Petition

HILFE statt Abtreibung

Petition an den Deutschen Bundestag

36.718 Unterzeichner

37 % von 100.000

Unsere Forderung an den Deutschen Bundestag

Wir fordern den Deutschen Bundestag dazu auf, Abtreibungen nicht zu legalisieren, die Wartepflicht von drei Tagen zwischen Beratung und Abtreibung nicht zu streichen und die Abtreibungskosten nicht als reguläre Kassenleistung zu finanzieren, sondern die §§218 und 219 nach dem Grundsatz “HILFE statt Abtreibung” so neu zu regeln, dass

  1. sich die neue gesetzliche Regelung strikt am Wohl und am Schutz von Schwangeren in Not und ihren ungeborenen Kindern ausrichtet,
  2. dass sämtliche Beratungsangebote für Frauen im Schwangerschaftskonflikt darauf verpflichtet werden, ihre Beratung strikt an der Erarbeitung einer Alternative zur Abtreibung und der Ermöglichung eines Ja zum Leben des ungeborenen Kindes durch die Frau auszurichten,
  3. dass ein flächendeckendes Beratungs- und Hilfsangebot für Frauen und Familien aufgebaut wird, die unter den seelischen Folgen einer Abtreibung leiden.

UND DESHALB GIBT ES DIE PETITION: HILFE statt Abtreibung!

Petition unterzeichnen

Unterschriftenbogen & Poster zum Download

Gerne können Sie den Unterschriftenbogen und ein Poster Ihrer Wahl herunterladen und damit Unterschriften sammeln:

Unterschriftenbogen Petitions-Poster DIN A4 Petitions-Poster DIN A3

Wie wichtig ist es, dass sich 1000plus mit „HILFE statt Abtreibung“ im Bundestag einsetzt?

Auswahlmöglichkeiten

Lena (32 Jahre)

eine junge Frau, mit Tränen der Verzweiflung

„Ich fühle mich furchtbar, wenn ich darüber nachdenke die Schwangerschaft abzubrechen. Ich möchte diese Entscheidung nicht treffen. Ich weiss nicht, ob ich damit klar kommen würde. Bei jeder anderen Frau habe ich Verständnis für eine Abtreibung, aber mir selbst würde ich den Vorwurf machen ein Kind getötet zu haben. Und eigentlich ist eine Schwangerschaft und ein Kind etwas unglaublich Schönes und ich hätte auch gerne einmal Kinder... aber so früh war es nicht geplant und das trotz Verhütung. 

Dazu kommt, dass ich den Vater des Kindes noch nicht so lange kenne. Er möchte jetzt auch noch keine Kinder und denkt, es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Und wahrscheinlich hat er Recht, aber es bricht mir das Herz über einen Abbruch nachzudenken. Er hat klar gesagt, dass es meine Entscheidung ist und er hinter mir steht. Aber wir sind selbst noch am Anfang der Beziehung, wie soll das dann mit einem Kind gehen... und dann bin ich plötzlich doch alleine. Ich weiss nicht, ob ich das schaffe.” 

(14. November 2024)

Das Schicksal von Lena* ist erschütternd. Jedes Jahr gehen abertausende Schwangere in Not gegen ihren Willen zur Abtreibung: aufgrund widriger äußerer Umstände oder weil sie von ihrem Partner und ihrem direkten Umfeld massiv unter Druck gesetzt und zur Abtreibung gedrängt werden. Bitte stellen Sie sich schützend vor diese tausenden verzweifelten Schwangeren und ihre ungeborenen Kinder!

Die traurige Wirklichkeit in Deutschland:

Seit der Einführung einer faktischen Fristenlösung im Jahre 1974 (sog. Indikationslösung) wurden bis heute offiziell über 6,3 Millionen Schwangerschaften in Deutschland durch eine Abtreibung beendet.

  • Das bedeutet, dass allein in den vergangenen 50 Jahren über 6,3 Millionen ungeborene Kinder nicht zur Welt kommen durften und fast ebensoviele Frauen und Familien von einer Abtreibung betroffen sind.
  • Rechnet man die aufgrund dieser Abtreibungen nicht geborenen Kinder der zweiten und dritten Generation hinzu, fehlen in Deutschland heute über 10 Millionen Menschen aufgrund der Abtreibungspraxis der vergangenen fünf Jahrzehnte.
  • Die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Folgen dieser demographischen Katastrophe sind verheerend, sie werden in den kommenden Jahren immer schmerzhaftere Einschnitte erfordern und weitreichendere Konsequenzen hervorrufen.

Die Erfahrung der Schwangerschaftskonfliktberatung:

Profemina betreibt eine Informations- und Beratungsplattform für Schwangere in Not (profemina.org) mit zuletzt über 2 Millionen Besuchern im Jahr. Gleichzeitig hat Profemina seit 2009 bis heute über 600.000 Frauen im Schwangerschaftskonflikt digital, telefonisch und persönlich beraten. Die Beratung und Hilfe für diese Frauen und Familien hat uns gelehrt:

  1. Die überwältigende Mehrheit der Frauen gibt nicht die Schwangerschaft an sich als Ursache für ihren Konflikt an, sondern äußere Umstände. Die drei häufigsten von diesen Frauen genannten Gründe lauten: „Biographische Gründe”, „Überlastung” und „Partnerschaftsprobleme”.
  2. Die überwältigende Mehrheit der Frauen im Schwangerschaftskonflikt gibt an, keine freie Wahl bzw. keine Alternative zur Abtreibung zu haben und sich ausdrücklich gegen den eigenen Willen für eine Abtreibung entscheiden zu müssen. Wird mit diesen Frauen, Paaren und Familien eine belastbare Alternative erarbeitet, entscheiden sich rund zwei Drittel für ein Ja zum Leben ihres Kindes.
  3. Ungezählte Frauen, Männer und Familien leiden unter den Folgen einer Abtreibung.

Petition unterzeichnen

 

*Die Namen und alle persönlichen Angaben wurden zum Schutz der Frauen und ihrer Familien anonymisiert.

 

Frauen sprechen, die sich dank der ProFemina-Beratung für ihr Baby entschieden haben

Hinterlassen Sie Ihre Meinung

Kommentare (815)

In Sachen Abtreibung ja oder nein, will ich hier mal was loswerden:
Wenn gewährleistet ist, das dieses Kind wohlbehalten aufwachsen kann bin ich gegen Abtreibung.

Es sollten weder Kirche, Staat oder andere Institutionen darüber entscheiden, was mit dem Kind passieren soll.

Wenn es genügend Paten... oder andere gibt, welche dieses "leben" verantworten, sollte NICHT angetrieben werden.

Im Zweifelsfall sollte die Gebärende Mutter darüber entscheiden, sofern sie dazu physisch, psychisch in der Lage ist.

KEINE Institution... Ist in der Lage, diese Verantwortung zu tragen, da es der Körper der Mutter ist indem das Kind heranwächst.

Wie gewisse Institutionen... mit Kindern umgegangen sind, ist hinlänglich bekannt.

Die Mutter sollte bei ihrer schweren Entscheidung nicht alleine gelassen werden.

Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch können sein: Gewalt, Krieg, Krankheit, schwerste Behinderung, Missbrauch, mangelnde Zukunftsperspektive...

Grundsätzlich ist eine solche Entscheidung individuell zu treffen und sollte keiner anderen "Macht" oder Beeinflussung unterworfen sein.

Unterstützungen sollten IMMER vorhanden sein.

Leider gibt es auch genügend Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen, selber nicht in der Lage sind, die Kinder Verantwortungsbewusst aufzuziehen. Dafür müssen dann wieder andere ran.

Im Zweifelsfall ist immer zum Wohle des Kindes sowie der Mutter zu entscheiden, sofern es die Umstände zulassen.

JEDER meint immer, dass SEINE Ansichten richtig sind und sammelt dafür auch fleißig Argumente und sammelt dafür auch fleißig Argumente. ICH AUCH.

Die Verantwortung sollen dann andere tragen? NEIN !

Auch für mich ist leben heilig und genau deswegen braucht es Verantwortung.

Ein selbst erlebtes Beispiel von mir: Ich hatte erlebt, wie der Flügel eines Vogels unter das Rad einer Eisenbahn geriet.

Mir hat das verletzte Tier leid getan und so habe ich schweren Herzens entschieden dieses zu töten. Jegliches "weiterleben" dieses Vogels wäre aus meiner Sicht Tierquälerei.

Ich finde, dass der Vogel für die Natur hervorragend ausgestattet ist. Ohne den 2. Flügel wäre dieser umgekommen. Das wollte ich nicht verantworten.

Ich habe Menschen kennen gelernt, die von ihren Eltern Missbraucht wurden und auch welche, wo die Eltern ihr Kind erfolglos töten wollten.

Diese Kinder sind Tod unglücklich. Wie also wird "leben" definiert? Ich finde es furchtbar und Verantwortungslos eine Mutter unter Druck zu setzen, wenn die individuellen Voraussetzungen, Gegebenheiten dagegen sprechen.

Auch finde ich es zu einfach zu sagen, es gibt Babyklappen, Pflegefamilien usw. Damit wird die eigene Verantwortung auf andere abgeschoben.

Soll denn wirklich eine werdende Mutter die z. B. Schwerstbehindert, weder psychisch noch physisch in der Lage ist genötigt werden ein Kind zu gebären?

Nur aus moralischen, religiösen, gesetzlichen oder Gesellschaftlichen Gründen?

Als Schwerbehinderter weiß ich aus eigener Erfahrung wie schwer es ist in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.

Seit über 30 Jahren kämpfe ich damit.

Gut, das ich selber keine Kinder habe, das könnte ich nicht verantworten.

Fragt euch mal, warum Tiere ihren Nachwuchs töten. Ein Vogel, der nicht fliegen kann, ist dem Untergang geweiht.

Selber für Unterstützung sorgen und dann entscheiden. Viel Erfolg. Seltsam. Beim töten von sogenannten Nutztieren ist meistens weniger Skrupel.

Als Kind habe ich schwer Körperbehinderte im Rollstuhl gesehen und dachte: "das sind für mich lebende tote".

Heute weiß ich, dass diese ja auch Gefühle haben. Mein Vater hatte multiple Sklerose. 14 Jahre war er in einem Seniorenpflegeheim und ist dort auch gestorben.

Die letzten 2,5 Jahre hatte er nur noch geschlafen und ich denke, dass der Tod nicht nur für ihn sondern auch für andere die das miterlebt hatten eine Erlösung war.

Wer selber in solche oder ähnliche Situationen kommt, entscheidet hoffentlich aus tiefstem Herzen.

Ich wünsche es niemanden, in solche Situationen zu kommen. Für mich waren diese Erfahrungen sehr wertvoll, da mir Gott damit meine Menschlichkeit gezeigt hat.

Nix für ungut das ich das mal loswerden wollte, aber mich hat das Leben so geprägt und ich stehe zu meinen Ansichten.

Und behalte mir vor, diese auch ändern zu können wenn ich andere Erfahrungen und Ansichten bekomme.

Das Leben lehrt immer am besten. Streiten oder Rechthaberei wollte ich damit aber nicht.

 

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger Biallas
 

0
Es sind noch keine Stimmen abgegeben worden.

Danke für Ihre phantastische Arbeit und von Herzen alles Gute und Gottes Schutz und Segen! 

1
1 votes with an average rating of 1.

Herzlichen Dank für euren wichtigen Einsatz für das Leben und das auch in der Politik sehr gut rüberzubringen!!!!

6
6 votes with an average rating of 1.

Hallo,

die Wahl der neuen Verfassungsrichterinnen ist fatal, aber das ist ja nicht das einzige was diese und die letzte Regierung vergeigen. Aber das ist Teil der Rechnung die sie präsentiert bekommen weil sie sie gewählt haben. Gehen sie in sich und überlegen sie wen SIE gewählt haben, mit der AFD wäre das nicht passiert. Man bekommt immer das was man bestellt.

8
8 votes with an average rating of 1.

Sehr geehrte Mitarbeiter von 1000plus,

danke, das Sie auch Radio Horeb Hörer über menschenunwürdige Geschehnisse im Bundestag informieren. Über diese Entwicklung wird weder in den Nachrichten, noch in den Zeitungen berichtet. 

Weiter so.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Dittrich

8
8 votes with an average rating of 1.