Unterstützung für Frauen und Familien trotz Corona

Findet statt: Der 1000plus-Muttertag 2020!

Nicht nur wir bei 1000plus finden Mamas super...
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iStock I Montage: 1000plus

Im Ernst jetzt? Eine Muttertags-Kampagne für Schwangere und junge Mütter, ausgerechnet jetzt? Inmitten dieser Krise? In einer Zeit, in der jeder von uns weiß Gott genug „eigene Sorgen“ hat? Lassen Sie mich offen gestehen: Ich habe lange mit dieser Frage gerungen. Ist es nicht klüger und richtiger, unseren 1000plus-Muttertag dieses Jahr ausfallen zu lassen und diese kleine Tradition erst wieder im nächsten Jahr fortzusetzen? Ich habe lange gezögert.

von Kristijan Aufiero

Die Szenen der Menschen, die von ihren Balkonen aus mutig patriotische Lieder singen. Betagte Priester, die durch leergefegte Straßen laufen und aus der Ferne Menschen, Tiere und Häuser segnen. Die Bilder der Militär-Konvois, die die Särge aus der Lombardei in andere Regionen zu ihrer letzten Ruhestätte fahren müssen.

 

Traurigkeit, Angst und Sorgen

Die Berichte unfassbarer Vorgänge in Alten- und Pflegeheimen in der Nähe von Madrid. Der Aushub von Massengräbern in New York. Der Gedanke an die vielen, vielen Hinterbliebenen, die ihre Liebsten bei ihrem letzten Weg nicht begleiten dürfen und sich nicht würdig verabschieden können. Ich kann es nicht anders sagen: Diese Bilder und Gedanken zerreißen mir beinahe das Herz. Ja, Traurigkeit überwältigt uns beim Gedanken an die Menschen, die in dieser Krise gestorben sind. Ja, Beklemmung ergreift uns, wenn wir an jene denken, die ihr Leben noch verlieren werden. Ja, wir fühlen die Angst beim Gedanken an die Zukunft und an die Konsequenzen, die diese Krise für die Menschen, die wir lieben, haben könnte. Und ja, Unsicherheit und Sorgen machen sich breit, wenn wir an die Notfallmaßnahmen und ihre Folgen für Politik,Wirtschaft und Gesellschaft denken.

 

Was nicht passieren darf

Aber lassen wir uns dadurch die Hoffnung darauf nehmen, dass es ein Morgen gibt? Dass es sich lohnt, aufrecht stehen zu bleiben und Zeugnis zu geben? Durchzuhalten für uns, unsere Liebsten und für alle Generationen, die nach uns kommen werden? Was ist jetzt mit unserer Überzeugung, dass unser Leben trotz allem immer ein Geschenk ist? Dass es immer und unter allen Umständen richtig ist, Ja zu sagen – zu uns selbst und zu einem jeden anderen von uns? Lassen wir uns den Glauben an die unermessliche Güte und Liebe Gottes wegnehmen, der uns niemals verlassen wird? Und lassen wir uns die Freiheit rauben, weiterhin für das einzutreten und zu kämpfen, was richtig ist und wahr?

Nein, niemals. Niemals!

Als ich eine bestimmte E-Mail gelesen habe, die uns an einem Apriltag kurz nach Mitternacht erreicht hat, war mir klar, dass wir den Muttertag dieses Jahr unter gar keinen Umständen ausfallen lassen dürfen. Es war eine E-Mail an unsere Beraterin Bianca Maria, in der eine hochschwangere "1000plus-Mama" schrieb:

"Diese Corona-Krise in Verbindung mit der Ausgangssperre macht mich so langsam wahnsinnig. (...) Und dank dieses Virus wird es finanziell nun richtig schlimm werden. (...) Und weil ich mit dem Kopf irgendwie nur noch bei diesem Thema bin, hab ich die Muttertags-Aktion dann leider vergessen."

Als ich diese Zeilen las, war mir klar: Niemals, wirklich niemals war der 1000plus-Muttertag wichtiger als hier und heute. Wir dürfen diese Familie nicht allein lassen. Jetzt erst recht nicht!

 

Die Freiheit, das Richtige zu tun

Wir lassen uns von diesem Virus nicht nehmen, was wir sind und wofür wir als Christen stehen. Wir werden nicht zulassen, dass uns die Angst beherrscht! Dass wir nicht mehr das tun, was wir in unserem Innersten für richtig halten und was notwendig ist. Jetzt nicht und auch nicht in Zukunft!

Wir können uns die Umstände in unserem Leben oft nicht aussuchen. Aber wir besitzen die Freiheit, unsere eigene Antwort auf diese Umstände zu geben. Und diese Freiheit werden wir uns niemals nehmen lassen!

Das ist, was wir „unseren“ Schwangeren seit über 10 Jahren nahebringen. Lassen Sie uns in diesen Tagen bitte den Beweis antreten, dass dies die Wahrheit über die menschliche Existenz ist und dass die Freiheit, das Richtige zu tun die Würde ausmacht, die uns durch Jesus Christus verliehen ist.

Vielen von uns geht es nicht gut in diesen Tagen. Wir machen uns Sorgen um die Menschen, die wir lieben. Wir fragen uns, wie es überhaupt weitergeht in unserem Land und auf der ganzen Welt.

Gerade in dieser Situation ist es mir ein Anliegen, eine wichtige Bitte an Sie zu richten:

Lassen auch Sie sich bitte nicht unterkriegen! Von Nichts und Niemandem!

Denn bedenken und vergessen Sie nicht: Die Aufgaben der Zukunft warten auf jeden von uns! Das gilt für unsere ganz persönlichen Aufgaben und für die Menschen, die Gott uns unmittelbar zur Seite gestellt hat.

Das gilt auch für abertausende Frauen und Familien, die ohne IHRE Aufmerksamkeit, Ihre Nächstenliebe und Ihre Großherzigkeit nicht die Kraft und den Mut aufbringen könnten, sich für das Leben zu entscheiden.

Gemeinsam können und werden wir diese Welt auch in der Zukunft zu einem schöneren, besseren und glücklicheren Ort machen. Frauen und Familien in Not brauchen jetzt unsere Hilfe. Bitte lassen Sie uns ihnen gemeinsam die richtige Antwort geben!

Deshalb gibt es auch dieses Jahr wieder einen 1000plus-Muttertag. Als Zeugnis unserer Nächstenliebe. Als Zeichen unserer Hoffnung und als machtvollen Ausdruck unseres festen Glaubens daran, dass jedes Leben zu achten und zu schützen unsere vornehmste Aufgabe und Pflicht ist.

 

1000plus-Muttertag 2020: Hier können Sie mitmachen!

 

Und das Beste: Ein kleiner Kreis von Unterstützern hat zugesagt, alle Spenden für diesen besonderen 1000plus-Muttertag bis zum Gesamtbetrag von 129.000 Euro zu verdoppeln!

 

1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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