Rapperin Badmómzjay über ihren Schwangerschaftsabbruch

„Das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat"

21.04.2026

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Badmómzjay bei einem Auftritt im Winter 2024. Copyright by IMAGO / mix1 IMAGO / mix1

Badmómzjay gehört zu den erfolgreichsten Rapperinnen Deutschlands. In ihrem Song „Haus im Meer“ spricht die 23-Jährige erstmals ihren Schwangerschaftsabbruch an. Wie t-online über ein Interview mit dem Stern berichtet, erinnert sich Badmómzjay an den Moment, in dem sie von der Schwangerschaft erfuhr: „Da war Angst.“ Schnell sei ihr klar gewesen: „Ich wusste, ich will jetzt kein Kind.“

Eine schmerzvolle Abtreibung

Den Abbruch beschreibt die Rapperin, die bürgerlich Jordan Napieray heißt, als „(...) das Schlimmste, was mein Körper je durchgemacht hat“. Sie habe sich schuldig gefühlt, zugleich aber gewusst, dass sie in ihrer damaligen Lage keine Mutter sein konnte: „Ich konnte dir kein Leben schenken. Und ich habe das verkackt, weil ich mir jemanden ausgesucht habe, der schlimm zu mir ist.“

Im Winter 2024 befand sich Badmómzjay nach eigener Schilderung in einer gewaltvollen Beziehung. Über ihren damaligen Partner sagt sie: „Er war übergriffig, hat mich mental und körperlich missbraucht.“ Auch nach der Trennung habe sie nach eigener Aussage bis heute Drohungen über Fake-Accounts erhalten.

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