Gewalt gegen 1000plus

Anschlag auf unser Beratungszentrum in Berlin!

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Anschlag Berlin
Ein Bild blinder Zerstörungswut: Eingeschlagene Fenster, beschmierte Wände, Türen, Teppiche.
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1000plus

Abtreibungsbefürworter, die sich selbst „Pro Choice“-Bewegung nennen, sprechen gern und viel über Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung und Neutralität. Wofür diese Bewegung wirklich steht, haben wir heute Morgen hautnah erlebt.

von Kristijan Aufiero

Als unsere Beraterin Bianca gegen 8 Uhr unser Beratungszentrum in Berlin aufschließen wollte, bot sich ihr ein Bild blinder Zerstörungswut: Eingeschlagene Fenster, beschmierte Wände, Türen, Teppiche. Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, haben die Urheber in Großbuchstaben ihre Unterschrift hinterlassen: „Pro Choice“. Auf „indymedia“ findet sich bereits ein dazugehöriges „Bekennerschreiben“.

Vergangene Nacht also ist die Saat derer endgültig aufgegangen, die in einer medialen Kampagne seit Monaten davon schreiben, unsere Beratung sei „manipulativ“1, „nicht ergebnisoffen“2, oder die sogar von „Psychoterror“3 gesprochen haben – ohne jemals einen Beweis vorzulegen. So funktioniert Verleumdung und so werden Menschen manipuliert. So wird Hass gesät und zur Gewalt gegen Andersdenkende angestachelt.

Im genannten „Bekennerschreiben“ steht, es ginge hier um Feminismus. Verwüstung einer Beratungsstelle für Schwangere in Not als Dienst an Frauen? Wenn ihnen wirklich Frauen am Herzen liegen, warum gründen die Urheber dieses Vandalismus keine eigenen Beratungs- und Hilfsangebote für Schwangere? Warum nur kaputtmachen und nicht etwas anderes aufbauen, etwas, was sie für besser halten?

Nimmt man das gesamte Beratungsangebot für Frauen im Schwangerschaftskonflikt in den Blick, so wird schnell klar, dass die staatlichen Beratungsstellen in Deutschland sicherlich einen Anteil von über 90 Prozent an allen Beratungen in diesem Bereich stellen. Das reicht „Pro Choice“-Aktivisten nicht. Sie wollen das letzte größere private Beratungsangebot zerstören, das wirkliche Entscheidungsfreiheit herstellt. Es soll also keine Alternativen geben. Das ist es, was man einen „totalitären“ Anspruch nennt.

Wir wissen im Augenblick noch nicht, ob und in welchem Umfang wir gegen den angerichteten Schaden („Vandalismus“) versichert sind und inwieweit wir für die Beschädigungen an dem Gesamtgebäude gegenüber dem Vermieter haftbar sind. Ich muss im Augenblick aber davon ausgehen, dass wir für Reparaturen, Wiederherstellung und Reinigung mit einem fünfstelligen Betrag zu rechnen haben.

Damit Sie sich ein Bild des entstandenen Sachschadens machen können, finden Sie hier eine Handy-Videoaufnahme, die unsere Beraterin mir heute Morgen nach unserem Telefonat zugeschickt hat:

Meine Gedanken sind bei Bianca und ihren Tränen, als sie mich heute früh anrief und mir das Unfassbare mit zitternder Stimme berichtet hat. Und bei allen anderen Beraterinnen, die täglich ihr Bestes geben und sich jeder ratsuchenden Frau mit einer Hingabe widmen, die mich JEDEN TAG NEU BEEINDRUCKT. Ich denke an die Angst, die eine jede von ihnen möglicherweise befällt, wenn sie sich in den nächsten Tagen überall in Deutschland auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen macht.

Ich will ganz ehrlich sein: Es ist erschütternd und bedrückend zu sehen, wie sich blanker Hass und Zerstörungswut über uns ergießen, weil wir Schwangeren in Not EINE ALTERNATIVE ZUR ABTREIBUNG bieten. Bilder einer Vergangenheit kommen hoch, von der ich dachte, sie würde nie wieder zurückkommen.

BITTE tragen Sie unsere Beraterinnen und tragen Sie ganz Pro Femina mit Ihren Gebeten durch die nächsten Tage und Wochen! Bleiben Sie bitte an unserer Seite und damit an der Seite der verzweifelten Frauen, die sich jeden Tag an uns wenden.

Ich verspreche Ihnen, dass wir das Feld nicht jenen überlassen werden, die nichts als Zerstörung im Sinn haben. Wir werden alles dafür tun, damit wir den Betrieb unseres Berliner Beratungszentrums baldmöglichst wieder aufnehmen können. Nicht einer Ideologie wegen, auch nicht für 1000plus allein, sondern aus Nächstenliebe für Frauen wie diese:

Und ich bitte Sie: Setzen Sie ein Zeichen dafür, dass Sie an unserer Seite stehen und dass Sie sich gemeinsam mit uns dem Druck von Hass und Zerstörungswut nicht beugen werden. Bitte spenden Sie für den Wiederaufbau in Berlin und dafür, dass wir weiterhin die Beratung und Hilfe zur Verfügung stellen können, die inmitten der Dunkelheit unserer Tage TROTZDEM Entscheidungen für das Leben möglich macht.

Ob 10, 30 oder 50 Euro – mehr noch als der Betrag, den Sie spenden, kommt es heute auf Ihr eindrückliches Zeichen der Solidarität mit 1000plus und mit verzweifelten schwangeren Frauen an. Lassen Sie uns all jenen, die uns mit ihrem Hass zu beeindrucken versuchen, die uns Angst einjagen und unsere Arbeit kaputt machen wollen, eine mächtige Botschaft schicken: Die Liebe gibt niemals auf!

Herzlichst, 

Unterschrift KJA

 

 

 

P.S: Bitte leiten Sie diesen Artikel weiter! Bitte machen Sie Ihre Mitmenschen darauf aufmerksam, was sich heute in Berlin abgespielt hat.

Die Zukunft von Pro Femina 

Angesichts dessen, was wir als 1000plus im Augenblick erleben, erscheint es nicht mehr undenkbar, dass es unter einer neuen Bundesregierung mit linkem Vorzeichen nach der im Raum stehenden Neuwahl tatsächlich zum Äußersten kommt.

Mit anderen Worten: Es geht um die Existenz des größten Pro-Life-Beratungsangebots, das es in Deutschland und Europa gibt.

ABER: Solange es nicht soweit ist, verspreche wir Ihnen hoch und heilig, dass wir unser Beratungszentrum in Berlin NIEMALS freiwillig schließen werden.

Alle Infos dazu: HIER

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