Gebetsbrief

Anschreiben vom Gebetsbrief Juli 2026

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Impuls zum Gebetsbrief

 

Liebe Beterin, lieber Beter,            

„Ramona ist den Weg der Abtreibung gegangen.“ – Solche Nachrichten stehen leider hin und wieder am Ende eines langen Konflikts. Obwohl wir mit und für Frauen wie Ramona intensiv gerungen und gebetet haben, muss ich Ihnen manches Mal diese traurigen Zeilen schreiben. 

Und dann macht sich Traurigkeit ob der Entscheidung breit, und eine gewisse Enttäuschung hinsichtlich des Gebets: War unser Gebet umsonst? Hat es nichts „gebracht“? Oder noch bedenklicher: Haben wir vielleicht doch nicht „genug“ gebetet? Kennen Sie solche Gedanken? 

Durch Zufall habe ich vor kurzem eine großartige Predigt von John H. Newman über das Gebet entdeckt. Sie ermutigt uns, solche Fragen und Zweifel beiseite zu legen. Denn, kurz gesagt: Sie werden der unendlichen Güte und Größe Gottes nicht gerecht! „Gott behält unser Gebet stets in Erinnerung, und am Jüngsten Tag, wenn die ,Bücher aufgeschlagen‘ werden (Offb 20,12), wird dieses Gebet bekanntgemacht werden und vor aller Welt seinen Lohn bekommen“, so heißt es in der Predigt. Ist dieser Gedanke nicht unendlich wertvoll?! Gott weiß um jedes unserer Gebete, und Er vergisst keines davon! Und sei es auch noch so armselig, so flüchtig, so klein! ALLES ist aufgeschrieben in dem Buch des Lebens! ALLE Gebete werden gehört – und zur rechten Zeit entlohnt. 

Das ist Gottes Zusage, und ihr können wir vertrauen! Und deshalb können wir auch darauf vertrauen, dass sich Gottes Gnade und Segen über das Leben von Frauen wie Ramona ergießt – wie und wann, das können wir getrost IHM überlassen. 

In ganz ähnlicher Weise spricht auch das Matthäus-Evangelium des vergangenen Sonntags davon: „Wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt ...: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen“ (Mt 10,42). 

Unser Teil besteht darin, unsere Mitmenschen, die Schwachen und Kleinen, im Gebet zu stützen und mitzutragen. Gott sorgt sich um den „Lohn“. Das genügt. In diesem Vertrauen wollen wir beten. 

DANKE FÜR IHR GEBET:

Janina hat sich für ihr Kind entschieden. Nachdem sie eine leichte Blutung hatte und daraufhin Angst um ihr Baby bekam, wusste sie, wie wichtig ihr „das kleine Etwas schon ist“. Ihr Partner ist noch recht ablehnend, scheint sich aber langsam an den Gedanken zu gewöhnen. 

Carla bekommt ihr Baby ebenfalls. Sie schreibt an ihre Beraterin, dass es ihr schon bedeutend besser geht als noch vor wenigen Wochen, dass sie viel positiver ist, auch wenn sie von richtiger Vorfreude noch nicht sprechen kann. Sie hat inzwischen einige Menschen in ihrem Umfeld eingeweiht. 

Babette schrieb an ihre Beraterin: „Wir haben uns entschieden, das Baby zu bekommen. Mittlerweile sehe ich es als ein Zeichen. Ich glaube, dass das Kind zu mir möchte und ich werde es annehmen. Ja, es wird hart und ich weiß nicht, wie es mir körperlich dabei gehen wird, aber den Mut zur Abtreibung hätte ich jetzt nicht mehr. Danke für Deine Worte. Sie haben mir sehr viel weitergeholfen.“

Auch Nicoletta hatte ein Ja zu ihrem Kind gefunden, danach aber eine Fehlgeburt erlitten. 

Cäcilia hatte im Telefonat mit ihrer Beraterin über ihre Ausbildung und ihren Freund gesprochen, sie hatte sich auch schon Mädchennamen überlegt. Leider ist der Kontakt zu ihr derzeit aber abgebrochen. 

Sehr herzliche Grüße und weiter fest im Gebet verbunden

Ihr 

Markus Arnold
© 1000plus
Dr. Markus Arnold

PS: Gott, Schöpfer allen Lebens, ich bringe heute die Sorgen und Nöte aller Frauen, die ungewollt schwanger sind, vor Dich. Du siehst ihre große Verzweiflung, Du siehst, wie gefangen sie in ihren Umständen sind ...“ – So beginnt das 1000plus-Gebet, das auf kleinen Gebetskärtchen leicht zur Hand ist und mühelos ausgelegt oder verteilt werden kann. Sie können die Kärtchen hier kostenlos bestellen: 01 - 9281740  oder office@1000plus.net.

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden geändert.

 

GEBETSBRIEF JULI 2026