Sie hörte den Herzschlag ihres Babys vor der Abtreibung
Enormer psychischer Druck
CHEMNITZ - Die 24-jährige Laura aus Chemnitz erzählt im Nachrichtenportal „Freie Presse“ von ihrer dramatischen Abtreibung vor zwei Jahren und den Belastungen, die damit für sie einhergingen.
Laura berichtet, wie ihr zumute war, als damals ihre Periode plötzlich ausblieb und sie befürchtete, schwanger zu sein: „Ich konnte nicht mehr richtig schlafen, also habe ich einen Schwangerschaftstest gemacht”. Als der Test positiv ausfiel, sprach sie zunächst mit ihrem Freund, der die Verantwortung für die Entscheidung auf Laura abwälzte.
Sie entschied sich schließlich für eine Abtreibung, weil sie zu wenig Geld und zu wenig Zeit für ein Baby hatte und sich nicht vorstellen konnte, unter diesen Umständen ein Kind großzuziehen. Nach einem Gespräch in einer Beratungsstelle erhielt sie die erforderliche Bescheinigung.
Bei der letzten Untersuchung vor der Abtreibung schaltete die behandelnde Ärztin versehentlich den Ton des Ultraschallgeräts an: „Ich konnte den Herzschlag hören“, erzählt Laura.
Das habe für sie einen enormen psychischen Druck bedeutet, der auch nach der Abtreibung anhielt.
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