Die fünf 1000plusNEWS des Monats Juli
Fünf Nachrichten für das Leben
Zum Wochenende möchten wir Ihnen fünf 1000plusNEWS senden, die Sie mit unserer neuen Vorlesefunktion auch bequem anhören können.
Mutige Hebammen sprechen sich öffentlich gegen Abtreibung aus
Die Forderung scheint absurd, und doch ist sie leider harte Realität: Hebammen, deren Aufgabe es ist, zu helfen, Leben auf die Welt zu bringen, sollen nun dabei helfen, diese Leben zu zerstören, bevor sie überhaupt geboren wurden. Doch sind wirklich alle Hebammen für diesen monströsen Vorstoß?
Nein, Gott sei Dank nicht! Corrigenda lässt drei Hebammen zu Wort kommen, die sich klar gegen eine derartige „Berufserweiterung“ aussprechen.
Indem sie über ihre Motive, Beweggründe und ihr Berufsbild sprechen, wird einmal mehr klar, dass das Handwerk einer Hebamme eben nicht der Tod, sondern das Leben ist.
Magdalena ist Hebamme und selbst Mutter. Sie äußert sich mit folgenden klaren Worten:
„Meiner Ansicht nach sollte eine Hebamme das Leben bejahen und Frauen sowie ihre Familien dabei unterstützen, eine Beziehung zu ihrem ungeborenen Kind aufzubauen. Der Gedanke, einer ungewollt schwangeren Frau eine Abtreibungspille zu überreichen, lässt mich erschaudern. Das entspricht nicht dem Berufsbild, das ich erlernt habe und ausüben möchte."
Den vollständigen Artikel finden Sie auf corrigenda.online.
Trendwende in den USA: Immer mehr Menschen befürworten den Lebensschutz
Vier Jahre nach dem wegweisenden Dobbs-Urteil zeigt eine aktuelle Gallup-Umfrage eine Trendwende in der öffentlichen Meinung der USA. Eine knappe Mehrheit der Amerikaner spricht sich, wie kath.net berichtet, für deutliche Einschränkungen von Abtreibungen aus. Das Dobbs-Urteil (Dobbs v. Jackson Women's Health Organization) ist eine historische Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA (Supreme Court) vom 24. Juni 2022. Mit diesem wegweisenden Urteil wurde das seit fast 50 Jahren bestehende, landesweite „Grundrecht auf Abtreibung“ („Roe v. Wade“ Urteil von 1973) abgeschafft.
Der Schutz des ungeborenen Lebens gewinnt in den USA wieder spürbar an Rückhalt. Laut der aktuellen Gallup-Umfrage zu Werten und Überzeugungen vom Mai 2026 spricht sich eine Mehrheit von 49 Prozent der Amerikaner dafür aus, Abtreibungen weitgehend zu verbieten oder nur in extremen Ausnahmen zuzulassen. Demgegenüber stehen 48 Prozent, die befürworten, Abtreibungen in den meisten Fällen legal zu halten.
Nachhaltige Haltungsänderung statt Kurzzeit-Trend
Direkt nach der Aufhebung von „Roe v. Wade“ im Jahr 2022 gab es durch die massive mediale Debatte kurzzeitig ein Umfragehoch für die Befürworter von Abtreibungen (53 Prozent). Diese Phase ist jedoch vorbei: Die Unterstützung für eine weitreichende Abtreibungsfreiheit flacht kontinuierlich ab, während die Pro-Life-Haltung im Land wieder die Oberhand gewinnt.
Die gesetzlichen Neuregelungen spiegeln diese positive Entwicklung wider. Dank der dezentralen Entscheidungsfindung durch das Dobbs-Urteil konnten bereits 19 US-Bundesstaaten starke und effektive Schutzregelungen etablieren – von Fristenregelungen bis hin zu vollständigen Abtreibungsverboten.
„Das war 100 Prozent Liebe“: Erfahrungsberichte von Müttern nach einer Anenzephalie-Diagnose
In einem bewegenden Bericht erzählt Corrigenda die Geschichte zweier Frauen, die sich trotz einer tödlichen Diagnose für ihr Kind entschieden haben.
Ungeborene Kinder, bei denen Anenzephalie oder Exenzephalie diagnostiziert wird, überleben im besten Fall nur wenige Stunden nach der Geburt. In diesen Fällen sehen Gynäkologen wie Joachim Volz eine Abtreibung als einzige Möglichkeit, den betroffenen Schwangeren zu helfen, wie Corrigenda berichtet.
Doch es gibt Mütter, die sich trotz des Schmerzes für ihr Kind entscheiden und Ja zu seinem kurzen Leben sagen. Zu diesen Frauen gehören Melanie* und Katja*. Es war anfangs kein leichter Weg, und doch sind sie nun unendlich dankbar, ihn gegangen zu sein.
„Was da war, das war 100 Prozent Liebe. Liebe, die ich von meiner Tochter bekam. Und Liebe, die ich meiner Tochter schenken durfte. Wir waren froh und dankbar, dass unsere Tochter lebend auf die Welt kam und wir Zeit mit ihr verbringen durften.“
Sie berichten über das Glück, sich verabschieden zu dürfen, das Glück, welches ihnen bei einer Abtreibung nicht vergönnt gewesen wäre.
„Trotzdem ich eine unbeschreibliche Leere und Trauer verspüre, bin ich doch überglücklich, diesen kleinen, gerade wegen seiner Besonderheit wunderbaren Menschen kennenlernen, berühren und küssen zu dürfen. Bis zum Schluss genoss ich jeden einzelnen Moment dieser Schwangerschaft."
Melanie und Katja sind nicht die Einzigen: Ganze 85 Prozent der Frauen, die von einer Erkrankung ihres ungeborenen Kindes erfahren, würden es in Liebe annehmen und ihm das Leben schenken, berichtete der Pränataldiagnostiker Alexander Scharf-Jahns in einem Corrigenda-Interview.
Auf Ansichten wie die von Professor Joachim Volz antwortet Melanie mit den Worten:
„Obwohl Elisabeth nur eine Stunde gelebt hat, bin ich sehr stolz, ihre Mama zu sein. Entgegen der Erwartung ist sie lebend zur Welt gekommen. Ich würde sie nicht missen wollen. Niemand darf sich anmaßen zu sagen, dass dieses Leben nicht richtig war.“
Den vollständigen Artikel lesen Sie auf corrigenda.online
Influencerin Anne-Marie Paulsen findet berührende Worte für das Leben
In ihrem Podcast „Bei Paulsen“ spricht Landwirtin und Influencerin Anne-Marie Paulsen als fünffache Mutter offen über das Leben mit Kindern – und findet dabei wertschätzende, lebensbejahende Worte. Es geht um ihren Alltag als Mama, prägende Geburtserlebnisse und auf die Frage, wann sie denn spüre, dass wieder ein Kind in ihr Leben kommen könne, antwortet sie schlicht:
„Ich würde es immer willkommen heißen. Also egal was das ganze Leben mit sich bringt, ich würde immer ein Kind hier willkommen heißen. Das würde ich nie in Frage stellen. Wenn es so kommen sollte, (wenn) meine Kinder Teenie-Eltern werden: Das ist okay. Hier ist immer ein Kind willkommen. Ein Kind ist keine Katastrophe. Ein Kind ist kein Lebensende, ein Kind ist ein Lebensbeginn. Und von daher ist die (Antwort) für mich so: Immer.“
Den ganzen Podcast hier auf YouTube ansehen.
Papst Leo XIV. fordert bedingungslosen Schutz des Lebens
VATIKANSTADT. In seinem weltweiten Gebetsanliegen für den Monat Juli 2026 rückt Papst Leo XIV. den unschätzbaren Wert der menschlichen Existenz in den Mittelpunkt. Unter dem Leitgedanken „Für die Achtung vor dem menschlichen Leben“ fordert das Kirchenoberhaupt alle Gläubigen auf, jedem Menschen von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod mit Würde zu begegnen.
In der veröffentlichten Videobotschaft warnt der Papst eindringlich vor den Gefahren einer wachsenden gesellschaftlichen Kälte. Wenn der Respekt vor dem Leben abnehme, breite sich eine gefährliche „Wegwerfkultur“ aus, die besonders die Schwachen und Verwundbaren an den Rand drängt. Das Gebet beinhaltet daher auch ein deutliches Schuldbekenntnis für Momente, in denen die Gesellschaft in Gleichgültigkeit verfällt.
Die Kernforderungen des Papstes:
- Das Leben bedingungslos annehmen – von der ersten Sekunde an.
- Stimme für die Unschuldigen sein – mutige Verteidigung derjenigen, die sich nicht selbst äußern können.
- Zerbrechlichkeit mit Zärtlichkeit stützen – Fürsorge für Kranke, Alte und Ungeschützte.
Die Kirche selbst müsse laut dem Papst ein lebendiges Zeugnis für das „Evangelium des Lebens“ sein. Sie soll ein Zufluchtsort und ein offenes Haus werden, in dem sich kein Mensch überflüssig fühlt und jede Existenz gefeiert wird. Das Gebet schließt mit dem dringenden Appell, mit konkreten Worten und Taten zu beweisen, dass jedes menschliche Leben die völlige Hingabe verdient.
Helfen Sie Schwangeren in Not und ihren Babys
Täglich stehen Frauen verzweifelt vor der Entscheidung: Abtreibung oder Baby? Stellen Sie sich an die Seite dieser Frauen und helfen Sie ihnen, sich für ihre Babys zu entscheiden.
Mehr zu diesem Thema
-
Die fünf 1000plusNEWS des Monats Juni
Fünf Nachrichten für das Leben
Weiterlesen über Die fünf 1000plusNEWS des Monats Juni
-
„Danke, dass Ihr Euch von Gott gebrauchen lasst“
Muttertag 2026
Weiterlesen über „Danke, dass Ihr Euch von Gott gebrauchen lasst“
-
Lebensschutzveranstaltung im Juni: „Ja“ zum Leben sagen
Diözese Sankt Pölten
Weiterlesen über Lebensschutzveranstaltung im Juni: „Ja“ zum Leben sagen
Hinterlassen Sie Ihre Meinung
Kommentare
Bisher keine Kommentare