• Junge oder Mädchen? Sorge wegen Schwangerschafts-Frühtests

    (...)  „Die frühe Bestimmung des Geschlechts – noch innerhalb der Fristen, in denen in Deutschland ein Schwangerschaftsabbruch straffrei wäre – scheint nur dann Sinn zu machen, wenn man in Abhängigkeit von seinem Geschlecht zwischen dem Leben des Babys und einer Abtreibung wählen möchte“, sagte Kristijan Aufiero, Vorstandsvorsitzender der Lebensrechtsorganisation „1000plus“, auf Nachfrage von pro. Gleichzeitig räumt er ein, dass hierzulande eine mit dem Geschlecht begründete Abtreibung so gut wie nie vorkomme; die meisten Frauen zögen einen Schwangerschaftsabbruch wegen einer existenziellen Notlage, Überforderung oder Problemen in der Partnerschaft in Betracht.

    Das geringe Risiko sei jedoch gar nicht der springende Punkt, warum die „Geschlechterbestimmungstests“ verwerflich seien, so Aufiero weiter. Stattdessen wollten Eltern immer das Beste für ihr Kind. Das sei löblich, führe aber auch dazu, dass sie ihre eigenen Lebensumstände – auch die geschlechtlichen – unverhältnismäßig negativ wahrnähmen – und ihren Kindern ersparen wollten. „Was wir in unserer Gesellschaft brauchen ist eine neue Kultur des Lebens, die damit beginnt, dass wir Ja zu unserem eigenen Leben sagen. Wir brauchen einen Perspektivwechsel, den wir durch Wertschätzung, Anerkennung und Nächstenliebe erreichen – und nicht durch eine Selektionsmentalität, wie sie in einem ‚Geschlechterbestimmungstest‘ ihren Ausdruck findet." (...)

    Den Rest der Pressenotiz finden Sie auf www.pro-medienmagazin.de

    Erschienen in: Pro Medienmagazin , 14 Juni 2018
  • Netzwerk der Nächstenliebe

    Wie viele Köpfe braucht es, um die Welt zu verändern? Wenn man sich beim Kongress von 1000plus umhört, bekommt man den Eindruck: Vielleicht reicht es ja, wenn sich einige Hundert zusammentun. Denn so viele Menschen haben sich am vergangenen Wochenende in Fürstenfeldbruck bei München versammelt, um eines zu feiern: das Leben.

    Seit acht Jahren geht es bei dem Projekt 1000plus um nichts anderes. Das Projekt hilft Schwangeren in Not, hat für jede Frau ein offenes Ohr – und sucht Lösungen, damit sich keine für eine Abtreibung entscheiden muss. Aber warum ist das überhaupt nötig? Warum wirkt die Abtreibung im gesellschaftlichen Diskurs manchmal wie eine plausible Antwort auf eine Schwangerschaft – obwohl sie es nie ist. Vielleicht weil es da zu viel Halb- und Unwissen gibt, weil zu viele falsche Floskeln und Begriffe herumschwirren, vom "Selbstbestimmungsrecht der Frau" bis zur "Schwangerschaftsunterbrechung". Oder vielleicht weil sich unsere Gesellschaft entschieden hat, das Leben an sich unter Vorbehalt zu stellen, es mit Bedingungen zu versehen, kurz: es nicht mehr nur als das zu sehen, was es ist: ein Geschenk. Doch genau um diese Sichtweise ging es beim 1000plus-Kongress. 

    Den Rest der Pressenotiz finden Sie auf de.catholicnewsagency.com

    Erschienen in: CNA , 30 Oktober 2017
  • Ein Paradigmenwechsel im Lebensschutz?

    Einen Paradigmenwechsel im Lebensschutz hat der Vorstandsvorsitzende von Pro Femina e.V. und Leiter des Projekts 1000plus, Kristijan Aufiero, angekündigt. Als einer der Hauptredner auf dem zweiten "One of Us"-Forum in Budapest appellierte er für ein Umdenken im Einsatz für das Leben: Es gehe darum, an der Seite der Frau zu stehen. 

    Ende Mai zog der kontinentaleuropäische Lebensrechtskongress "One of Us" ("Einer von Uns") über sechshundert Vertreter von Lebensschutz-Organisationen aus ganz Europa in die ungarische Hauptstadt. Vor diesem größten Pro Life-Auditorium Europas, zu dem auch prominente Politiker wie der italienische Abgeordnete Rocco Buttiglione, der frühere spanische Innenminister Jaime Mayor Oreja und der ungarische Familienminister Bence Rétvari zählten, hielt Kristijan Aufiero eine Grundsatzrede über die Beratung und Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. 

    Den Rest der Pressenotiz finden Sie auf de.catholicnewsagency.com

    Erschienen in: CNA , 16 Juni 2017
Sie haben Fragen zu 1000plus?
Caroline Stollmeier
Caroline Stollmeier

Ihre Ansprechpartnerin für Presseanfragen

Telefon 089 540 410 50

E-Mail kontakt@1000plus.net