Gebetsbrief

Anschreiben vom Gebetsbrief Februar 2026

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Impuls zum Gebetsbrief


 

Liebe Beterin, lieber Beter        

Die entscheidenden Momente der Geschichte des Volkes Israel als auch der neutestamentlichen Heilsgeschichte fanden auf Bergen statt. Auf dem Berg Sinai empfing Mose die Zehn Gebote. Der Berg Zion war mit dem Tempel Symbol für Gottes Gegenwart. Auf dem Tabor fand die Verklärung Jesu statt, auf einem Hügel Seine Kreuzigung, auf dem Ölberg Seine Himmelfahrt. Christus bestieg immer einen Berg, um sich mit Seinem Vater im Gebet zu vereinen. Der Berg ist biblisch betrachtet Zeichen der Offenbarung, der Gottesnähe, der Begegnung mit dem Ewigen. 

Deshalb hat auch die Rede Jesu, die als «Berg-Predigt» in die Geschichte eingegangen ist, eine fundamentale, programmatische Bedeutung: Weil sie uns offenbart, welche Hoffnung wir haben dürfen. Weil sie zeigt, welche Herzenshaltung zum Heil führt. Und weil sie uns zeigt, wie Gott einst an jenen handeln wird, die arm sind, die hungern und verfolgt werden – und an jenen, die barmherzig, sanftmütig und friedensstiftend sind. Die Bergpredigt offenbart uns einmal mehr das Wesen Gottes, das die Liebe ist. Und sie sagt uns, dass wir diese Liebe hier auf Erden auch selbst leben sollen – auch, wenn wir dafür auf dieser Welt nicht zwingend «Lohn» erhalten werden. 

Beim Lesen der Bergpredigt Jesu standen mir unmittelbar «unsere» Schwangeren in Not vor Augen. Frauen, die hungern und dürsten, die traurig sind und sich nach Trost, Erbarmen und Hilfe sehnen. Angesichts ihrer Not ist es unser Auftrag, so zu lieben und solches Erbarmen walten zu lassen, wie Gott es uns in Christus vorgelebt und gezeigt hat. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht: Manchmal suchen wir in unserem Wunsch, Christus nachzufolgen, nach grossen Taten, nach einer besonderen Berufung oder nach dem Aussergewöhnlichen, um Ihm unsere Liebe zu zeigen. Und dabei übersehen wir oft, dass die Gelegenheiten zu echter Nächstenliebe viel mehr im Kleinen, im Konkreten, im Alltag zu finden sind. Schlicht in dem Menschen, der gerade Hilfe braucht und dem ich in diesem Moment, ob zufällig oder nicht, am nächsten bin. 

Jeden Tag erreichen uns Hilferufe verzweifelter Frauen, die um das Leben ihres Kindes ringen. Wenn wir jeder dieser Frauen unser Herz öffnen, ihnen mit Sanftmut, mit Barmherzigkeit begegnen und ihnen vorbehaltlose Liebe erweisen, dann tun wir das, was Christus «seligpreist». Dann kann auch durch uns Gott erfahren werden und Sein Heil in dieser Welt geschehen. 

DANKE FÜR IHR GEBET:

Dana*: Sie und ihr Mann haben die Kraft für ihr Kind gefunden. Dana freut sich inzwischen sehr und betont, wie sehr ihr die Gespräche mit ihrer Beraterin geholfen und sie ermutigt hätten.

Anna und Karen: Zu beiden besteht derzeit leider kein Kontakt.

Sina: Zu ihr ist der Kontakt leider ebenfalls abgebrochen. Die Beraterin vermutet, dass Sina den Weg der Abtreibung gegangen ist.

Jasmin: Sie hat den Termin zur Abtreibung wahrgenommen und schrieb dann: «Meine Angst vor der Zukunft war zu gross. Es geht mir sehr schlecht und ich bereue es. Wie gern würde ich die Zeit zurückdrehen.»

Bitte beten Sie weiter für diese Frauen, damit sie Halt und Hilfe erfahren können.

Mit herzlichen Grüssen und weiter fest im Gebet verbunden

Ihr 

Schäppi
Matthias Schäppi
Matthias Schäppi

PS: Es liegt in der unergründlichen Weisheit Gottes, wie und wann Er Sein Heil schenkt. In unserem Gebet, das immer allen «unseren» Schwangeren gilt, war auch Rebecca (Name geändert) eingeschlossen, die uns Mitte Januar schrieb: 

«Ich kann mit Stärke zu meiner Entscheidung stehen und fühle mich gut dabei. Mein Mann kann es zwar noch nicht fassen, dass Kind Nr. 4 wirklich unterwegs ist. Aber er lacht, wenn er es ausspricht und ich denke, dass es auch an meiner Ausstrahlung liegt, dass er sich besser fühlt. Weil ich mir so sicher bin. Ich möchte Dir aus tiefstem Herzen DANKE sagen! Ohne Dich würde ich noch immer zweifeln, aber jetzt schaue ich mit einem Lächeln nach vorne. Dafür bin ich Dir unendlich dankbar und das werde ich auch nie vergessen! Dankeschön!!! Rebecca» 

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.

 

GEBETSBRIEF FEBRUAR 2026