere in Not. 
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Was hilft Frauen wirklich, sich für ihr Kind zu entscheiden? Wir haben fünf Möglichkeiten der Hilfe gesammelt.

Auf einmal ist da dieser Strich auf dem Schwangerschaftstest: Positiv. Ich bin schwanger. Was für viele Frauen einer der schönsten Augenblicke ihres Lebens ist, sorgt bei manchen für banges Schrecken. Sie bringen es (noch) nicht übers Herz, JA zu sagen zu diesem Kind. Weil der Freund so verächtlich reagiert hat, weil die Mutter so schief geschaut hat – oder weil da einfach diese Angst ist vor der Zukunft mit dem Kind. Eigentlich will sie schon Kinder – nur nicht jetzt. Oder vielleicht doch schon jetzt. Aber nur dann, wenn irgendwie alles anders wäre. In solchen Momenten denken Frauen an eine Abtreibung. Löst die Probleme? Ist danach alles wie zuvor? Erfahrungsgemäß nicht. Aber was hilft Frauen konkret in diesen Momenten der Angst: auf der Badewanne, wo sie den zweiten Streifen auf dem Test sehen und sagen: Ich kann es nicht!

 

1. Kompetente Information

Frauen im Schwangerschaftskonflikt wollen viel wissen: Was kostet denn überhaupt eine Abtreibung? Wie lange kann ich abtreiben? Und wie funktioniert eine Abtreibung überhaupt? Das sind typische Suchanfragen, die Schwangere bei Google eingeben. Dank der guten Platzierung der Pro Femina-Seite stoßen die Schwangeren in ihrer Not auf ein Angebot, das ihnen echte Hilfe leistet. Auf den Info-Seiten der Pro Femina-Homepage erhalten die Schwangeren eine Antwort auf ihre brennenden Fragen, immer verbunden mit dem Angebot einer Beratung. Da ist ein offenes Ohr, das sie nie allein lässt! Aber ist es nicht so, dass auch schon die kompetente Information allein vielen Frauen hilft? Denn allein durch das Wissen lichtet sich die Unruhe schon ein wenig. Der Herzschlag wird ruhiger, die Angst weicht. Die Schwangere weiß jetzt: Ich bin nicht allein, ich kann mich an jemanden wenden.

  • Das Info-Center von Pro Femina finden Sie hier. 

 

2. Echte Beratung

Viele Frauen sind aber noch nicht entschieden. Sie spüren schon die leise Liebe zu dem Kind, das unter ihrem Herzen wächst. Aber die Probleme, die sie haben, sehen sie auch – sie sind nicht auf einmal wie weggeblasen. Die Beratung von Pro Femina hilft der Frau, gut in sich hinein zu hören. Sie will ihr Baby, das weiß sie jetzt ganz sicher. Aber sie will es nicht unter diesen Umständen.

Die Pro Femina-Beratung hilft, Kraft zu tanken – und Probleme zu lösen. Mein Freund ist gegen das Kind? Die Beraterin hat ein offenes Ohr und erklärt: Männer brauchen oftmals länger, das Kind anzunehmen. Sie spüren es ja nicht in sich. Für sie bleibt es abstrakt. Aber trotzdem: Wie oft haben es die Beraterinnen schon erlebt, dass aus einem Druck ausübenden Partner ein Vater wurde, der sein Kind liebevoll in die Arme schließt, mit Tränen in den Augen – und sagt: Wie konnte ich gegen Dich sein?! Wenn die Schwangere Problem im Beruf hat, wenn sie finanziell nicht über die Runden kommt, auch dann sind die Beraterinnen zur Stelle. Sie erarbeiten Lösungen mit der Schwangeren, gehen Problem offen an – und lösen sie. 

Wie kommt die Beratung zu Stande? Auf welche Art werden die Frauen beraten? Da gibt es eigentlich nur eine Regel: Die Schwangere bestimmt. Will sie in den Pro Femina-Beratungszentren vorbeikommen, so ist sie willkommen. Will sie anrufen, so steht eine kostenlose Nummer anonym für sie parat. Oder möchte sie ihre beraten werden per
E-Mail? Auch das ist möglich. Weil die Schwangere selbst weiß, was ihr am meisten hilft. 

 

3. Konkrete Hilfe

Ziel der Beratung ist es, das aus der Welt zu schaffen, was die Schwangere ängstigt und blockiert. Sie geht unter in Arbeit und Stress und konnte sich deswegen bisher nicht auf ihr Kind einlassen? Für einen Tapetenwechsel reicht manchmal ein Wochenendausflug, der neue Kraft gibt und hilft, wieder zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Auch nach allem Rechnen und Grübeln wird es finanziell wohl ziemlich eng werden? Einen Zuschuss zum größeren Auto oder Unterstützung für die teurere Miete? 1000plus kann ganz konkret helfen – dank seiner Freunde und Unterstützer!

Manchmal sind es auch scheinbare Kleinigkeiten, die der Schwangeren helfen, ihr Leben wieder froher zu sehen. Sie ist schon Mutter von dreien, sieht ihren Mann so selten – und hat die ehrliche Sorge, dass ein viertes Kind keinen Raum mehr lässt für die Beziehung. Auch in solchen Fällen gibt es Hilfe. Vielleicht braucht es ja pro Woche einen Abend der Zweisamkeit, dieses Vergewissern der Liebe bei Kerzenschein und Pizza, das ihr und ihm wieder Kraft gibt für das Leben als Eltern. Nur ein Babysitter muss noch organisiert werden, um die Ehe auf diese Weise zu stabilisieren? Die 1000plus-Hilfe ist so individuell wie die Schwangeren selbst! 

  • Wie die Beratung und Hilfe von 1000plus funktioniert, können Sie in diesem Podcast nachhören. 

 

4. Ein großes Netzwerk

Das schlimmste Gefühl für Schwangere in Not ist: Ich bin alleine. Es kann sein, dass sich viele abwenden. Mein Freund lehnt das Kind ab. Da ist diese Angst, auf einmal ganz verlassen zu sein. Schon die Stimme einer guten Freundin am Telefon kann da Wunder wirken. Oder die Antwort der Beraterin von Pro Femina, die sagt: Ich bin an Deiner Seite. Und: Unzählige 1000plus-Unterstützer sind im 1000plus-Helfernetzwerk zusammengeschlossen. Wenn eine Beraterin eine Schwangere in Not berät, kann sie in das Helferverzeichnis von 1000plus schauen.

Sie sieht, welche Helfer nah bei der Schwangeren wohnen. Und wenn die Mutter dann Hilfe braucht, kommt die von den 1000plus-Helfern. Die Schwangere muss umziehen, aber ist ganz allein. 1000plus-Netzwerker packen mit an und helfen beim Umzug. Die Schwangere braucht Hilfe beim Behördengang? Eine 1000plus-Helferin ist zur Stelle und füllt zusammen mit ihr die Formulare aus. Oder die Schwangere braucht einfach nur ein offenes Ohr, jemanden, der zuhört? Die 1000plus-Helferin erwartet die Schwangere zu einem liebevollen Gespräch. Auf einmal ist die Schwangere nicht mehr allein, sie weiß und spürt es jetzt – und sie weiß jetzt schon, wie gut es war, sich für das Leben zu entscheiden.

  • Sie können Teil des Helfer-Netzwerks werden. Schreiben Sie uns dazu einfach eine E-Mail

 

5. Eine Kultur des Lebens

Eine Schwangere steht nicht bloß für sich. Sie hat Freunde, Familie und meist einen Partner. Wenn sie die frohe Botschaft „Ich bin schwanger“ spricht, kann es ganz verschiedene Reaktionen geben. Ist da die Liebe zum Leben, die Wertschätzung vorhanden, die sich mit der Schwangeren freut über das Leben in ihrem Bauch. Oder gibt es da die bösen Blicke: „Wie, jetzt schon?“ Oder: „Aber ihr seid doch noch gar nicht verheiratet?“

Hat der Frauenarzt der Schwangeren fröhlich gratuliert? Oder fragt er direkt: „Und? Wie machen wir jetzt weiter, für was entscheiden Sie sich?“ All diese Reaktionen prägen die Schwangere. Bin ich willkommen mit meinem Kind, ist mein Kind willkommen in dieser Gesellschaft? Oder wird es als Einschränkung gesehen? Wer Schwangere wertschätzt, wer ihr Leben als Geschenk sieht, baut an einer Kultur des Lebens, in der Babys uneingeschränkt willkommen geheißen werden. 

  • Was Kultur des Lebens konkret bedeuten kann, haben wir in einem Artikel für die Zeitung "Die Tagespost" beschrieben. Hier können Sie ihn lesen. 

1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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