Gebetsbrief Juni 2022

 

Liebe Beterin, lieber Beter, 

wenn wir glauben und davon überzeugt sind, dass ausnahmslos jeder Mensch gewollt und von Gott geliebt ist – was folgt daraus für uns, für unser Handeln? Wie können wir unsere Überzeugungen wirklich glaubhaft machen? Wie können wir zu glaubwürdigen Baumeistern einer Kultur des Lebens werden?

Was liegt näher, als in dieser Frage auf das Leben und Handeln Christi zu blicken. Als darauf zu schauen, wie Er gelebt und gehandelt hat: In Jesu Leben finden wir den Dreiklang aus Tat, Wort und Gebet. Dieser Dreiklang ist auch für uns Orientierung und Maßstab. Aber wie können wir diesen Dreiklang umsetzen mit Blick auf „unsere“ Schwangeren in Not und ihre ungeborenen Kinder? Mit Blick auf die Verwirklichung einer echten Kultur des Lebens?

Ihre tätige Nächstenliebe: Es ist zum Beispiel Ihre finanzielle Unterstützung, mit der Sie sehr konkret „unseren“ Schwangeren in einer kritischen und existentiellen Notsituation zur Seite stehen. Durch Ihre Unterstützung ermöglichen Sie diesen verzweifelten Frauen, dass sie ganz konkret Rat und Hilfe erhalten. Dass sich für sie Perspektiven eröffnen und sie so wieder Mut fassen und Hoffnung schöpfen können.

Ihr Wort: Jeder von uns hat die Möglichkeit, auch im eigenen Umfeld am Aufbau einer Kultur des Lebens mitzuwirken. Wenn Menschen niedergeschlagen, krank, mutlos und verzweifelt sind, dann kann das richtige Wort zur rechten Zeit Trost und Halt geben. Ein ernst gemeinter Zuspruch und echte Anteilnahme können darüber entscheiden, ob jemand aufgibt oder weitermacht. Ein Wort der Ermutigung und Liebe kann einem Menschen in Not den eigenen Wert und die eigene Würde wieder neu verdeutlichen. Damit leben Sie eine kondensierte Menschlichkeit, die wie ein Zündfunken ein Aufrichten bewirkt.

Ihr Gebet: Es sind Ihre treuen Gebete, die gleichsam das unverzichtbare Fundament für den Aufbau einer Kultur des Lebens bilden. Wenn wir auch manchmal durch unsere Taten und Worte die Menschen nicht erreichen – unsere Gebete erreichen sie immer. Denn stellvertretend für unsere Mitmenschen um Glaube, Hoffnung und Liebe zu beten, ist nie umsonst. Gott hört und erhört unsere Gebete immer, wie und wann er will.

Mit unseren Taten, Worten und Gebeten können wir glaubhaft die Barmherzigkeit Gottes und seine Liebe zu jedem Menschen in der Welt bezeugen. Lassen Sie uns noch heute tatkräftig eine Kultur des Lebens aufbauen. Lassen Sie uns noch heute damit beginnen, durch Taten, Worte und Gebete „unsere” Schwangeren und die Menschen, die uns umgeben und die in unserem Herzen sind, aufzurichten. Lassen Sie uns noch heute die Menschen lieben, wie Jesus Christus sie liebt (vgl. Joh 15,12).

Danke, dass Sie für Simone gebetet haben. Sie hat leider einen Zwilling verloren. Da es ihr gesundheitlich noch immer nicht gut geht und sie weiterhin mit starker Schwangerschaftsübelkeit kämpft, fürchtet sie, dass auch das zweite Baby nicht gut versorgt werden könnte. Beten Sie bitte weiter für Simone.

Nora konnte sich trotz der schwierigen Umstände für ihr Baby entscheiden und nimmt die neue Situation als Herausforderung an.

Auch Konstanze fand ein Ja zu ihrem Baby, hat danach aber leider eine Fehlgeburt erlitten.

Zu Amalia ist der Kontakt leider abgebrochen.

Romina ist den Weg der Abtreibung gegangen.

Herzliche Grüße und weiter im Gebet verbunden

Ihr          

52525

Dr. Markus Arnold

PS: Bitte helfen Sie mit, immer mehr Beter und Unterstützer für unsere Schwangeren und ihre ungeborenen Babys zu finden. Machen Sie in Ihrem Umfeld auf die Möglichkeit aufmerksam, Schwangere in Not durch Spenden und Gebete zu beraten und zu helfen, damit sie sich für ihre Babys entscheiden können. Bauen wir so gemeinsam eine Kultur des Lebens auf.