Gebetsbrief

Anschreiben vom Gebetsbrief November 2026

Gebetsbrief lesen

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Impuls zum Gebetsbrief

 

Liebe Beterin, lieber Beter,            

„Jetzt sind wir Kinder Gottes. Doch ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden“ (1 Joh 3,2). Als ich diesen Satz gelesen habe, musste ich unwillkürlich an die vielen kleinen, ungeborenen Kinder und ihre Mamas denken, die der Herr uns anvertraut hat. 

Im übertragenen Sinn können wir auch von diesen Kleinen sagen, dass noch nicht offenbar geworden ist, was oder wer sie sein werden. Sie sind noch nicht sichtbar. Noch weiß niemand, welches Potential, welche Charakterzüge, welche Talente in ihnen schlummern oder wie sie aussehen werden. Auch wenn all das bereits „ganz da“ ist, wartet es noch darauf, ans Licht zu kommen, entfaltet zu werden. 

Was wir aber sicher wissen, ist, dass diese Kleinen von Anfang an Kinder Gottes sind. Dass sie die Frucht eines Gedankens Gottes sind. Dass jedes von ihnen von Gott geliebt und gewollt ist, und jedes gebraucht wird in dieser Welt. Mit dieser Kindschaft geht ihre unendliche Würde, ihr unschätzbarer Wert einher – einfach aufgrund ihres Daseins, noch bevor sie irgendetwas tun oder leisten könnten. In jedem Kind, das ins Leben gerufen wird, inkardiniert sich letztlich die pure Liebe Gottes in dieser Welt. Ein Kind ist das größte Zeichen seiner Liebe und es ruft zu bedingungsloser Liebe auf. 

Im Grunde genommen sehnt sich die Welt nach genau jener Liebe, die nicht wertet, nicht rechnet, nicht abwägt, die sich an den Anderen verschenkt nur um seinetwillen; die die Würde und den Wert des Andern schätzt, respektiert, hütet und schützt. Wir alle sind Kinder Gottes. Und wir können mit und von den Kleinsten lernen, die Liebe in die Welt zu bringen, sie offenbar zu machen; Licht zu verbreiten, Hoffnung und Zukunft zu ermöglichen. 

Ihr Gebet und Ihre Unterstützung stehen genau dafür: Sie verschenken bedingungslose Liebe, die Sie für diese kleinen Babys und ihre Mamas in Ihrem Herzen tragen. Und diese Liebe findet Widerhall in den Herzen der einstmals verzweifelten Mütter, sodass sie fähig werden, Ja zu ihrem Leben und damit auch Ja zum Leben ihres Kindes zu sagen. 

   

DANKE FÜR IHR GEBET:

Von Sandra, für die wir im September gebetet haben, gibt es nun gute Neuigkeiten: Sie hat es geschafft, dem Druck des Kindesvaters standzuhalten und ist nicht zu dem Termin nach Holland gefahren. Auch wenn sich an der schwierigen Situation mit dem Kindesvater, ihrer Familie und ihrer Arbeit nichts geändert hat, weiß sie eines jetzt sicher: Sie wird ihr Kind bekommen.

Magdalena hatte aufgrund ihrer starken Ängste einen Abtreibungstermin vereinbart, zu dem ihr Mann sie begleitete. Im Wartezimmer brach er bitterlich in Tränen aus, was Magdalena sehr weh tat. Daraufhin haben sie gemeinsam beschlossen, die Klinik zu verlassen und ihr Kind zu bekommen. 

Auch Lisa hat sich trotz aller Widrigkeiten für ihr Baby entschieden. Sie schreibt: „Ich habe meine Entscheidung gestern endgültig getroffen, ich möchte das Kind behalten. Bin jetzt ganz aufgeregt und weiß gar nicht, womit ich anfangen soll, mein Leben zu sortieren.“

Zu Barbara ist der Kontakt derzeit abgebrochen. 

Astrid ist den Weg der Abtreibung gegangen. In der staatlichen Beratung wurde ihr geraten, selbst über ihren Körper zu bestimmen und später einmal ein Kind in Ruhe zu planen. Astrid hat sich dennoch für das liebevolle Nachfragen der Beraterin bedankt.

Michaela hat die Kraft zuletzt völlig verlassen, sie hat die Abtreibung vornehmen lassen.

Sehr herzliche Grüße und weiter fest im Gebet verbunden

Ihr

Markus Arnold
© 1000plus
Dr. Markus Arnold

PS: Für Schwangere in Not kann ein Profemina-Visitenkärtchen, durch das sie auf die Profemina-Beratung aufmerksam werden, die entscheidende Hilfe sein. Bitte helfen Sie mit, unsere Materialien zu verteilen und bestellen Sie Ihr Rettungspaket. Sie können so Leben retten: Bestellen können Sie online unter 1000plus.net/rettung oder per E-Mail an kontakt@1000plus.net bzw. telefonisch unter 089 540 410 50. 

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.

 

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