Pro Femina-Busse in Gießen

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist empört!

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Werbung für Pro Femina: Für Schwangere in Not ein Hoffnungsschimmer – für deutsche Kommunisten ein rotes Tuch.
Pro Femina-Busse: Für Schwangere in Not ein Hoffnungsschimmer – für deutsche Kommunisten ein rotes Tuch.
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1000plus

Dass Kommunisten ein schwieriges Verhältnis zur Meinungsvielfalt haben und anderen Menschen nur sehr ungern die Wahl lassen, ist hinlänglich bekannt. Nun ist der DKP in Gießen (ja, die gibt es wirklich noch!) auch in Sachen freie Beratungswahl für Schwangere in Not der Kragen geplatzt! Was ist geschehen?

von Kristijan Aufiero

Unsere Freunde von der Evangelischen Allianz Gießen sind tatsächlich auf die Idee gekommen, Werbeflächen auf drei Stadtbussen zu mieten und für das Beratungsangebot von Pro Femina zu werben. Ein großes DANKESCHÖN an dieser Stelle!

Sie leisten damit einen positiven Beitrag in der Diskussion um das Werbeverbot für Abtreibungen (§219a) und wollen damit auf ein Hilfsangebot für Schwangere in Not aufmerksam machen.

Ausgerechnet in der Stadt, in der sich die bekannte Ärztin Kristina Hänel seit geraumer Zeit vehement dafür einsetzt, dass in Deutschland für Abtreibung geworben werden darf! Und ausgerechnet in der Stadt, in der unlängst „Schutzzonen“ um bestimmte Beratungsstellen und Arztpraxen eingeführt werden sollten.

Alternative Hilfe statt Abtreibung? So viel Wahlfreiheit und Vielfalt – das ist zu viel für die deutschen Kommunisten! Sie üben „scharfe Kritik“ und sind „empört“. Reflexartig und in bewährter kommunistischer Tradition wird ein sofortiges Verbot der Aktion gefordert. Die Stadtwerke sollen den Mietvertrag für die Werbeflächen (der eigentlich bis Februar 2020 läuft) unverzüglich lösen.

Screenshot der Gießener Zeitung

Aber Gießen ist eben auch eine Stadt, in der es nicht nur eine Vielfalt von Meinungen zum Thema Schwangerenberatung gibt, sondern auch mutige und kreative Christen, die Frauen helfen wollen, eine gute Entscheidung zu treffen!

Wir bei 1000plus waren jedenfalls schon lange nicht mehr so froh wie heute, dass es keine Standgerichte und auch keine GULAGs mehr gibt ;-)! Und deshalb werden wir auch ganz bestimmt nicht aus der Republik flüchten, auch nicht aus Gießen. Versprochen!

Stattdessen werden wir immer mehr Schwangeren in Not die Information, Beratung und Hilfe zur Verfügung stellen, die wirkliche Wahlfreiheit und selbstbestimmte Entscheidungen überhaupt erst möglich machen!

Und zu diesem Zweck gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Verdoppelungsfonds, der heute an den Start geht!

Alle weiteren Informationen finden Sie hier!

 

1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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