Die fünf 1000plusNEWS des Monats Oktober

Fünf Nachrichten für das Leben

23.10.2026

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Zum Wochenende möchten wir Ihnen fünf 1000plusNEWS senden, die Sie mit unserer Vorlesefunktion auch bequem anhören können.

Ohne Arme und Beine – und voller Lebensfreude


Er wurde ohne Arme und Beine geboren. Für manche wäre ein solches Leben schon vor der Geburt kaum vorstellbar gewesen. Doch Nick Vujicic zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie falsch es ist, über den Wert eines Lebens nach seinen äußeren Voraussetzungen zu urteilen, wie LiveNews berichtet.

Der Film „No Limbs, No Limits: The Nick V Story“ erzählt die bewegende Geschichte des heute weltweit bekannten Motivationsredners. Nick reist um die Welt, fliegt, springt mit dem Fallschirm, heiratet, wird Vater – und ermutigt Millionen von Menschen mit seiner Lebensfreude und seinem Glauben.

Dabei kennt er auch die dunklen Seiten des Lebens. Als Kind wurde er schwer gemobbt, später kämpfte er mit Depressionen und großer Verzweiflung. Doch Nick fand einen Weg heraus.

Heute steht sein Leben für eine Botschaft, die aktueller kaum sein könnte: Kein Mensch ist weniger wert, weil er krank, behindert oder auf Hilfe angewiesen ist.

Seine Geschichte macht Mut: Wo andere nur Grenzen sehen, können Liebe, Hoffnung und Glaube ungeahnte Möglichkeiten eröffnen. Jedes Leben ist es wert, gelebt zu werden.

 

Mit 58 Jahren erfährt er: Sein leiblicher Vater ist ein amerikanischer Rockstar


Michael McDonald, Sänger der Doobie Brothers, und seine damalige Freundin waren selbst erst 14 Jahre alt, als sie Eltern wurden, wie Entertainment Weekly berichtet. Ihr Sohn Michael Goessling wurde zur Adoption freigegeben und erfuhr 58 Jahre später, wer sein leiblicher Vater ist.

„Die wahren Helden sind die Adoptiveltern“

In einem YouTube-Video des Senders KMOV St. Louis beschreibt Michael McDonald Adoption als eine „wunderbare Option“. Mit 14 Jahren seien er und seine damalige Freundin viel zu jung gewesen, um zu heiraten und selbst ein Kind großzuziehen. Sein Sohn Michael – zufällig trägt er denselben Vornamen – wuchs bei Adoptiveltern auf und hatte nach eigener Aussage eine wundervolle Kindheit. Bessere Eltern, sagt er, hätte er sich kaum wünschen können. Auch für McDonald war dieses Wissen eine große Erleichterung:

„Allein zu wissen, dass es ihm gut ging und dass er ein gutes Leben hatte – ein Leben, das ich ihm zu dieser Zeit in meinem Leben sicherlich nicht hätte bieten können –, war eine große Belohnung.“

Als sich die beiden Männer schließlich persönlich kennenlernten, waren die Freude und die Rührung groß. Mittlerweile hat der 58-Jährige auch zwei eigene Kinder – und machte Michael McDonald damit ganz unerwartet zum Großvater. Für den Doobie Brothers-Sänger steht nach all den Jahren fest:

„Die wahren Stars dieser Geschichte sind für uns seine Adoptiveltern, die Michael wirklich alles gegeben haben, was ein Kind an Liebe und Geborgenheit braucht.“

 

Irland: Bevölkerungsmehrheit will dreitägige Bedenkzeit beibehalten


Eine neue Umfrage aus Irland zeigt: Eine Mehrheit der Befragten, die sich zu der Frage positionierten, spricht sich dafür aus, die verpflichtende dreitägige Bedenkzeit vor einer Abtreibung beizubehalten. Das Ergebnis kommt mitten in eine politische Debatte über deren Abschaffung.

Aktuell gilt in Irland noch eine dreitägige Wartezeit zwischen dem ersten Arztgespräch und einer Abtreibung. Doch wie 1000plus bereits berichtete hat steht die Abschaffung eben dieser Bedenkfrist im Raum. Ein entsprechender Gesetzentwurf hat nach Angaben der Pro Life Campaign vor der Sommerpause bereits die zweite Lesung mit 86 zu 70 Stimmen passiert.

Mehrheit für die Bedenkzeit

Die von der Pro Life Campaign in Auftrag gegebene Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Amárach Research zwischen dem 28. Juli und dem 4. August 2026 durchgeführt. Insgesamt nahmen 877 Personen teil.

Von denjenigen, die eine Meinung äußerten, sprachen sich 55,3 Prozent für die Beibehaltung der dreitägigen Bedenkzeit aus. 44,7 Prozent befürworteten ihre Abschaffung.

Eilís Mulroy von der Pro Life Campaign wertet das Ergebnis als ermutigend. Ihrer Einschätzung nach zeigt es, dass die verpflichtende Wartezeit weiterhin deutlichen Rückhalt genießt.

Mehr als 10.000 Frauen kamen nicht ein zweites Mal

Die Pro Life Campaign verweist zudem auf Antworten auf parlamentarische Anfragen. Demnach kamen innerhalb von fünf Jahren 10.534 Frauen nach Ablauf der dreitägigen Wartezeit nicht zurück, um eine Abtreibung durchführen zu lassen.

Was im Einzelnen hinter diesen Entscheidungen stand, lässt sich aus der Zahl allein nicht ableiten. Für die Pro Life Campaign ist sie jedoch ein Hinweis darauf, welche Bedeutung zusätzliche Zeit in einer solchen Situation haben kann.

Drei Tage lösen nicht alle Sorgen. Aber sie können Raum schaffen: zum Nachdenken, zum Gespräch, zum Wahrnehmen von Unterstützung und neuen Möglichkeiten.

Grund zur Hoffnung

Die Umfrage entscheidet die politische Debatte nicht. Doch sie macht Hoffnung. Denn trotz der Bestrebungen, die Bedenkzeit abzuschaffen, spricht sich unter den Befragten mit einer Meinung weiterhin eine Mehrheit dafür aus, diese drei Tage zu erhalten.

Das zeigt: Viele Menschen scheinen zu verstehen, dass Zeit in einem Schwangerschaftskonflikt nicht bloß eine Hürde sein muss. Sie kann auch eine Chance sein.

Wo einer Frau Zeit gegeben wird, kann eine neue Perspektive entstehen. Und wo zu dieser Zeit konkrete Hilfe kommt, kann aus Unsicherheit neue Hoffnung wachsen.

 

Papst Leo XIV. als Verteidiger des Lebens in Lourdes


Papst Leo XIV. hat sich bei seinem Besuch im französischen Wallfahrtsort Lourdes mit eindringlichen Worten für den Schutz des menschlichen Lebens ausgesprochen, wie Vatican News berichtet. Vor Kranken, Ärzten und Helfern warnte er davor, die Tötung von Menschen unter dem Deckmantel des Mitgefühls zu legitimieren.„Der Versuchung, unter dem Vorwand falschen Mitleides das Leben zu beenden, muss gerade im Namen dieser unveräußerlichen Würde des Menschen entschieden widerstanden werden“, sagte der Papst im Accueil Notre-Dame. Seine Botschaft war unmissverständlich: „Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen. Was legal ist, ist nicht zwangsläufig auch sittlich erlaubt.“

Die Worte Leos fallen in eine Zeit, in der Frankreich den assistierten Suizid gesetzlich zugelassen hat, wie 1000plus berichtet. Der Papst erinnerte dagegen an die unverlierbare Würde jedes Menschen – unabhängig von Krankheit, Alter oder Leistungsfähigkeit.

„Kein menschliches Gesetz darf euch die Gewissheit eurer Würde nehmen“, sagte Leo an die Kranken gerichtet. Der Mensch sei allein deshalb würdig, weil er existiere. Niemand sei in den Augen Gottes unsichtbar. Dann formulierte Leo einen der stärksten Sätze seiner Rede: „Die Medizin darf niemals zum Gehilfen des programmierten Todes werden!“

Zum Abschluss seines Besuchs brachte der Papst seine Botschaft noch einmal auf einen einfachen Satz: „Das Leben ist schön und kostbar, lasst euch nicht entmutigen.“

Dieser Einsatz für die Würde des Menschen endet für die Kirche nicht erst am Krankenbett. Er gilt vom ersten Augenblick des Lebens an. Wenn der Papst betont, niemand dürfe „auf der Grundlage von labortechnischen Algorithmen über das Leben eines bestimmten Embryos“ entscheiden, dann betrifft seine Mahnung auch den Schutz ungeborener Kinder. Die Botschaft von Lourdes ist damit umfassend: Menschliches Leben darf weder an seinem Anfang noch an seinem Ende nach Nützlichkeit, Gesundheit oder Lebensumständen bewertet werden.

 

Reddit-User retten Baby vor Abtreibung


Der NIPT (nicht-invasiver Pränataltest) hatte auf eine mögliche Monosomie X (einmaliges Vorliegen des X-Chromosoms) hingedeutet. Ärzte empfahlen eine Fruchtwasseruntersuchung, um das Testergebnis zu überprüfen. Die Mutter wollte jedoch, da sie Angst vor den Risiken hatte, darauf verzichten und die Schwangerschaft beenden, wie LiveAction berichtet.

Ihr Mann suchte daraufhin Rat auf Reddit, einem bekannten Internet-Diskussionsforum. Dort warnten mehrere Nutzer davor, ein Screening-Ergebnis mit einer sicheren Diagnose zu verwechseln. Eine Mutter schrieb:

„Bitte treibt nicht ab. Bei mir zeigte der NIPT ebenfalls ein hohes Risiko für Turner-Syndrom an – doch es war ein falsch-positives Ergebnis. Meine Tochter ist heute zweieinhalb Jahre alt und gesund.“

Eine andere Nutzerin betonte:

„Ich würde auf jeden Fall eine Fruchtwasseruntersuchung machen – der NIPT ist keine Diagnose!“

Dann fiel einigen Nutzern ein entscheidendes Detail auf: Der Befund deutete offenbar darauf hin, dass die Auffälligkeit von der Mutter und nicht zwingend vom Baby stammen könnte.

Die Antworten machten dem Vater Mut. Er schrieb: „Das gibt mir in unserer jetzigen Situation wirklich Kraft.“

Schließlich ließ sich seine Frau weiter untersuchen. Das Ergebnis: Tatsächlich hatte sie selbst ein Mosaik-Turner-Syndrom. Die anschließende Fruchtwasseruntersuchung zeigte zudem: Das Baby war gesund und hatte kein Turner-Syndrom. Der Vater schrieb:

„Die Chromosomenanalyse des Babys ist abgeschlossen. Es ist ein normales, gesundes Mädchen. Kein Turner-Syndrom. Alles ist gut.“

Die Geschichte zeigt, wie wichtig Unterstützung, gute Informationen und eine genaue Abklärung sein können, wenn Angst eine Entscheidung zu bestimmen droht. Doch selbst eine tatsächliche Diagnose Turner-Syndrom bedeutet nicht, dass kein erfülltes Leben möglich ist. Eine erwachsene Frau mit Turner-Syndrom schrieb:

„Ich bin erwachsen und habe das Turner-Syndrom. Selbst wenn das die Diagnose ist, bedeutet das nicht automatisch schwere Probleme. Die Verläufe sind sehr unterschiedlich. Ich habe ein normales Leben geführt, bin verheiratet, besitze ein Haus und habe einen Masterabschluss. Ich habe gesundheitliche Probleme, um die ich mich kümmern muss – aber sie hindern mich nicht daran, mein Leben zu leben.“

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