Die fünf 1000plusNEWS des Monats September

Fünf Nachrichten für das Leben

18.09.2026

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Zum Wochenende möchten wir Ihnen fünf 1000plusNEWS senden, die Sie mit unserer Vorlesefunktion auch bequem anhören können.

Jeanette Biedermann im Babyglück: „Unser größtes Geschenk ist nun auf der Welt!“
 

Die Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann ist mit 46 Jahren Mutter geworden, wie BILD berichtet. Wie das Management der Sängerin offiziell bestätigte, hat sie Ende August in Berlin ihr erstes Kind zur Welt gebracht. 

Auf Facebook meldete sich die frischgebackene Mama bereits mit den stolzen Worten „It's a boy!“ zu Wort. Die Geburt beschreibt sie als die „größte Herausforderung und größtes Geschenk“ ihres Lebens. Gegenüber den Medien schwärmte sie voller Liebe über das Neugeborene: „Mein Sohn ist kerngesund und athletisch und hat eine überraschende Kraft“.

Bereits im Jahr 2003 äußerte die Musikerin erstmals den Wunsch, einmal Mutter zu werden. Die Überraschung war perfekt, als sie an Weihnachten 2025 von der Schwangerschaft erfuhr. Im März 2026 machte sie die News schließlich öffentlich. 

Vater des Kindes ist ihr Lebensgefährte Sebastian, der sie während der gesamten Schwangerschaft und auch im Kreißsaal liebevoll unterstützte.

Ärzte drängten zur Abtreibung wegen Behinderung – doch Rachel ist kerngesund
 

Sechs Jahre lang hatten Rachels Eltern auf ein Kind gewartet. Als Suzanne endlich schwanger wurde, war die Freude groß, wie LifeNews berichtet. Doch bei vorgeburtlichen Untersuchungen folgten beunruhigende Prognosen. Zunächst hieß es, das Kind könne das Down-Syndrom haben. Später stellten Ärzte einen starken Fruchtwassermangel fest.

Rachel berichtet, ein Arzt habe ihrer Mutter gesagt: „Sie müssen abtreiben. Ihr Kind wird sterben.“ Ein weiterer Arzt habe erklärt, das Baby werde blind, taub und geistig beeinträchtigt sein. Die Eltern blieben dennoch bei ihrer Entscheidung: „Selbst wenn unser Kind blind und taub ist und geistige Beeinträchtigungen hat, besitzt unser Kind einen Wert.“

Rachel kam schließlich bereits in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt und wog nur etwas mehr als 500 Gramm. Fünfeinhalb Monate verbrachte sie auf der Neugeborenen-Intensivstation.

Die düsteren Prognosen erfüllten sich nicht

Heute ist Rachel erwachsen, weder blind noch taub und hat auch keine Chromosomenanomalie. Für ihre Eltern stand jedoch schon damals fest: Selbst wenn die Diagnosen richtig gewesen wären, hätte das nichts am Wert ihrer Tochter geändert.

Rachels Geschichte zeigt, wie falsch pränatale Prognosen sein können – und wie wichtig es ist, Eltern Hoffnung und Unterstützung anzubieten.

 

Tausende beim Marsch für das Leben in Indien
 

Ein Meer aus Menschen, junge Gesichter, Familien, Geistliche und engagierte Laien: Am 8. und 9. August 2026 wurde die südindische Metropole Chennai zum Schauplatz des fünften Nationalen Marsches für das Leben. Mehr als 5.000 Teilnehmer kamen am Stella Maris College zusammen, um öffentlich für die Würde des menschlichen Lebens und besonders für den Schutz ungeborener Kinder einzutreten, wie catholic connect berichtet. Eine schöne und ermutigende Entwicklung, denn beim ersten indischen Marsch für das Leben im Jahr 2022 waren es noch ca. 200 Teilnehmer, wie UCANews berichtete.

Doch der fünfte Marsch war mehr als eine einzelne Großveranstaltung. Rund um das Treffen fanden ein fünf Kilometer langer „Run for Life“, eine Pro-Life-Ausstellung, Begegnungen und Veranstaltungen für Jugendliche sowie Gebet und Gottesdienste statt. Besonders bemerkenswert ist die Arbeit, die lange vor dem eigentlichen Marsch begonnen hatte: In den Pfarreien der Erzdiözese entstanden lokale Pro-Life-Gruppen, die das Anliegen dauerhaft in Gemeinden, Familien und das gesellschaftliche Leben hineintragen sollen.

Damit steht Chennai beispielhaft für eine Entwicklung, die weit über Indien hinausreicht. Märsche für das Leben finden heute in zahlreichen Ländern und auf mehreren Kontinenten statt.
 


Frühchen Sebastian trotzt allen Prognosen – und entwickelt sich prächtig
 

Als Sebastian in der 22. Schwangerschaftswoche geboren wurde, wog er nur rund 510 Gramm. Seine Überlebenschancen galten als äußerst gering. Heute, fast ein Jahr später, entwickelt sich der kleine Junge prächtig, wie LifeNews berichtet.

Bereits in der 18. Schwangerschaftswoche war bei seiner Mutter Vivian die Fruchtblase geplatzt. Ärzte rechneten damit, dass sie ihr Kind innerhalb weniger Tage verlieren würde. Doch Sebastian blieb noch vier weitere Wochen im Bauch seiner Mutter.

Nach seiner Geburt begann für ihn ein langer Kampf: Wegen seiner extremen Frühgeburt hatte er mit Atemproblemen und Infektionen zu kämpfen und verbrachte 113 Tage auf der Neugeborenen-Intensivstation.

Inzwischen ist Sebastian zu Hause bei seiner Familie, wiegt gut 6,3 Kilogramm und erreicht die Entwicklungsschritte, die seinem korrigierten Alter entsprechen. 

Seine Mutter Vivian sagt: 
 

„Wunder geschehen tatsächlich. Ich halte mein Wunder jeden einzelnen Tag in meinen Armen.“

Catherine Robinson von Right To Life UK bezeichnet Sebastian als „einen lebenden Beweis für die Stärke, die alle extrem frühgeborenen Babys in sich tragen“.

 

„Wir werden jedes Kind retten“: Die flammende Nobelpreisrede von Mutter Teresa


Am 4. September jährte sich die Heiligsprechung von Mutter Teresa zum zehnten Mal. Sie war eine entschiedene Verfechterin des menschlichen Lebens und setzte sich mit zahlreichen Werken der Nächstenliebe für die Armen und Ausgegrenzten in Kalkutta ein. Für ihr humanitäres Engagement erhielt sie 1979 in Oslo den Friedensnobelpreis.

In ihrer Antrittsrede stellte Mutter Teresa auch den Schutz des ungeborenen Lebens in den Mittelpunkt. Der Schrei des ungeborenen Kindes sei einer der größten Zerstörer des Friedens unserer Zeit, so ihre Botschaft.  

 

„Denn wenn eine Mutter ihr eigenes Kind im Mutterleib töten kann, was bleibt uns dann noch, uns gegenseitig umzubringen? Selbst in der Bibel steht geschrieben: „Selbst wenn eine Mutter ihr Kind vergessen könnte – ich werde dich nicht vergessen – ich habe dich in meine Handfläche gezeichnet.“ Selbst wenn eine Mutter es vergessen könnte, werden heute Millionen ungeborener Kinder getötet. Und wir schweigen dazu. In den Zeitungen liest man von den Opfern, von den Vernichtungen, aber niemand spricht von den Millionen kleinen Wesen, die empfangen wurden, um dasselbe Leben zu haben wie du und ich, um das Leben Gottes zu leben. Und wir schweigen, wir lassen es zu. Meiner Meinung nach sind die Länder, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie haben Angst vor dem Kleinen, sie haben Angst vor dem ungeborenen Kind, und das Kind muss sterben, weil sie kein weiteres Kind ernähren, kein weiteres Kind erziehen wollen. Das Kind muss sterben.“

Die Freude eines ungeborenen Kindes

Mutter Teresa verwies dabei auch auf die Bibel und erzählte vom Besuch Marias, die bereits mit Jesus schwanger war, bei ihrer ebenfalls schwangeren Verwandten Elisabeth. Das ungeborene Kind Elisabeths habe die Gegenwart Jesu erkannt und sei vor Freude in ihrem Leib gehüpft.

 

„Deshalb lasst uns heute hier einen festen Entschluss fassen: Wir werden jedes kleine Kind, jedes ungeborene Kind retten und ihm die Chance auf Geburt geben.“
 

Zitate: Übersetzung aus dem Englischen

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