Kristijan Aufiero wendet sich mit einem Video zur aktuellen Lage an die Unterstützer

"Jetzt erst recht!" – 1000plus in der Corona-Krise

1000plus in Zeiten von Corona: Wir lassen keine einzige Schwangere im Stich!
1000plus in Zeiten von Corona: Wir lassen keine einzige Schwangere im Stich!
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Montage: 1000plus

Corona verändert den Alltag und stürzt die Welt in eine Krise. Wie beeinflusst das Virus die Arbeit bei 1000plus? 

Die Corona-Krise hält die ganze Welt in Atem – auch 1000plus. Wie geht es weiter mit dem Projekt? Wie kommt 1000plus durch diese einzigartige Situation? Und vor allem: Wie geht es den Schwangeren in Not, die sich täglich an die Beratung wenden? Um diese Fragen zu klären hat sich Kristijan Aufiero – der Initiator von 1000plus – jetzt per Video an die Unterstützer gewandt. Das wichtigste: Die Beratung geht weiter wie gewohnt. Keine Frau wird abgewiesen. Wie ist das möglich? Zum Glück war die 1000plus-Beratung schon vor Corona auf dem neuesten Stand der Technik. Sie findet so statt, wie die Schwangere in Not das wünscht. Und das heißt in den meisten Fällen: online – und zwar zu über 97 Prozent. Auch die telefonische Beratung ist weiterhin sichergestellt.

Die meisten Beraterinnen arbeiten in der Krise von zu Hause aus. Was erleben sie in den Gesprächen mit den Schwangeren? "Es gibt gerade kein einziges Beratungsgespräch, bei dem es nicht auch um Corona geht", sagt Cornelia Lassay, die Leiterin des 1000plus-Beratungszentrums Heidelberg. Schon der Schwangerschaftskonflikt an sich ist eine der größten Krisen, die eine Frau in ihrem Leben durchmachen muss. Verstärkt durch die Unsicherheit in Bezug auf das Coronavirus führt das bei den meisten Schwangeren zu noch mehr Not und mehr Sorgen und Ängsten. 

Die Zukunft macht Sorgen

Aber 1000plus bleibt an er Seite dieser Frauen, weil die 1000plus-Unterstützer weiter für diese Frauen einstehen. Trotzdem: Das Projekt sieht sich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Wie alles am Laufen halten, wenn auf die Corona-Krise eine Wirtschaftskrise folgt? "Die Zukunft macht uns Sorgen", erklärt Kristijan Aufiero in seiner Botschaft. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Spenden zurückgehen werden." Die Zukunft ist eben unsicher in diesen Zeiten. Aber die 1000plus-Beratung lehrt: Jede Krise kann überwunden werden, sie kann – aus dem Rückblick – sogar zu einer Chance werden. Das erfahren die Tausenden Frauen, die sich pro Jahr an 1000plus wenden in ihrer Beratung. Und bis die Krise vorbei ist, heißt es: nicht den guten Mut verlieren. So wird 1000plus seine Unterstützer in den kommenden Wochen auch mit den good news versorgen, die in der Krise helfen, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Auf allen bekannten Kanälen wird es dann heißen: "Jetzt erst recht".

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1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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