Neuer Vorstoß für „Schutzzonen“ vor Abtreibungseinrichtungen

Österreich

14.08.2026

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Justizministerin Anna Sporrer (l.) und Bildungsministerin Eva-Maria Holzleitner (r.) von der SPÖ planen beide die Umsetzung sogenannter „Schutzzonen“. Copyright by IMAGO / photonews.at IMAGO / photonews.at

Im Herbst 2025 begannen die ersten Diskussionen rund um sogenannte „Schutzzonen“ vor Abtreibungseinrichtungen in Österreich. Vorangetrieben wird das Vorhaben vor allem von SPÖ und Grünen. Zu den prominentesten Befürworterinnen zählen Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) und Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ).

Exxpress berichtet über den neu entfachten Vorwurf, „Lebensschützer würden Frauen, die abtreiben oder sich beraten lassen wollen, vor Abtreibungskliniken belästigen und bedrängen“.

1000plus Österreich wandte sich bereits mit einem offenen Brief an Frauenministerin Holzleitner und bat sie, von entsprechenden gesetzlichen Schutzzonen Abstand zu nehmen und damit Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit bestehen zu lassen. (1000plusNEWS berichtete). 

Auch von aggressivem Drängen durch Lebensschützer ist nach wie vor polizeilich nichts bekannt. Alle neun Landespolizeidirektionen konnten auf Nachfrage von Corrigenda im Herbst 2025 keinen Fall nennen, bei dem es im Zusammenhang mit Gebetswachen oder Pro-Life-Kundgebungen vor Abtreibungseinrichtungen zu Beleidigungen, Nötigungen oder tätlichen Angriffen gekommen wäre. Einen ausführlichen Corrigenda-Faktencheck zum Thema „Schutzzonen“ finden Sie hier.

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