Papst spricht sich gegen Abtreibung aus und fordert mehr Unterstützung für Schwangere in Not
Neujahrsansprache von Leo XIV.
Am 9. Januar 2026 hielt Papst Leo XIV. seine Neujahrsansprache an die Mitglieder des Diplomatischen Korps beim Heiligen Stuhl. Dabei griff der Papst nicht nur diplomatische Themen auf, sondern legte auch einen klaren Fokus auf zentrale gesellschaftliche Fragen – insbesondere den Lebensschutz und die Unterstützung von Familien. In seiner Ansprache betonte er die Verantwortung der Gesellschaft, den Schutz des Lebens zu fördern und konkrete Hilfe für Frauen im Schwangerschaftskonflikt sowie für Familien bereitzustellen.
Förderung von Familien
Papst Leo XIV. hob in seiner Ansprache hervor, wie wichtig es sei, ungeborene Leben zu schützen. Dafür müsse es eine Priorität sein, Bedingungen zu schaffen, die es Familien ermöglichen, Kindern das Leben zu schenken. Es gehe darum, „Familien in die Lage zu versetzen, das ungeborene Leben anzunehmen und sich umfassend um es zu kümmern“, erklärte der Papst. Dies gelte besonders in Ländern, in denen die Geburtenrate dramatisch zurückgehe.
Papst verurteilt Finanzierung von Abtreibung
Ein zentrales Thema der Ansprache war die unerschütterliche Haltung des Heiligen Stuhls zum Thema Abtreibung. „Abtreibung“, so der Papst, „beendet das ungeborene Leben und verweigert die Annahme des Geschenks des Lebens.“ Der Papst kritisierte klar die Finanzierung von Projekten, die das sogenannte „Recht auf sichere Abtreibungen“ fördern. Besonders besorgt äußerte sich der Papst darüber, dass öffentliche Mittel häufig zur Vernichtung von Leben eingesetzt würden.
Stattdessen bekräftigte er die Notwendigkeit, dass die Gesellschaft und der Staat sich stärker für die Unterstützung von Müttern und Familien einsetzen. „Das vorrangige Ziel muss weiterhin der Schutz eines jeden ungeborenen Kindes und die wirksame und konkrete Unterstützung jeder Frau sein, damit sie das Leben annehmen kann“, erklärte Papst Leo XIV.
Leihmutterschaft als Verletzung der Menschenwürde
Neben der Abtreibung sprach der Papst auch die ethischen Probleme der Leihmutterschaft an. Diese Praxis, so der Papst, „verwandelt die Schwangerschaft in eine verhandelbare Dienstleistung und verletzt sowohl die Würde des zu einem ‘Produkt’ reduzierten Kindes als auch der Mutter.“ Papst Leo XIV. machte deutlich, dass die Leihmutterschaft die natürliche Beziehung zwischen Eltern und Kind sowie das ursprüngliche Beziehungsgefüge der Familie destabilisiere.
Die Neujahrsansprache des Papstes
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