Bischof Hanke verurteilt Abtreibungspläne in Ingolstadt
„Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes“
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB hat die Bestrebungen einer „wohnortnahen Versorgung“ mit Abtreibungen in Ingolstadt verurteilt. „Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes und verdient Schutz von Anfang an“, betonte Hanke.
Laut der Nachrichtenagentur CNA Deutsch soll in Ingolstadt der Zugang zu Abtreibungen geschaffen werden, und zwar als „klinikumsnahe Lösung“.
„Das Leben beginnt mit der Empfängnis, und es ist unsere Pflicht als Gesellschaft, besonders die Schwächsten zu schützen“, erklärte Hanke weiter. Die Würde, die dem ungeborenen menschlichen Leben zukomme, sei „unantastbar“, so der Bischof.
Andererseits betonte Hanke, dass die Kirche für schwangere Frauen in schwierigen Situationen da sei: „Unser Auftrag ist es, für alle Menschen da zu sein – insbesondere für Frauen, die sich in einer ausweglosen Situation wähnen.“
In Deutschland werden jährlich mehr als 100.000 Abtreibungen vorgenommen. Wenige Tage vor der Bundestagswahl debattierte der Rechtsausschuss des Bundestages über eine Legalisierung der Abtreibung. Die Legalisierungsbestrebungen fanden keine Mehrheit.
Zu Gast im Rechtsausschuss war auch der Gründer von 1000plus-Profemina, Kristijan Aufiero (1000plusNews berichtete).
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