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Liebe Beterin, lieber Beter, 

wenn die Tage immer kürzer werden und Dunkelheit uns mehr und mehr umfängt, merken wir, wie sehr wir eigentlich des Lichts bedürfen. Wir sehnen uns nach der Wärme des Sommers und nach der Helligkeit seiner Stunden. Ein verständliches Gefühl. Aber es relativiert sich, wenn ich an die Empfindungen denke, mit denen sich die Schwangeren in Not an unsere Beratung wenden.

Auch sie sind in Dunkelheit gefangen – aber in solch einer Dunkelheit, gegen die kein lauer Sommerabend und kein Lagerfeuer ankommt. Es ist kalt in ihnen und sie sehen um sich herum nur schwarze Schatten: Warum ist dieser Mann, den ich glaube, zu lieben, auf einmal so herzlos und verletzend? Warum lehnt er mich ab – und das Kind in meinem Bauch? Was habe ich ihm denn getan, dass er so auf diese Nachricht reagiert? Wenn es dunkel wird, erscheint das Bekannte verzerrt und in Zacken – nichts ist mehr so, wie es eben – im Lichte – noch schien.

Aber es gibt Hoffnung: nicht nur für diese Frauen, sondern für jeden von uns. Die Hoffnung ist das Licht – und mit ihm die Gabe, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Diese Frauen beginnen, wieder klarer zu sehen, wenn sie mit Hilfe ihrer Beraterin erfahren, dass die Dunkelheit nicht ewig ist – und dass in ihnen selbst, in ihrem Leben und in diesem Kind ein Licht aufgeht, dem sie folgen dürfen. Liebe Beterin, lieber Beter, Sie werden für diese Frauen mit Ihren Gebeten und Ihrer Unterstützung zum Licht in dieser Dunkelheit. Ihre Gebete leuchten voran in diese „Dunkelkammer“, in der sich die Schwangeren in Not gerade gefangen fühlen.

Aber alle diese Lichter unserer natürlichen Existenz verblassen vor dem einen Licht, dessen Aufscheinen wir in den vergangenen Tagen erleben durften: das kleine Kind in der Krippe bringt uns ein Licht, das nicht verblassen oder verglühen kann. „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“ (Jes 9,1)

Im Namen aller Schwangeren und ihrer Babys bedanke ich mich für Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr, ohne die es in vielen Herzen finster geblieben wäre.

Vielen Dank, dass Sie für Doreen gebetet haben. Sie hat sich für ihr Kind entscheiden können.

Nadine hat gemerkt, dass sie eine Abtreibung niemals übers Herz bringen würde und freut sich – trotz aller noch bestehenden Sorgen – nun sehr auf ihr Kind.

Ella hat es leider nicht übers Herz gebracht, JA zu ihrem Kind zu sagen.

Justine hat sich für ihr Kind entscheiden können.

Auch Lorena folgt dem JA ihres Herzens, aber der Druck des Kindsvaters hat noch nicht nachgelassen. Darf ich Sie weiter um Ihr Gebet für Lorena bitten?

Von Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein frohes und reich gesegnetes Neues Jahr 2022!

Fest im Gebet verbunden

Ihr

52525

Dr. Markus Arnold

 

PS: Bitte bleiben Sie auch im Neuen Jahr an der Seite unserer Schwangeren und ihrer ungeborenen Babys. Unterstützen Sie sie in den kommenden Monaten und lassen Sie Ihr Licht in den dunklen Stunden der individuellen Konfliktsituationen aufleuchten, durch Ihre Gebete und durch Ihre finanziellen Gaben. Vergelt´s Gott schon jetzt für alles, was Sie für unsere Schwangeren tun!