Neues „Herzschlag-Gesetz“ in US-Bundesstaat Florida eingeführt
Das neue Gesetz schützt tausende von ungeborenen Babys und stellt staatliche Unterstützung bereit.
TALLAHASSEE - Der US-Bundesstaat Florida hat ein neues „Herzschlag-Gesetz“ eingeführt, das die Abtreibung ungeborener Kinder verbietet, deren Herzschlag nach etwa sechs Wochen nachweisbar ist, wie das amerikanische Nachrichtenportal „Life News“ berichtet.
„Wir sind stolz darauf, das Leben und die Familie im Staat Florida zu unterstützen Ich applaudiere der Legislative für die Verabschiedung des Herzschlag-Schutz-Gesetz, der den Pro-Life-Schutz ausweitet und zusätzliche Ressourcen für junge Mütter und Familien bereitstellt“, schrieb Gouverneur Ron DeSantis in einer Erklärung.
Umgeben von Staaten mit Pro-Life-Gesetzen, war Florida bisher ein Magnet für die Kunden der Abtreibungsindustrie aus den umliegenden Staaten.
Ein Drittel aller Abtreibungen im Süden findet nach Angaben des Guttmacher Institute in Florida statt. Die Daten zeigen, dass an mehr als 9.300 Abtreibungen Personen aus anderen Bundesstaaten beteiligt waren.
Das neue „Herzschlag-Gesetz“ könnte nun tausenden ungeborenen Kindern das Leben retten und den Abtreibungstourismus aus anderen Ländern eindämmen.
Bestätigt wurde das „Herzschlag-Gesetz“ Anfang diesen Monats durch den Obersten Gerichtshof mit einer 6:1-Entscheidung. Diese Entscheidung stützt sich auch auf die Haltung der Bevölkerung.
Laut einer Umfrage von Ragnar Research, die im Auftrag von SBA Pro-Life America und dem Florida Family Policy Council durchgeführt wurde, unterstützt eine Mehrheit von 62% der Bevölkerung das neue „Herzschlag-Gesetz“.
Konkret sind alle Abtreibungen nach dem ersten nachweisbaren Herzschlag verboten. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Diese sind beispielsweise Vergewaltigung, Inzest, Menschenhandel oder wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist.
Vor einer Abtreibung in Ausnahmefällen muss eine Ultraschalluntersuchung zur Bestimmung des Alters des Kindes durchgeführt werden, und der Frau muss eine Bedenkzeit von 24 Stunden eingeräumt werden.
Darüber hinaus stellt das neue Gesetz 30 Millionen Dollar an wiederkehrenden staatlichen Mitteln zur Verfügung, um schwangere Frauen und ihre Familien zu unterstützen. Die Unterstützung umfasst beispielsweise Babynahrung, Windeln und Elternkurse.
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