Gebetsbrief

Anschreiben vom Gebetsbrief August 2026

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Impuls zum Gebetsbrief

 

Liebe Beterin, lieber Beter,            

Gott vergisst keines unserer noch so armseligen Gebete. Er erhört sie – zu Seiner Zeit. Unsere Aufgabe besteht «lediglich» darin, unseren Teil beizutragen zu Gottes Wirken in der Welt. Worüber wir im letzten Monat nachgedacht haben, ist mir angesichts des Brotwunders, wie es Matthäus schildert, (Mt 14,13ff) noch einmal auf andere Weise deutlich geworden. 

Eine gewaltige Menschenmenge – allein 5.000 Männer, d.h., es werden mit Frauen und Kindern mindestens über 10.000 Menschen gewesen sein – ist Jesus gefolgt. Nun wird es dunkel, die Leute haben Hunger, und an dem abgelegenen Ort gibt es weit und breit nichts zu essen. Und in aller Seelenruhe antwortet Jesus den besorgten Jüngern: «Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen».

Was sich erstmal wie ein schlechter Scherz anhört, offenbart am Ende einmal mehr die Grösse Gottes – und auch, wie gross Gott vom Menschen denkt. Es kommt nicht darauf an, wie viel die Jünger an Essen anzubieten haben. Es kommt darauf an, dass sie das, was sie haben, hergeben – und zwar in grossem Gottvertrauen hergeben. Und damit sind wir wieder bei dem Wenigen, bei dem Bruchstückhaften und Unzureichenden, was unsereins für die Rettung der Welt imstande ist, aufzubringen. 

Unsere Armseligkeiten sind dem Herrn aber offenbar genug. Sie reichen aus, um Ihm zu zeigen, dass wir es ernst meinen. Dass Seine Anliegen unsere Anliegen sind. Dass wir bereit sind, mitzuwirken und das, was wir haben, zu investieren. So zeigt sich: Jeder Beitrag zählt – ganz gleich, wie gross oder klein er ist. Wir sollen schlicht am Aufbau des Reiches Gottes mitwirken – und uns dabei im Gottvertrauen üben. Um den Rest kümmert sich der Herr dann schon selbst.    

Lassen Sie uns deshalb mit neuem Mut, mit neuer Zuversicht und in grossem Gottvertrauen das Unsrige investieren für die Rettung abertausender Schwangerer in Not und abertausender ungeborener Kinder. Mit jedem unserer Gebete und mit jeder – noch so kleinen – Gabe zeigen wir Ihm, dass uns «Seine Kinder» nicht egal sind. Er wird dann das Übrige tun.

DANKE FÜR IHR GEBET:

Marisa* ringt noch damit, ob sie das Kind zur Adoption freigeben oder behalten soll. Es plagen sie grosse Geldsorgen. Emotional fühlt sie sich dem Kind immer mehr verbunden. Der Entbindungstermin ist in wenigen Wochen. Bitte schliessen Sie Marisa weiterhin ins Gebet ein.

Loretta hat sich nach einem sehr intensiven Erstgespräch mit ihrer Beraterin bisher nicht zurückgemeldet. 

Auch von Peggy gibt es derzeit keine Rückmeldung. 

Cassandra wurde nach einem Ultraschalltermin mitgeteilt, dass das Herz ihres Babys aufgehört hat zu schlagen. Sie schreibt: «Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. In diesem Moment habe ich gemerkt, dass ich das Kind eigentlich behalten wollte.» 

Tirza konnte während den Wochen der Beratung ihr Baby immer mehr annehmen. Leider kam es dann erneut zu einer Fehlgeburt. Tirza schreibt nun: «Die Erlebnisse der letzten Wochen haben mich reifen lassen und mich erneut wertschätzen lassen, was ich habe. Unser Familienbild wird um einen Stern erweitert – denn es war kurz noch ein kleines Wesen bei mir, bei uns.»

Sehr herzliche Grüsse und weiter fest im Gebet verbunden

Ihr 

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Matthias Schäppi
Matthias Schäppi

PS: Erneut hatten wir im vergangenen Jahr über 12’000 Abtreibungen in unserem Land zu beklagen. Am 1. August bleiben dieses Jahr unsere Höhen dunkel, die Trockenheit verbietet die Höhenfeuer. Darf ich Sie einladen, ein dauerhaftes Feuer für Schwangere in Not zu entzünden – und ein Zeichen der Solidarität zu setzen? Schon CHF 30 im Monat als Dauerauftrag ermöglichen 400 Schwangeren in Not die erste, oft entscheidende Kontaktaufnahme mit unserem Beratungsangebot. Mehr auf www.1000plus.ch/nationalfeiertag2026

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.

 

GEBETSBRIEF AUGUST 2026