Landeshauptstadt Potsdam propagiert Abtreibungen
Verlässlich ungeborene Kinder töten?
POTSDAM - Aus Anlass des sogenannten „International Safe Abortion Day“, der 2011 durch das Women’s Global Network for Reproductive Rights für den 28. September installiert wurde, hat Potsdams Gleichstellungsbeauftragte Claudia Sprengel auf mehr Möglichkeiten für „sichere Schwangerschaftsabbrüche“ in Brandenburg gepocht.
Sie solidarisierte sich laut einer Mitteilung der Stadt erneut mit den Anliegen der internationalen Bewegung für die Entkriminalisierung von Abtreibungen.
Auch, wenn in der Brandenburgischen Landeshauptstadt der Zugang zu „sicheren“ und „rechtlich abgesicherten“ Schwangerschaftsabbrüchen „relativ gut“ sei, bleibe die „Versorgungslage“ in vielen Regionen kritisch, lamentierte die Gleichstellungsbeauftragte. „Unser Ziel bleibt es, den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen zu verbessern und das Tabu rund um das Thema zu brechen.“
In Potsdam gibt es laut Mitteilung der Stadt fünf Beratungsstellen und mehrere Arztpraxen, die Abtreibungen berufsmäßig durchführen. Hierüber hatte die Gleichstellungsbeauftragte mit einem von der Stadt Potsdam bezahlten Handzettel bereits im vergangenen Jahr informiert.
Allerdings würden die „Angebote“ stark durch Frauen aus ländlichen Gebieten in Anspruch genommen, da in vielen ländlichen Regionen Brandenburgs entsprechende Versorgungsstrukturen fehlen würden.
Dies führe zu einer Überlastung der bestehenden Abtreibungseinrichtungen in der Stadt Potsdam und verdeutliche die dringende Notwendigkeit, „Informationsdefizite“ zu beheben und eine „flächendeckende Versorgung“ herzustellen – nicht etwa mit Hilfs- und Informationsangeboten für Schwangere in Konflikt- und Notlagen, sondern mit noch mehr Abtreibungseinrichtungen.
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