Feministinnen starten Pro-Abtreibungs-Kampagne
Ampel unter Druck setzen
BERILN - Mehrere sogenannte feministische Organisationen haben am Montag eine zwölf Wochen andauernde Kampagne gestartet, mit der sie die Ampel-Regierung zu einer baldigen Legalisierung der Abtreibung drängen wollen.
Die Aktion mit dem Namen „Abtreibung legalisieren – Jetzt!“ fordert unter anderem die „ersatzlose Streichung von Paragraf 218 aus dem Strafgesetzbuch“. Abtreibungen seien keine Straftaten und dürften auch nicht „durch andere gesetzliche Hürden erschwert werden“, schreiben zwei Beteiligte, Leonie Weber und Karlotta Biechele im Tagesspiegel Background.
Zudem fordern sie ein „Recht auf Beratung statt der aktuellen Beratungspflicht“. Ausserdem sollen sämtliche Kosten bei einer Abtreibung durch die Krankenkassen übernommen werden.
„Die kommenden zwölf Wochen wollen wir nutzen, um Druck auf die Ampelregierung zu erhöhen, diese von einem breiten Willen der Bevölkerung getragenen Forderungen endlich umzusetzen. Vielfältige Aktionen und Demonstrationen, an denen sich alle beteiligen können, werden diesen Druck aufbauen.“
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