Pro Femina dankt für langjährige Zusammenarbeit

Kooperationsende mit der Stiftung Ja zum Leben

Johanna Reichsgräfin von Westphalen
Johanna Reichsgräfin von Westphalen zu Fürstenberg (1936-2016)
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1000plus

Nach fast zehn Jahren hervorragender, vertrauensvoller Zusammenarbeit hat Pro Femina e.V. entschieden, die Zusammenarbeit mit der Stiftung Ja zum Leben im Projekt 1000plus zu beenden. Der gemeinsame Kooperationsvertrag läuft deshalb zum 31. Dezember 2019 aus, sodass die Stiftung ab 2020 kein Projektpartner mehr ist.

Einmalige Projektpartnerschaft

In tiefer Dankbarkeit blicken wir auf die vergangenen Jahre zurück, in der die Projektpartnerschaft zwischen der Stiftung Ja zum Leben und Pro Femina e.V. von einer einzigartigen freundschaftlichen Verbundenheit und gegenseitigem Vertrauen geprägt war. Unsere verstorbene Schirmherrin Johanna Gräfin von Westphalen († 2016) und Manfred Libner, der 2018 viel zu früh verstorbene Geschäftsführer der Stiftung und langjährige Freund Kristijan Aufieros, haben 1000plus vom ersten Tag an zu ihrem Herzensanliegen gemacht. Ihre Verdienste um dieses Projekt können kaum überschätzt werden. In allen Höhen und Tiefen, in kraftzehrenden Schwierigkeiten und hoffnungsfrohen Neuaufbrüchen standen sie verlässlich an der Seite von 1000plus. 

 

Die gemeinsame Vision

Seit Projektstart 2009 war die Stiftung – neben Pro Femina als Trägerverein und der BIRKE e.V. – einziger Kooperationspartner von 1000plus. Von Beginn an erkannte Gräfin von Westphalen mit ihrer klaren Urteilskraft und Weitsicht das Potential von 1000plus: „Seit uns Kristijan Aufiero erstmals über die Planungen von 1000plus berichtete – angefangen vom Beratungskonzept für Schwangere, die Onlineberatung, das Internet als Kummerkasten für ungewollt Schwangere, bis zum durch und durch positiven Kommunikationsansatz – sind wir begeistert. Ich habe gerne die Schirmherrschaft für dieses zukunftsträchtige Projekt übernommen und diese Begeisterung hat in den letzten (...) Jahren immer weitere Höhepunkte erfahren.“ Für die Gräfin galt 1000plus als „der beste Schutz für ungeborene Kinder. Deswegen finde ich diese Organisation ganz toll und deswegen haben wir von der Stiftung Ja zum Leben gleich mitgemacht.“ Diese Begeisterung Gräfin von Westphalens und Manfred Libners prägte ab Projektbeginn die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung: Sie machten 1000plus zum wichtigsten Projekt der Stiftung, beteiligten sich an der Lebenspotential-Kampagne mit 1000plus-Postern, -Plakaten und -Postkarten und legten 1000plus ganz selbstverständlich ihren Spendern besonders zur Unterstützung ans Herz.  

Der große Wunsch unserer Schirmherrin war, entschlossen und mit vereinten Kräften alles dafür zu tun, um das mit 1000plus gemeinsam gesteckte Ziel zu erreichen: „Unsere gemeinsame Vision ist es doch, eines Tages möglichst viele Frauen im Schwangerschaftskonflikt zu erreichen – vielleicht auch alle, wer weiß! Wir wollen ihnen helfen, Ja zum Leben zu sagen und alles, was wir selbst dazu beitragen können, sollten und müssen wir tun. Ja, wir sind gleichsam gezwungen, wenn wir das erkannt haben. Wir müssen nach dieser Erkenntnis dann auch tätig werden. Ganz herzlich danke ich Kristijan Aufiero und dem ganzen Team für diese ausgezeichnete Arbeit!“

 

1000plus geht weiter: Beratung und Hilfe für tausende Schwangere

Unser bleibender Dank gilt umgekehrt Gräfin von Westphalen und Manfred Libner, für die  1000plus in ihrem Engagement für das Leben die oberste Priorität einnahm und die dem Projekt unumstößlich treu verbunden waren. Wir danken besonders auch den Spendern der Stiftung Ja zum Leben, die 1000plus in den letzten Jahren großherzig mitgetragen und „Hilfe statt Abtreibung“ möglich gemacht haben. 

Im Sinn unserer verstorbenen Schirmherrin werden wir den gemeinsam begonnenen Weg weitergehen und mit den Menschen, die treu hinter 1000plus stehen, alles dafür tun, „unseren“ Schwangeren in Not die beste Beratung und Hilfe zur Verfügung zu stellen, die sie sich wünschen und die sie brauchen, um sich für ihr Baby entscheiden zu können. 

 

 

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