Tausende beim Marsch für das Leben in Indien
Lebensschutz als weltumspannendes Anliegen
Ein Meer aus Menschen, junge Gesichter, Familien, Geistliche und engagierte Laien: Am 8. und 9. August 2026 wurde die südindische Metropole Chennai zum Schauplatz des fünften Nationalen Marsches für das Leben. Mehr als 5.000 Teilnehmer kamen am Stella Maris College zusammen, um öffentlich für die Würde des menschlichen Lebens und besonders für den Schutz ungeborener Kinder einzutreten, wie catholic connect berichtet. Eine schöne und ermutigende Entwicklung, denn beim ersten indischen Marsch für das Leben im Jahr 2022 waren es noch ca. 200 Teilnehmer, wie UCANews berichtete.
Doch der fünfte Marsch war mehr als eine einzelne Großveranstaltung. Rund um das Treffen fanden ein fünf Kilometer langer „Run for Life“, eine Pro-Life-Ausstellung, Begegnungen und Veranstaltungen für Jugendliche sowie Gebet und Gottesdienste statt. Besonders bemerkenswert ist die Arbeit, die lange vor dem eigentlichen Marsch begonnen hatte: In den Pfarreien der Erzdiözese entstanden lokale Pro-Life-Gruppen, die das Anliegen dauerhaft in Gemeinden, Familien und das gesellschaftliche Leben hineintragen sollen.
Damit steht Chennai beispielhaft für eine Entwicklung, die weit über Indien hinausreicht. Märsche für das Leben finden heute in zahlreichen Ländern und auf mehreren Kontinenten statt.
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