Niedrigste Zahl an Neugeborenen seit der Nachkriegszeit

Geburten in Deutschland

06.07.2026

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Die Zahl der Neugeborenen in Deutschland sank im Jahr 2025 auf 654.241 Geburten, was den geringsten Wert seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs markiert, wie n-tv berichtet. Verantwortlich dafür ist vor allem die demografische Entwicklung, da die geburtenschwachen Jahrgänge der 1990er-Anfangahre heute schlicht weniger potenzielle Eltern hervorbringen. Dieser Rückgang zieht sich gleichmäßig durch die gesamte Bevölkerung und betrifft Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft (Durchschnitt von 1,20) ebenso wie ausländische Staatsangehörige, bei denen der Schnitt auf 1,78 fiel. Die Geburtenrate (Kinderzahl pro Frau) sank auf den tiefsten Stand seit 1997 (1,32 Kinder).

Zusätzlich offenbaren die Daten ein spürbares regionales Ungleichgewicht, insbesondere zwischen den alten und neuen Bundesländern. Während die ostdeutschen Flächenländer im Schnitt nur noch auf 1,22 Kinder pro Frau kommen, liegt der Wert im Westen bei 1,34, wobei Niedersachsen den Spitzenplatz und Sachsen das Schlusslicht belegt. Neben regionalen Faktoren verschiebt sich die Familiengründung auch biologisch weiter nach hinten. Erstgebärende Mütter waren im Schnitt 30,5 Jahre alt und Väter 33,3 Jahre, was den langfristigen Trend zu einem immer höheren Elternalter bei der ersten Geburt untermauert.

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