Stimmt das überhaupt?

Abtreibung bis zur Geburt – WIRKLICH?

Screenshot Twitter
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siehe Fußnote 1.

Liebe Freunde und Unterstützer von 1000plus,

geht es Ihnen auch so? Schlägt Ihnen auch immer wieder ungläubiges Staunen entgegen, wenn Sie Ihre Mitmenschen in Sachen Petition „KEINE Abtreibung bis zur Geburt“2 ansprechen? „Stimmt das überhaupt?“, oder „Wo steht das denn?“, oder sogar „Das ist Quatsch, das kann nicht stimmen!“?

Dieses ungläubige Staunen und Nachfragen ist mehr als verständlich. Schließlich sprechen die Protagonisten der „wegmit218“-Kampagne3 lieber von „Selbstbestimmung“, „reproduktiver Gesundheit“ oder von „Entkriminalisierung“ – Dinge, die mit der Legalisierung der Abtreibung bis zur Geburt NICHTS zu tun haben. Im Gegenteil.

Einige Wenige sprechen dann aber doch klipp und klar aus, was die ersatzlose Streichung der §§ 218 und 219 StGB wirklich bedeutet: Die vollständige Legalisierung der Abtreibung bis zur Geburt von ungeborenen Kindern, die außerhalb des Mutterleibes bereits voll lebensfähig wären.

Eine der GRÜNEN-Politikerinnen, die keinen Hehl aus den Konsequenzen ihrer politischen Forderung macht, ist Frau Dr. Laura Sophie Dornheim.4 Sie tritt als Direktkandidatin der GRÜNEN im Berliner Wahlkreis Lichtenberg bei der anstehenden Bundestagswahl an. Mit einer beklemmenden Kälte und einer Radikalität, die erschreckt und erschüttert, schreibt sie wörtlich: „Schwangerschaftsabbrüche müssen straffrei sein. Immer. Und ja, sie müssen auch im dritten Trimester noch möglich sein” – das ist, was wir Abtreibung bis zur Geburt nennen. Das ist das schreiende Unrecht, das wir mit aller Kraft zu verhindern versuchen müssen.

Tweet der Grünen

Quelle: siehe Fußnote 5. 

Das eindrücklichste Bekenntnis dazu, was die ersatzlose Streichung des § 218 wirklich bedeutet, stammt allerdings von der Jugendorganisation der SPD.

Die JUSOS waren es, die sich schon auf ihrem Bundeskongress 2018 mit überwältigender Mehrheit für die Abschaffung des letzten Schutzes für Schwangere in Not vor Nötigung, Druck und der Auslieferung an die äußeren Umstände ausgesprochen haben – nichts anderes bedeutet die Streichung der §§ 218 und 219 StGB.

Übrigens kandidiert auch der damalige Vorsitzende der JUSOS, Kevin Kühnert, derzeit als Direktkandidat für die anstehende Bundestagswahl. Er tritt für die SPD im Wahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg an.6

Das wahrhaft Erstaunliche am damaligen Beschluss der JUSOS ist aber nicht das Ergebnis der Abstimmung. Das wirklich Unglaubliche ist die vorausgegangene Aussprache zum Antrag auf Streichung der §§ 218 und 219 StGB.

Mit einer Klarheit, die wir eigentlich nur von Vertretern des Lebensschutzes kennen, erklären zwei junge Frauen – eine davon Medizinstudentin – den anwesenden JUSOS, was genau die Streichung des § 218 bedeutet.

Die Aufzeichnung dieser Redebeiträge ist so erschütternd, dass es die Verantwortlichen offenbar für klüger gehalten haben, den betreffenden Ausschnitt aus den ansonsten auf YouTube frei zugänglichen Aufzeichnungen des Bundeskongresses herauszuschneiden.7

1000plus hat diesen – ursprünglich öffentlich frei verfügbaren – Mitschnitt allerdings für unsere Freunde und Unterstützer aufgehoben.

Bitte hören und sehen Sie selbst, was die Streichung des § 218 StGB bedeutet – aus dem Munde zweier bzw. dreier JUSO-Mitglieder:

Dieses Video ist nicht nur ein klarer Beleg dafür, dass die JUSOS genau wussten, worüber sie abstimmten und was ihre Forderung in letzter Konsequenz bedeutet. Der dritte Redebeitrag in dem Video macht auch deutlich, womit wir es bei den Vertretern der Forderung nach totaler Freigabe der Abtreibung immer wieder zu tun haben: Mit radikalem Extremismus. Und mit einem Fanatismus, der keinen vernünftigen Argumenten mehr zugänglich ist.

Liebe Freunde und Unterstützer, von 1000plus, es ist jetzt noch genau ein Monat bis zur anstehenden Bundestagswahl. Das Staunen und die Verwunderung, von denen ich eingangs sprach, haben auch etwas Gutes. Dass sich so viele Menschen einfach nicht vorstellen können, dass Kinder tatsächlich bis zur Geburt und ohne jede Einschränkung abgetrieben werden dürfen sollen, spricht für ein überaus gesundes und natürliches Rechtsempfinden!

Nutzen wir diesen gesunden Menschenverstand und machen wir noch so viele Mitmenschen wie möglich darauf aufmerksam, um was es bei dieser Wahl eben auch geht.

Bis jetzt haben sich schon über 28.000 Menschen hinter die Petition „KEINE Abtreibung bis zur Geburt“ gestellt. Lassen Sie uns gemeinsam noch einmal alles versuchen, um noch so viele Menschen wie möglich auf diese Petition und damit auf eine kleine letzte Chance aufmerksam zu machen, ein ungeheuerliches Unrecht abzuwenden.

DANKE für alles, was Sie für Schwangere in Not und ihre ungeborenen Babys tun!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Kristijan Aufiero

KJA

 

Petition "Keine Abtreibung bis zur Geburt"

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