Und wieder ist das Unfassbare geschehen
Anschlag auf Profemina-Beratungsstelle in Heidelberg
Liebe Freunde und Unterstützer,
letzte Nacht hat es den bislang massivsten Farbanschlag auf unser Beratungszentrum in Heidelberg gegeben.
Neben unzähligen Spuren der Farbbeutel an Hausmauer und Fassade haben „Aktivistinnen“, die sich angeblich für Frauenrechte einsetzen, eine „Nachricht“ an uns hinterlassen: „Nieder mit dem Patriarchat“. Dass es sich dabei um weibliche Aktivisten gehandelt hat, legt ein „Bekennerschreiben“ nahe, das in die Briefkästen sämtlicher Nachbarn eingeworfen wurde:
Warum?
Der Sachschaden ist enorm und seine Behebung wird uns viel Zeit und eine Menge Geld kosten. Aber es ist ein ganz anderer „Schaden“, um den meine Gedanken kreisen, seit ich die Bilder des Anschlags heute Morgen gesehen habe: Warum greift jemand eine Beratungsstelle an, in der tausende Schwangere in Not seit 20 Jahren Beratung und Hilfe erhalten?
Frauen, die in und von diesem Beratungszentrum aus beraten worden sind, schreiben in öffentlichen, für jedermann einsichtigen Internet-Rezensionen:
„Ich liege gerade mit meinem Baby auf der Brust da und bin unendlich dankbar, dass er seit fast 3 Monaten unsere Familie perfekt macht! Sie haben mir geholfen, den Mut aufzubringen, dieses Wunder zuzulassen. Ohne Drängen und ohne Verurteilung konnte ich meine Entscheidung finden! Ich war so verzweifelt, dass ich nicht mehr klar sehen konnte. Ich finde keine Worte, die meine Dankbarkeit ausdrücken könnten! ❤️“ Romina
Oder:
„Profemina ist eine wundervolle Organisation, wo so tolle Mitglieder sind, die einem helfen und für Dich da sind. Mir hat es total geholfen, da ich mich für das Kind entschieden habe, obwohl ich am Boden zerstört war, weil alles und jeder dagegen war. Diese tollen Menschen haben mir Mut gemacht und ich sehe alles viel positiver. Ich empfehle daher diese Seite sehr, da einem dort wirklich geholfen wird.“ Sabrina
Oder:
„Ich habe mich nie verurteilt oder allein gefühlt, sondern stets unterstützt, bestärkt und gut begleitet. Ohne diese Hilfe wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin – hoffnungsvoller, sicherer und voller Freude auf meine zweite Tochter! Ich bin unglaublich dankbar für diese wertvolle Unterstützung und kann Profemina von Herzen weiterempfehlen! ❤️“ Ella
„Nieder mit dem Patriarchat“?
Was geht in Menschen vor, die an die Wand einer solchen Beratungsstelle „Nieder mit dem Patriarchat“ schmieren? Was treibt sie an? Und haben sich diese „Genossinnen“ jemals gefragt, wie sich eine verzweifelte Schwangere in Not fühlt, die Hilfe sucht, zur Beratung kommt, vor der Beratungsstelle steht und diese Schmierereien sieht? Oder wie es den Beraterinnen damit geht, die in den nächsten Wochen Tag für Tag dort zur Arbeit gehen? In der Beratungsstelle arbeiten bis auf einen einzigen Mitarbeiter ausschließlich Frauen.
Ich kann es nicht anders sagen: Dieser dumpfe Hass ist bedrückend. Hass auf unsere Arbeit, weil wir verzweifelten, Rat suchenden Frauen Alternativen zur Abtreibung anbieten. Hass auf eine Beratung, die ungezählten Schwangeren in Not geholfen hat, sich für ihr ungeborenes Kind zu entscheiden. Hass auf Beratung und Hilfe für Frauen, die sich tausendfach mit Briefen, Baby-Fotos und E-Mails bei uns bedankt haben.
Wieder wird es keinen Aufschrei geben. Wieder wird eine Polizeistreife vorbeikommen, die Schmierereien achselzuckend betrachten und den Schaden pflichtschuldig aufnehmen. Wieder wird nach drei Monaten ein Brief kommen, in dem steht, dass alle Ermittlungen ergebnislos waren und eingestellt werden.
Und wieder wird sich nicht ein einziger Politiker in Heidelberg, Stuttgart oder Berlin dafür interessieren.
Weil es Sie gibt
Darf ich ganz ehrlich sein: Diese Ungerechtigkeit und dieses schreiende Unrecht sind eigentlich unerträglich. Und die immer häufigeren und immer heftigeren Attacken – weil wir verzweifelten Schwangeren in Not helfen! – würden uns vermutlich irgendwann zermürben. Aber das werden sie nicht.
Ganz einfach deshalb, weil es Sie gibt. Wir werden dem Hass dieser „Genossinnen“ nicht weichen – weil es Sie gibt. Solange es verzweifelte, schwangere Frauen gibt, die unsere Hilfe brauchen, werden wir nicht damit aufhören, ihnen zu helfen – weil es Sie gibt. Wir werden standhalten und weiter für jedes einzelne Ja zum Leben kämpfen – weil es Sie gibt und weil Sie an unserer und der Seite dieser Schwangeren stehen!
Liebe Freunde und Unterstützer, Ihre Gebete, Ihre Unterstützung und Ihre Spenden sind es, die uns in einem Augenblick wie diesem Hoffnung schenken und uns die Gewissheit geben, dass wir inmitten dieses Irrsinns nicht alleine sind. Dass es wichtig und richtig ist, weiterzumachen. Dass wir uns nicht entmutigen lassen dürfen. Dass wir STANDHALTEN müssen.
Und das werden wir! Dies ist wohl einer dieser Augenblicke, für die uns „Paulus, Knecht Jesu Christi“ im Römerbrief geschrieben hat (12, 21): „Lass Dich nicht vom Bösen überwinden, sondern besiege das Böse durch das Gute“.
Ihre STANDHALTEN-Spende
Und wissen Sie was? Ich war nie entschlossener als in diesem Augenblick, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um noch unendlich mehr Schwangere in Not mit der Beratung, mit der Hilfe und mit der Nächstenliebe zu beschenken, die ihnen mehr als alles andere sagen soll: Dein Schöpfer hat Dich unendlich lieb, Du bist unfassbar wertvoll für IHN, und Dein Baby ist ein ebenso wertvolles Geschenk Gottes!
Eine persönliche Direktberatung in bzw. durch unser Beratungszentrum in Heidelberg kostet derzeit – einschließlich aller Hilfen – im Durchschnitt rund 200 Euro für jede beratene Schwangere in Not.
Bitte beteiligen Sie sich mit einer STANDHALTEN-Spende an einer solchen Beratung – ganz gleich, ob für eine ganze Beratung oder mit einem Teilbetrag. Jede Spende hilft Schwangeren in Not, sich für das Leben ihres ungeborenen Kindes zu entscheiden. Zu diesem Zweck haben wir eigens ein „STANDHALTEN-Barometer“ für diese Aktion auf unserer Homepage eingerichtet.
Ich verspreche Ihnen, dass wir nicht aufhören werden, genau das zu tun: STANDHALTEN! Egal, wie oft und mit wie vielen Farbbeuteln wir beworfen und mit wie viel Hass und Häme wir noch beschimpft werden.
Und ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen für jedes Gebet um Schutz und Bewahrung für unsere Heidelberger Mitarbeiter, das Sie in diesen Tagen an den Himmel richten.
Herzliche Grüße
Kristijan Aufiero
Gründer & Geschäftsführer
Ja, ich will jetzt erst recht, dass Schwangere in Heidelberg beraten werden!
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Kommentare (11)
Beate Leinberger
Unfassbar, wie hassgetrieben und egoistisch diese Menschen gegenüber Müttern in Not aber auch dem ungeborenen Leben gegenüber sind.
Jetzt erst recht unterstütze ich den Schutz des ungeborenen Lebens und somit Ihre überaus wertvolle Arbeit! Ich wünsche Ihnen und allen Mitarbeitern bei Profemina Gottes Segen und Schutz!
Herzliche Grüße
Beate Leinberger
Margit Gropper
Es ist einfach unfassbar, wie soetwas in unserer Gesellschaft toleriert wird.
Gerne unterstütze ich Sie mit meiner Spende.
Viele herzliche Grüße nach Heidelberg, Margit Gropper
Susanne
Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben. Ob geboren oder ungeboren und erst recht die hilflosen und schwachen, die nicht für sich selbst sprechen können.
Wir dürfen niemals aufhören, uns für den Lebensschutz einzusetzen. Nicht für die Babys und nicht für die Mütter die Hilfe brauchen, auf die Fürsprache Mariens. Amen.
Martina
Ich finde kaum Worte für diese Tat.
Blanker Egoismus und kein Mitgefühl für die anderen Frauen, geschweige denn für die ungeborenen Babys, denen die Chance auf ein erfülltes Leben von vornherein versagt wird. Unmenschlich und undurchdacht!
Gabriele Ziga-Wand
Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen. Sie sind ein Segen. Ich bete für Sie und werde in unregelmäßigen Abständen eine Beratungsstunde sprich 26,00€ einzahlen. Mehr ist mir leider nicht möglich.
"Seid stark und mutig, alle, die ihr dem Herrn vertraut."
Mit herzlichen Grüßen
Gabriele Ziga-Wand