Nina Hagen bereut provokanten Abtreibungs-Song
„Auf Kinder abtreiben sollte man nicht stolz sein“
Vor mehr als 45 Jahren veröffentlichte die Punkrock-Ikone Nina Hagen das Lied „Unbeschreiblich weiblich“ auf dem Album „Nina Hagen Band“. Darin thematisiert sie einen Schwangerschaftsabbruch und betont Selbstbestimmung sowie die Weigerung, als Frau Kinder bekommen zu müssen, um eine gesellschaftliche Pflicht zu erfüllen.
Abtreibung als persönliche Erfahrung
Heute blickt die 71-Jährige kritisch auf den Song zurück. Die provokanten Texte seien von „jugendlichem Übermut“ geprägt gewesen und bewusst auf Skandal angelegt, sagte sie dem Rundfunk Berlin-Brandenburg. Das Lied entspreche nicht ihrer Identität und sei auch nicht das, wofür sie stehen wolle. Stattdessen wolle sie stärker auf die Probleme von Abtreibungen aufmerksam machen.
Hagen, die 2009 getauft wurde und kürzlich ihr Album „Highway to Heaven“ veröffentlicht hat, bezeichnet sich selbst als „solidarische Frau“. Zu ihrer eigenen Abtreibung sei sie im Alter von 14 Jahren gezwungen worden. Ihre tatsächlichen Gefühle seien im Lied nicht vollständig zum Ausdruck gekommen. Was aber klar ist für sie: „Kinder abtreiben ist keine Sache, wo man stolz drauf sein sollte."
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