Schauspielerin Christina Applegate bereut Abtreibung

Emotionale Tagebucheinträge

10.04.2026

imago90678972.jpg
Copyright by IMAGO / ZUMA Press Wire IMAGO / ZUMA Press Wire

In ihren kürzlich veröffentlichten Memoiren „You With the Sad Eyes“ arbeitet Christina Applegate, bekannt aus „Eine schrecklich nette Familie“, traumatische Erfahrungen aus ihrem Leben auf, darunter auch eine Abtreibung im Alter von 19 Jahren. LifeNews berichtet über Auszüge aus Applegates Tagebucheinträgen aus dem Jahr 1991 – eine Zeit, in der sie in einem tiefen Schwangerschaftskonflikt steckte und zugleich ihre aufstrebende Schauspielkarriere nicht gefährden wollte.

Emotionale Tagebucheinträge aus dem Jahr 1991

„Ich bin verdammt noch mal schwanger und bringe mein Kind am Donnerstag um. Ich frage mich, wo zum Teufel ich mich von diesem Mord erholen kann (…)“, schrieb Applegate vor circa 35 Jahren. Ihre Zerrissenheit zeigt sich auch in Passagen über die Familie ihres damaligen Partners: „Seine Familie wird mich hassen, wenn sie erfahren, dass ich ihr Familienmitglied getötet habe, weil sie nicht daran glauben.“ Zugleich betont sie, dass sie zu diesem Zeitpunkt kein Kind auf die Welt bringen könne.

Zuneigung zu ihrem ungeborenen Kind

Kurz vor dem Eingriff verfasste Applegate ein Gedicht an ihr ungeborenes Kind, das sie als „Wunder“ beschreibt und das ihr ein Gefühl von Geborgenheit gebe:
 

“Hello little thing.

I feel you every moment of my day
Such a tiny existence
Such an immense effect you have
You are a miracle
A tiny-handed miracle
I love you.

But you know your fate.
It is not your time.
I know you didn’t make the decision.
But it can’t be your time.
You will live on, though …

You will live through another.”

(Gedicht-Ausschnitt)
 

Die Tagebucheinträge zeigen einen Schwangerschaftskonflikt, der so tiefgreifend war, dass er auch 35 Jahre später noch nachwirkt.

Applegates Erfahrungen machen deutlich, wie wichtig es ist, Frauen in solchen Situationen nicht allein zu lassen. Jede Frau verdient Hilfe und Unterstützung – und die Chance, sich für ihr Kind entscheiden zu können.

Hinterlassen Sie Ihre Meinung

Kommentare

Bisher keine Kommentare

Mehr zu diesem Thema