Ungeplant schwanger, verzweifelt und allein - was dann passierte…

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Die Geschichte einer Schwangeren in Not, die Hilfe gefunden hat  

(1000plus-News) Wenn sich eine Mutter für ihr Kind entscheidet, ist das immer die beste Entscheidung – egal, ob die Schwangerschaft geplant war oder nicht. Wer könnte glaubwürdiger für dieses JA zum Leben Zeugnis geben als eine Mutter, die es wissen muss; die mit ihrem Gesicht dafür einsteht – und mit ihrer ganz persönlichen Geschichte. Die Mutter hat ihre Geschichte auf dem 1000plus-Kongress in Fürstenfeldbruck erzählt; sie will, dass möglichst viele Menschen davon erfahren. Sie hat allen Mut zusammengenommen, hat sich ins Rampenlicht der Videokamera gestellt und Einblick gegeben in ihr ganz persönliches Schicksal. 

Warum? Wer der Mutter zuhört, merkt es: Weil sie glücklich ist, sich damals für ihr Kind entschieden zu haben, für das Kind, das sie während des gesamten Interviews so liebevoll auf dem Arm hält. Und weil sie dankbar ist für die Beratung, die sie von Pro Femina bekommen hat – und die sie stark gemacht hat, JA zu ihrem Kind zu sagen. Als sie von ihrer Schwangerschaft erfährt, sieht alles noch ganz anders aus. „Es war sehr schwierig“, sagt sie. „Ich war schon alleinerziehend mit zwei Kindern, beruflich selbständig und hatte eine Wochenendbeziehung.“ Die Mutter weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sie forscht nach den Stimmen, die ihr das Kind zutrauen – doch sie scheint sie nicht zu finden. „Ich war in einer furchtbaren Existenzangst“, sagt sie. „Nur diese Angst bestimmt einen und es scheint keine Lösung, keinen Ausweg zu geben.“ Vielleicht gibt es da aber doch noch eine Chance?  

Eine Freundin empfiehlt ihr die Beratung von Pro Femina. Am anderen Ende der Telefonleitung ist auf einmal jemand, der ihr zuhört: „Das war ein ehrliches, vertrauensvolles Verhältnis – und das direkt von Anfang an!“ Wie soll es weitergehen? In den Gesprächen mit ihrer Beraterin fasst die Mutter Mut: „Für alle Probleme wurde ein Lösungsweg gefunden, so schwer das auch war oder so kompliziert das auch schien“, sagt sie im Nachhinein. Wie fühlt sich das an, auf einmal ernstgenommen zu werden, eine helfende Hand zu spüren, die man vorher gar nicht gekannt hatte? „Und dann kommt jemand und knipst das Licht an in diesem Tunnel“, sagt sie. Denn eigentlich hat sie es schon von Anfang an gewusst: Sie will dieses Kind auf die Welt bringen. „Es gibt eine ganz leise Stimme im Herzen“, sagt sie, „auf die kann man hören – und ihr vertrauen...“ Sie hat vertraut. Dass es die richtige Entscheidung war, sieht man ihr an. Sie ist gelöst, sie ist froh, noch einmal Mutter geworden zu sein – ein Leben ohne ihren kleinen Schatz scheint aus heutiger Perspektive unvorstellbar.  

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Sie will es sich gar nicht vorstellen, auch wenn es jetzt noch immer Schwierigkeiten gibt; die Pro Femina-Beratung steht auch jetzt noch an ihrer Seite: „Mit der Beratung ist es nicht vorbei mit der Entscheidung, dass das Kind leben soll, auch nicht mit dem Tag der Geburt“, verrät die Mutter: „In unserem Fall geht es weiter.“ Die Mutter ist im Gespräch geblieben mit ihrer Beraterin, erhält noch juristischen Beistand. Sie weiß, wie gut das ist, wenn einem geholfen wird – und wenn man lernt, die Hilfe auch anzunehmen: „Die Hände, die einem helfen wollen, die muss man sehen und dann ergreifen!“ Die Mutter ist dankbar dafür. Sie weiß, sie hat die beste Entscheidung getroffen.

1000plus-News möchte auf die Not ungewollt schwangerer Frauen aufmerksam machen. Unterstützen Sie die Arbeit der 1000plus-Beraterinnen mit Ihrer Spende.

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