Österreichische Prominente fordern Streichung von Abtreibung aus Strafgesetz
Neues Pro-Choice-Netzwerk
Die neue österreichische Plattform #AusPrinzip fordert, dass Abtreibungen in Österreich aus dem Strafgesetz gestrichen werden. Ein breites Netzwerk aus Politikern, Aktivisten, Künstlern und Gynäkologen unterstützt, dass der § 96 StGB gestrichen wird und ungewollt Schwangere auf Krankenkassenkosten Zugang zu Abtreibungen bekommen. Unterstützer der Plattform sind unter anderem Nationalratsabgeordnete der Sozialdemokraten (SPÖ) und Grünen, Andreas Babler, Vorsitzender der SPÖ, Susanna Riessland, Präsidentin von Amnesty International Österreich oder die Vorsitzenden der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH).
Am 12. Oktober wird das Event „Stimmen für #AusPrinzip“ in Wien stattfinden. Geplant ist dort eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „§ 96 streichen — und was passiert dann?“, wo diskutiert werden soll, wie Abtreibung alternativ geregelt werden kann.
Seit 1975 gilt in Österreich die sogenannte Fristenlösung, die besagt, dass Schwangerschaftsabbrüche in den ersten drei Monaten nach Beginn einer Schwangerschaft straffrei sind.
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