Bundesstaat in Mexiko beschließt Gedenktag für die Ungeborenen

„Tag der ungeborenen Mädchen und Jungen“

09.04.2026

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Am 19. März rief der mexikanische Bundesstaat Aguascalientes als erster Staat Mexikos den „Tag der ungeborenen Mädchen und Jungen“ aus, so berichtet es die Nachrichtenseite LifeNews. Der neue Gedenktag am 25. März soll in erster Linie die öffentliche Politik unterstützen, damit diese die Gesundheit von Müttern, die frühzeitige pränatale Versorgung, eine verbesserte Ernährung von Müttern sowie die gemeinsame Verantwortung von Vätern und Familien fördern kann. Zugleich gilt die Maßnahme als Beitrag zur Stärkung des Lebensschutzes und zur Verringerung von Abtreibungen.

Die Abgeordnete Arlette Muñoz von der Partido Acción Nacional (PAN) betonte während der Debatte die Bedeutung von Mutterschaft: „Muttersein ist nicht einfach nur eine Rolle im Leben; es ist eine tiefgreifende Veränderung.“ Jedes Leben sei außerdem „einzigartig, unersetzlich und von unschätzbarem Wert“.

Warum der 25. März?

Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Am 25. März feiert die Kirche das Fest der Verkündigung des Herrn. Die Jungfrau Maria erfährt vom Erzengel Gabriel, dass sie ein Kind erwartet und einen Sohn gebären wird – den Sohn Gottes. Damit steht der Tag für den Moment, in dem neues Leben beginnt. In Deutschland gibt es den 25. März ebenfalls als „Tag des ungeborenen Lebens“, allerdings bisher ohne offiziellen staatlichen Status.

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