Nordirland: Strafen für Gebet und Bibellesen in Krankenhausnähe?

Düstere Entwicklung im Vereinigten Königreich

28.07.2026

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Aktuelle Hinweise des nordirischen Polizeidienstes PSNI könnten dazu führen, dass selbst routinemäßige Seelsorge in Krankenhäusern als Straftat behandelt wird, wie Live Action berichtet. Das „Gefährliche“: Lesen aus der Bibel oder Beten mit Patienten, was als Beeinflussung oder Bedrängung von Personen gewertet werden könnte, die Abtreibungsangebote in Anspruch nehmen wollen.

Beunruhigendes Urteil gegen friedliche Predigt

Anlass für eine erneute Debatte war die Verurteilung des Pastors Clive Johnston. Der damals 77-Jährige hatte im Juli 2024 nahe dem Causeway Hospital in Coleraine gepredigt. Im Mai 2026 wurde er wegen eines Verstoßes gegen die nordirische Pufferzonengesetzgebung und wegen der Missachtung einer polizeilichen Aufforderung verurteilt.

Laut dem Christian Institute sagte Johnston:

„Dieses Urteil schafft einen zutiefst beunruhigenden Präzedenzfall. Ich habe nicht gegen Abtreibung protestiert. Ich habe friedlich das Evangelium verkündet, aus der Bibel vorgelesen und die Menschen auf die Hoffnung hingewiesen, die in Jesus Christus zu finden ist.“

Eine neue gesetzliche Regelung gibt es bislang nicht. Die aktuelle Auslegung des PSNI zeigt jedoch, dass nicht nur Meinungsäußerungen, sondern auch friedliche religiöse Handlungen zunehmend unter Druck geraten.

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