Demonstration gegen neu erlaubte Abtreibungen an den Tirol Kliniken

Jugend für das Leben und 1000plus

26.05.2026

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Blick auf Innsbruck: Dort werden nun Abtreibungen offiziell in der Klinik durchgeführt.

Seit dem 4. Mai 2026 sind an der Klinik Innsbruck, die von den landeseigenen Tirol Kliniken und der Medizinischen Universität Innsbruck betrieben wird, Schwangerschaftsabbrüche im Rahmen der Fristenlösung möglich. Konkret bedeutet das: Als Privatleistung können Frauen nun in der Tiroler Landeshauptstadt innerhalb der gesetzlichen Frist von den ersten drei Schwangerschaftsmonaten einen Abbruch durchführen lassen. Eine medizinische oder kriminologische Indikation ist dafür nicht erforderlich. Umgesetzt wurde diese Entscheidung von der Tiroler Landesregierung aus ÖVP und SPÖ.

Lesen Sie mehr Details im Corrigenda-Artikel: „Tiroler Kliniken: Und sie treiben doch ab“.

„Abtreibungen raus aus der Klinik Innsbruck!“

Die Jugend für das Leben wirft der ÖVP-SPÖ-Regierung vor, die Einführung von Abtreibungen am Klinikum Innsbruck „wortwörtlich über Nacht“ beschlossen zu haben – „ohne Debatte in der Klinik und ohne den für solche Ereignisse üblichen öffentlichen Diskurs“. Für Sonntag, den 31. Mai, hat sie eine Demonstration in Innsbruck organisiert, um ein Zeichen gegen diese Entscheidung zu setzen.

Auch 1000plus ist vor Ort: Paula Ketteler, Geschäftsführerin von 1000plus Österreich, wird mit einem Redebeitrag vertreten sein. Herzliche Einladung nach Innsbruck zu kommen!

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