Abtreibungsärztin Thewes: Abtreibungspraxen haben sich „bundesweit halbiert”
Interview
In einem Interview mit Deutschlandfunkkultur sagte die Abtreibungsärztin Dr. Susanne Thewes, dass sich die Zahl der Abtreibungspraxen in Deutschland „bundesweit halbiert” habe.
Den Grund dafür sehe sie in der Stigmatisierung und der mangelnden Akzeptanz in der Bevölkerung. Zudem bemängelt sie die fehlende Ausbildung im Medizinstudium: „Natürlich wird uns das im Studium nicht vermittelt (...) Das muss man sich selbst aneignen.“
Zur aktuellen Rechtslage sagte Thewes: „Abbrüche sind zwar nicht legal, aber unter bestimmten Bedingungen straffrei.“ Sie kritisiert auch die Entwicklung in anderen Ländern wie Polen, wo Abtreibungen wieder unter Strafe gestellt wurden.
Mehr zu diesem Thema
-
Corrigenda deckt auf: Wie deutsche Steuermillionen in die Abtreibungslobby fließen
Planned Parenthood
Weiterlesen about Corrigenda deckt auf: Wie deutsche Steuermillionen in die Abtreibungslobby fließen
-
Lebensschutz und Abtreibung in der Politik – die wichtigsten Ereignisse im Jahr 2025
Bundestag, Recht und Gesellschaft
Weiterlesen about Lebensschutz und Abtreibung in der Politik – die wichtigsten Ereignisse im Jahr 2025
-
Gebet vor Regensburger Abtreibungseinrichtung wieder erlaubt – Gericht bestätigt Grundrechte
Stadt hebt Beschränkungen auf
Weiterlesen about Gebet vor Regensburger Abtreibungseinrichtung wieder erlaubt – Gericht bestätigt Grundrechte
Hinterlassen Sie Ihre Meinung
Kommentare
günter annen
Bitte nicht die Falschinfirnationen der Abtreiber verbreiten. Die Halbierung der Abtreiber geschah deshalb, weil sich die Erfassungsmethode des Stat. Bundesamt geändert hat. Natürlich kommt eine kleine Anzahl jährlich von Medizinern hinzu, die aus Altersgründen aufhören. Nicht auf das Gerede der Abtreibungslobbyisten hereinfallen. Mit freundlichen Grüßen Günter Annen
Romana
Warum wird so etwas eigentlich immer widerspruchslos hingenommen? Was sind das für Journalisten? Sie vergleicht Äpfel mit Birnen, die Erhebung von früher ist mit den heute gemeldeten Meldestellen nicht vergleichbar.
Man könnte das in einem Interview doch challengen, indem man fragt, wie es sein kann, daß sich die Anzahl Abtreibungen seit Jahren erhöht, obwohl die Anzahl Frauen im gebärfähigen Alter sinkt - und es angeblich kaum Ärzte dafür gibt. Abtreibungspillen sind illegal erhältlich, außerdem gibt es das Modellprojekt "telemedizinischer Schwangerschaftsabbruch" - ganz offiziel…l gibt es die Pillen per Post. Da reichte eine einzige Versandstelle.
Außerdem: es gibt doppelt soviele Abtreibungsärzte/Meldestellen wie Entbindungsstationen in Deutschland... nochmal: warum wird die Propaganda von Abtreibungsärzten einfach ungefragt hingenommen?