Klares Zeichen für das Leben: Fürst Albert stoppt Legalisierung der Abtreibung

Monaco

27.11.2025

Fürst Albert 2 Monaco
Fürst Albert II. von Monaco, Prinzessin Charlène sowie ihre Kinder Gabriella und Jacques Copyright by IMAGO / ABACAPRESS IMAGO / ABACAPRESS

Wie Kurier berichtet, hat Fürst Albert II. von Monaco das vom Nationalrat beschlossene Gesetz zur Legalisierung von Abtreibungen blockiert. Laut dem Bericht berief sich der Fürst dabei ausdrücklich auf den katholischen Glauben und betonte: „Ich glaube, dass das derzeitige System unsere Identität widerspiegelt, wenn man die Rolle der katholischen Religion in unserem Land berücksichtigt, und gleichzeitig eine sichere und humane Unterstützung gewährleistet“. Diese Aussage signalisiert, dass der Schutz des ungeborenen Lebens weiterhin ein zentraler Bestandteil der monegassischen Identität bleiben soll.

Monaco hält am Schutz ungeborener Kinder fest

Der Gesetzentwurf sah ursprünglich vor, Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche zu legalisieren. Eine Abtreibung wäre damit unabhängig von Gründen legal. Der Fürst betonte laut Kurier gleichzeitig, dass das Thema äußerst sensibel ist und starke Emotionen auslösen kann. Doch seine Entscheidung verdeutlicht, dass für ihn trotz politischen Drucks ethische und religiöse Überzeugungen weiterhin maßgeblich bleiben.

Albert verwies zudem auf bereits erfolgte Reformen und betonte, Monaco habe einen „ausgewogenen Rahmen“ erreicht, der kulturelle Identität, verfassungsmäßige Grundsätze sowie die betroffenen Frauen berücksichtige. Nach geltendem Recht bleibt der Schwangerschaftsabbruch in Monaco formal illegal. Im Jahr 2019 wurde die gesetzliche Lage jedoch ausgeweitet. Zulässig ist Abtreibung somit nur in Fällen von Vergewaltigung, ernsthafter Lebensgefahr für die Mutter oder erheblichen Fehlbildungen des Fötus. 

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Kommentare (4)

Ich finde auch das Leben zu erhalten ist  ein Auftrag Gottes „leben zu schützen nicht auslöschen“ Freundliche Grüsse und gesegnete Adventszeit 

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Ich finde es super, dass Fürst Albert, der 1., ein einschränkendes Wort gesprochen hat und für das Leben ist

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In meiner Beziehung ging alles den Bach hinunter und ich war schwanger. Meine Freundin meinte: " mach eine Abtreibung, du wirst dir so dein Leben ruinieren." Mein Glaube an einen Gott der für das Leben ist, hat mich vor diesem Schritt bewahrt. So kam mein Sohn am 7.8.1986 auf die Welt. Trotz großer Herausforderungen, finanzieller Engpässe und Isolation, bin ich heute froh, mich für's Leben entschieden zu haben.

Ich könnte heute nicht damit leben, hätte ich damals die falsche Entscheidung getroffen.

Auch habe ich in dieser Herausforderung den Glauben an Gott, an den Sohn Jesus Christus und an den Hl.Geist in einer Tiefe erfahren dürfen, ja, dafür  bin ich dankbar. Wir dürfen unsere Kinder Gott anbefehlen, was für ein Vorrecht. Ihr schwangeren Frauen, bitte entscheidet euch für das Leben!!!

Lg. MARIA

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🤩 Liebe Maria

Gott hat dich und dein Sohn Gesegnet und hat euch sicher auch hindurch getragen, das Freud mich sehr, auch ich habe einen lebendigen glauben an Jesus Christus, er hat mich auch durch zahlreiche Schwierigen Phasen hindurch getragen, wir dürfen niemals vergessen das er immer Treu ist auch wenn wir es vorübergehend nicht spüren, er ist da und lässt uns nie allein unserem Herrn der Dank und die Ehre. Herzliche Grüsse Esther💖

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