Gebetsbrief

Anschreiben vom Gebetsbrief September 2026

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Impuls zum Gebetsbrief

 

Liebe Beterin, lieber Beter,            

«Selig, die Sanftmütigen. Selig, die Frieden stiften, ... die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, ... die ein reines Herz haben, ... die um der Gerechtigkeit willen leiden»... Sie kennen die Seligpreisungen Jesu (Mt 5,3-12). Sie sind herausfordernd und entsprechen manchmal nicht dem, wie wir in konkreten Situationen spontan gerne handeln oder reagieren würden, oder?

Vor kurzem habe ich einen geistlichen Impuls zu jenen Zeilen gelesen, der mir sehr kostbar geworden ist. Er spricht davon, dass die Seligpreisungen im Grunde eine «verhüllte innere Biographie» Jesu sind. Dass sie beschreiben, wie Christus selber ist: Er ist der, der ein reines Herz hat. Er ist der wahre Friedensstifter, der Barmherzige und Sanftmütige, der um der Gerechtigkeit willen leidet. Die Seligpreisungen nehmen uns in das Geheimnis Jesu selbst mit hinein. An Christus und Seinem Leben können wir ablesen, was es bedeutet, «selig» zu sein. Er ist die Person, die uns zeigt, wie wir sein und leben sollen. 

Als Mitte und damit Höhepunkt der Bergpredigt lehrt Christus uns, zu Gott zu beten. Und auch hier nimmt Er uns in Sein Beten zum Vater mit hinein. Wir sollen und dürfen (!) so wie Er, von Herz zu Herz und im Verborgenen, in Zwiesprache mit dem «Vater» treten. 

Christus stellt also nicht nur Forderungen an uns, sondern Er lebt uns auf vollkommene Weise vor, wie wir sein sollen. Und: An Ihm sind nicht nur die «Anforderungen», sondern auch alle Verheissungen der Seligpreisungen exemplifiziert: Ihm «gehört das Himmelreich», Er «schaut Gott». Nicht nur an Christi Predigt, sondern an Seiner Person können wir uns ein Beispiel nehmen. Ihm nachzufolgen bedeutet, so wie Er zu leben. In enger Beziehung mit dem Vater und in Barmherzigkeit, Güte und Sanftmut unseren Nächsten gegenüber. 

Dieses Zeugnis braucht die Welt dringender denn je. Sie braucht die Liebe, die bedingungslos ist, die nicht rechnet, nicht zählt, sondern sich verschenkt – immer, an jeden!

Nehmen wir uns diese Liebe und Sanftmut für die kommenden Wochen wieder neu vor. Gehen wir wieder in Zwiesprache mit dem Vater – in der stillen Kammer unseres Herzens. Und treten wir ein für die Welt und für «unsere» Schwangeren in Not, die so sehr der Liebe und Hoffnung bedürfen. 

DANKE FÜR IHR GEBET:

Laura* hat im Austausch mit ihrer Beraterin ihre Bedürfnisse, Pläne, ihre Hilflosigkeit, ihre Partnerschaft und ihre Emotionen sehr reflektiert – und auch, wie sie ihren Weg mit dem ersten Kind gefunden hat. Sie spürt immer mehr Freiheit und Kraft, neue Pläne zu schmieden – mit dem zweiten Kind!

Auch Betty hat sich für ihr Kind entschieden. Sie hat sehr offen mit ihrem Partner gesprochen, der ihr verziehen hat. Er möchte das Kind in jedem Fall annehmen und ihrer Beziehung eine Chance geben. 

Zu Marijn und Silke ist der Kontakt derzeit abgebrochen.

Viola hat abgetrieben. Der Kindesvater hatte sie stark unter Druck gesetzt. Sie schrieb: «Leider fühlt es sich für mich falsch an, als hätte ich nicht auf meine eigenen Gefühle gehört. Mein Ex-Partner hat mir stundenlang eindringlich erklärt, dass es für das Kind nicht schön ist, bei alleinerziehenden Eltern aufzuwachsen. Ich hatte mich zuvor eigentlich für das Kind entschieden

Sehr herzliche Grüsse und weiter fest im Gebet verbunden

Ihr 

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Matthias Schäppi
Matthias Schäppi

PS: Sind Sie auch beim 16. «Marsch fürs Läbe» dabei? Er findet am 19. September statt, Beginn ist um 15 Uhr auf dem Marktplatz in Zürich-Oerlikon. Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen! 

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.

 

GEBETSBRIEF SEPTEMBER 2026