Wenn der Hass keine Grenzen mehr kennt

Neuer Farbanschlag auf 1000plus in München

So wurde unser Pro Femina-Logo von Linksextremisten beschmiert.
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 1000plus

Liebe Freunde und Unterstützer von 1000plus,

in der Nacht von Donnerstag auf Freitag der vergangenen Woche haben linksextremistische Gewalttäter zum nunmehr dritten Mal eines unserer Beratungszentren „angegriffen“ und die Fassade unserer Münchner Büroräume mit Farbe beschmiert.

Man könnte meinen, dass sich beim dritten Vorfall dieser Art innerhalb von zwei Jahren so etwas wie Routine einstellt. Aber dem ist nicht so. Der blinde Hass, der sich in einer solchen Aktion manifestiert, entsetzt und erschüttert immer wieder aufs Neue.

 

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Angesichts der Geschichte Deutschlands im vergangenen Jahrhundert fällt es nicht schwer, sich auszumalen, wohin diese „erste Stufe“ der Gewalt gegen unsere Einrichtungen in Zukunft noch führen kann.

Die Saat der Lüge und der Verleumdung geht auf

Offen gestanden schien es angesichts der verbalen Eskalation, die wir schon seit einigen Wochen erleben, nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich hieraus auch reale Gewalt ergeben würde. Es ist erst wenige Wochen her, dass „pro familia Bayern“ mich persönlich als „pseudo-christlich, misogyn und menschenfeindlich“ bezeichnet hat.1

Mit dieser Entgleisung auf Twitter reagierte „pro familia Bayern“ offensichtlich auf mein letztes Rundschreiben „Abtreibung bis zur Geburt - WIRKLICH?“2 vom 26.08.2021:

profamilia

Von solch schwerwiegenden, persönlichen Beschimpfungen aus ist es für gewaltbereite Extremisten, die der gleichen Abtreibungsideologie anhängen, nur noch ein kleiner Schritt, ihrem Hass freien Lauf und ihren Ankündigungen Taten folgen zu lassen.

Rückendeckung und „Munition“ für ihren Hass3 auf unsere Beratung und Hilfe für Schwangere in Not erhalten die selbsternannten Feministinnen der „Antisexistischen Aktion München“ von postfaktischen Medienberichten, die sich gerade in den Wochen rund um die Bundestagswahlen auffällig häufen.

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So gibt es derzeit ein besonders ausgeprägtes „Medieninteresse“ an unserer Beratungstätigkeit. Tatsächlich sind in den vergangenen Wochen Anfragen von Vertretern des „mdr“, „WDR“, der „Süddeutschen Zeitung“ und des „ZDF“ bei uns eingegangen.

Dabei kommt schon in den Formulierungen dieser Presseanfragen eine Voreingenommenheit und eine Parteilichkeit zum Ausdruck, die jede Hoffnung auf einen sachlichen Dialog und eine objektive Berichterstattung im Keim ersticken.

Damit Sie sich ein eigenes Bild davon machen können, wie so eine journalistische Anfrage aussieht, hier ein Auszug aus der E-Mail einer mdr-Journalistin vom 21.09.2021:

Mail mdr

Nun ist es so, dass wir in den vergangenen Jahren durchaus zahlreiche Erfahrungen mit Anfragen dieser Art gemacht haben. Dabei haben wir mit unterschiedlichsten Ansätzen auf derlei „Presseanfragen“ reagiert: Mit völliger Transparenz und Offenheit, mit ausführlicher Argumentation, mit detaillierten Quellenangaben und mit umfassenden Dokumentationen über unsere Arbeit.

Nachdem dies leider im Hinblick auf eine differenzierte oder gar objektive Berichterstattung wenig zielführend war, haben wir es eine gewisse Zeit mit „ignorieren“ versucht.

Das Ergebnis war stets das gleiche: Artikel, in denen das glatte Gegenteil dessen behauptet wird, was wir Tag für Tag tun. Berichte, in denen nur Personen zu Wort kommen, die uns anklagen und aufs heftigste kritisieren. Reportagen, in denen sämtliche Informationen, Stellungnahmen und Dokumentationen ignoriert werden, die belegen, dass sich 99 Prozent der von uns beratenen Frauen äußerst zufrieden und dankbar über die erhaltene Beratung und Hilfe äußern.

Ich möchte Ihnen heute gerne auch die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild der „Kritiker*innen“ zu machen, die uns der Manipulation, der Lüge und der Frauenfeindlichkeit bezichtigen und uns nach eigenem Bekunden die Hölle wünschen:

Welcome to Hell

Mit diesem Video hat die „Antisexistische Aktion München“ vor über einem Jahr und kurze Zeit vor dem ersten Anschlag auf unsere Beratungsräume in München angekündigt, uns dauerhaft „zu begleiten“. In dem Video bringen die „Aktivist*innen“ ihre „Argumente“ vor und führen einen bizarren Tanz auf. HINWEIS: Das Video ist nicht für minderjährige Personen geeignet!

 

Auf Google finden sich mittlerweile über 600 Bewertungen unserer Beratung durch Frauen, die Pro Femina persönlich erlebt haben:

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Am Ende dieses Beitrags finden Sie die Links zu sämtlichen Google-Rezensionen unserer drei Beratungsstellen in München4, Heidelberg5und Berlin6. Bitte lesen Sie, was die tatsächlich von Pro Femina beratenen Frauen über ihre Erfahrungen berichten. Entscheiden Sie bitte selbst, ob Sie diesen Frauen Glauben schenken wollen oder voreingenommenen Medienberichten und den Menschen, die Sie in dem oben genannten Video gesehen haben.

Zum Schluss möchte ich hier noch ein paar Worte an all jene richten, die Nachrichten wie diese „mitlesen“ und uns verleumden, uns bedrohen und uns angreifen:

Im zurückliegenden September hat Pro Femina die Schwelle von 100.000 beratenen Frauen seit Gründung des Projekts 1000plus überschritten. So haben unsere Spender, Freunde und Unterstützer aus 1000plus ein unglaubliches „Projekt 100.000plus“ gemacht!

Schmierereien wie diese werden uns nicht aufhalten und nicht daran hindern, immer mehr Schwangeren in Not zu helfen!

Schmierereien

Mit vereinten Kräften haben wir so viele Frauen, Familien und Kinder vor einer Abtreibung bewahren können, dass man eine ganze Stadt mit den Menschen füllen könnte, die dank der Großherzigkeit unserer Spender geboren wurden.

Und das Beste ist: Das ist erst der Anfang! Dank unserer einfach unglaublichen Spender konnten wir schon jetzt die Kreativität in die Tat umsetzen und die technologischen Innovationen einführen, die es möglich machen, über 5.000 Frauen im Monat zu beraten.

Und unser Weg ist noch lange nicht zu Ende. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, ein Beratungsangebot aufzubauen, mit dem wir mehr als 100.000 Frauen im Jahr persönlich, telefonisch und vor allem digital erreichen und beraten werden.

Unsere Spender, Freunde und Unterstützer möchte ich heute vor allem bitten:

Bitte setzen Sie heute mit einer „Sonderspende Anschlag“ über 25 Euro ein Zeichen der bedingungslosen Solidarität mit Schwangeren in Not oder unterzeichnen Sie – falls nicht schon geschehen – unsere Petition „KEINE Abtreibung bis zur Geburt“.

Bitte schicken Sie den linksextremistischen Gewalttätern eine klare Botschaft: Unsere Liebe für Schwangere in Not und ihre Babys ist größer und stärker als Euer Hass und Eure Gewalt!

DANKE für alles, was Sie für diese Frauen und ihre ungeborenen Kinder tun!

Herzlichst

KJA

Ihr Kristijan Aufiero

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