Gebetsbrief Dezember 2019

Liebe Beter

wenn sich eine Schwangere in Not an 1000plus wendet, bestimmt sie, wie lange und wie intensiv sie beraten werden möchte. Für viele Frauen bedeutet das auch: Es gibt eine Zeit nach der Beratung, in der die Schwangere und ihre Beraterin wieder verschiedene Wege nehmen. Was aber bleibt? Da sind die Kinder, die ihre Mutter ein Leben lang begleiten und die sie denken lassen: „Danke, dass ich damals den Mut gefunden habe, JA zu Dir zu sagen.“ 

Es ist aber noch etwas anderes, das bleibt. In diesem Zusammenhang muss ich an das Gleichnis vom Sauerteig denken. Auf die Frage, wie das Reich Gottes beschaffen sei, antwortet Jesus: „Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war“ (Lk 13,21).

In ihrer Beratung erlebt die Schwangere, wie aus ihren Sorgen eine Perspektive für die Zukunft werden kann – und wie aus einer Krise eine Chance wird. Sie erlebt, wie sie von ihrer Beraterin angenommen, wertgeschätzt und geliebt wird. Ich glaube nicht, dass die Schwangere von dieser Metamorphose in der Zukunft wird schweigen können. 

Strahlt nicht jede Frau, die sich für ihr Kind entscheiden konnte, etwas aus? Gibt sie nicht Zeugnis für die Schönheit und den Wert des Lebens, dort, an dem Ort, wo Gott sie – und nur sie – hingestellt hat? Ich denke, jede Frau, die JA gesagt hat, ist in diesem Sinne Sauerteig, der das Reich Gottes auf dieser Welt ausbreitet. Verborgen noch, scheinbar ein Einzelfall, in einer Umgebung, die manchmal vielleicht noch nicht zu verstehen scheint – aber die ins Grübeln kommt, wenn sie so eine Botschafterin der Liebe Gottes sieht. So geht der Sauerteig auf – und das Reich Gottes breitet sich aus.

Mit Ihren Gebeten und finanziellen Gaben machen Sie diese Metamorphosen möglich. Gleichzeitig ist auch jede Form Ihrer Unterstützung für diese Schwangeren in Not selbst eine Botschaft der Liebe. Dafür danke ich Ihnen von Herzen!

Vielen Dank, dass Sie für Natalie gebetet haben. Sie hat sich zusammen mit ihrem Mann für ihr Kind entscheiden können. Beide freuen sich schon auf ihr Baby. 

Der Kontakt zu Kirsten ist leider abgebrochen – trotz der Nachfragen ihrer Beraterin.

Susanne hatte sich nach langem Ringen schon für ein JA zum Leben ihres Kindes entscheiden können. Leider hat sie in der siebten Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erlitten. 

Der Kontakt zu Maike ist leider abgebrochen. 

Nadja hat JA zu ihrem Kind gesagt. Ihr Freund ist noch skeptisch, hat aber mit Freunden schon über mögliche Namen für das Baby gesprochen. Nadja selbst ist glücklich mit ihrer Entscheidung; sie schreibt ihrer Beraterin:  „Die zweite Ultraschalluntersuchung vor ein paar Tagen fand ich sehr schön und wusste dann sofort, dass es die richtige Entscheidung ist, weil ich mich über das Kind schon freue.“

Vielen Dank für Ihre überwältigenden Einsendungen, um die ich im vergangenen Gebetsbrief gebeten habe. Ich habe unseren Beraterinnen Ihre Worte des Trosts und der Liebe übermittelt. Sie waren sehr gerührt und lassen Sie herzlich grüßen. Sie haben wieder einmal spüren dürfen, wie groß die Unterstützung ist, die in Ihren Gebeten liegt.

Von Herzen wünsche ich Ihnen eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit verbunden mit den herzlichsten Grüßen aus München

Ihr


Dr. Markus Arnold

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PS: Tag für Tag ringen Schwangere in Not um ihre Babys. Dabei sind sie auf Ihre Unterstützung angewiesen. Dank eines kleinen Kreises sehr großzügiger 1000plus-Unterstützer warten noch 144.000 Euro an Zusagen im Rahmen unseres Verdoppelungsfonds auf die Einlösung. Alle Spenden, die bis zum 31. Dezember mit dem Betreff „Initiative 19“ bei uns eingehen sind für die akute Beratung und Hilfe doppelt so wertvoll. Können Sie sich vorstellen unsere verzweifelten Schwangeren mit einer Spende zu unterstützen? Vergelt´s Gott!
 

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