Wie steht Reinhard Kardinal Marx zum Münchner Marsch fürs Leben?
Schweigen des Erzbistums München und Freising
Am kommenden Samstag, dem 18. April, findet eine der größten Lebensschutzveranstaltungen im deutschsprachigen Raum statt: der Münchner Marsch fürs Leben. Tausende Teilnehmer werden erwartet, die friedlich und fröhlich ein öffentliches Zeichen für den Schutz des ungeborenen Lebens setzen wollen (1000plus NEWS berichtete).
Mehrere bischöfliche Grußworte aus dem In- und Ausland bekräftigen die Bedeutung dieses jährlichen Engagements für das Lebensrecht. Doch ausgerechnet im zuständigen Erzbistum bleibt eine Stimme auffallend still: Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising. Das Onlinemagazin Corrigenda hat sich in einem aktuellen Beitrag mit dieser auffälligen Zurückhaltung befasst und analysiert das „großen Schweigen des Erzbischofs“.
Bischof Barron und Erzbischof Nicola Eterović unterstützen den Marsch
Neben deutschen Befürwortern wie Bischof Dr. Stefan Oster, Rainer Maria Kardinal Woelki und Bischof Rudolf Voderholzer haben sich auch internationale Kirchenvertreter zum Münchner Marsch fürs Leben geäußert. So bekundete der bekannte US-Bischof Robert Barron von der Diözese Winona-Rochester seine Solidarität mit den Teilnehmern. Auch der ehemalige Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nicola Eterović, übermittelte ein Grußwort. Darin dankt er „im Namen des Heiligen Vaters Leo XIV.“ allen Teilnehmern und betont, dass insbesondere das „verwundbarste menschliche Leben“ nicht der Willkür überlassen werden dürfe, sondern Schutz und Annahme finden müsse.
Eindeutige Antwort: „Die Erzdiözese wird sich dazu nicht äußern“
Vor diesem Hintergrund fragte Corrigenda beim Erzbistum München und Freising nach, wie diese internationale Unterstützung bewertet wird – und wie Kardinal Marx selbst zum Münchner Marsch fürs Leben steht. Die Antwort fiel knapp und eindeutig aus: „Sie müssen nicht mehr auf unsere Antwort warten, die Erzdiözese wird sich dazu nicht äußern.“
Ein möglicher Hinweis auf die Haltung innerhalb der Erzdiözese ergibt sich aus dem Auftreten des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in München beim vergangenen Marsch fürs Leben. Dessen Mitglieder beteiligten sich an einer Gegendemonstration gemeinsam mit linksradikalen Gruppen und richteten sich mit entsprechenden Parolen gegen die Teilnehmer des Marsches (1000plus NEWS berichtete). Spannend sei dabei laut Corrigenda, dass der BDKJ und seine Diözesanverbände auch finanziell von den Bistümern getragen werde.
Den vollständigen Artikel finden Sie bei Corrigenda.
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