Österreich: Mit Gewaltaufrufen und Bombenattrappen gegen Lebensschützer
Immer brutaler
Erst kürzlich erschien in der Kronen-Zeitung ein Artikel in dem behauptet wurde, dass Lebensschützer vor einem Klinikum in Österreich „Frauen und Mitarbeiter“ bedrängten, wie Corrigenda berichtet.
Christine Haberlander (ÖVP) betont im Artikel der Kronen-Zeitung, Abtreibungen in öffentlichen Spitälern garantieren zu wollen, und zeigt Unverständnis für die Lebensschützer, die dort Kundgebungen oder Gebetsmahnwachen abhalten. Auch die Bundesfrauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) sieht unabhängig davon in den Betern vor Krankenhäusern eine Gefahr. Sie kündigte an, sogenannte „Schutzzonen“ aufzustellen, um Frauen und Gesundheitspersonal vor aggressiven Ausschreitungen zu bewahren, die sie jedoch selbst mit keinem einzigen Fall belegen konnte.
Hass im Netz und Bombenattrappen
Dass die Lebensschutz-Bewegung friedlich demonstriert, Abtreibungsbefürworter jedoch verstärkt zu Gewalt bereit sind, zeigen einige dokumentierte Fälle. Ein Beispiel ist der Vorfall beim Wiener Marsch fürs Leben. Am 4. Oktober 2025 hörten die Teilnehmer bei der Eröffnung in der Wiener Karlskirche ein auffälliges Geräusch, das – wie sich später herausstellte – von einer Bombenattrappe herrührte. Es war eine von zwei Attrappen, die in der Kirche deponiert wurden. Der Vorfall wurde von Teilnehmern als Einschüchterungsversuch wahrgenommen.
Doch das ist bei Weitem nicht alles. Eine hasserfüllte Nachricht auf Instagram von einer Gruppe, die sich „gegen christliche Fundamentalistinnen, Abtreibungsgegnerinnen und Faschist*innen, für eine queerfeministische emanzipierte Gesellschaft“ einsetzt, ruft dazu auf, „den Fundis die Hölle heiß (zu) machen“. Dazu gab es ein Bild der brennenden Karlskirche.
Solche Ereignisse sind keine Seltenheit mehr. Vielmehr zeigen sie ein wiederkehrendes Muster von Drohungen und Angriffen – und bleiben noch dazu weitestgehend totgeschwiegen in der Medienwelt. Eine Kooperation von Lebensschützern in ganz Österreich will dem entgegenwirken. Sie sammelt Fälle aus den vergangenen fünf Jahren und hat mittlerweile eine Liste von Angriffen zusammengestellt, die ganze 64 Seiten umfasst.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf corrigenda.online: So aggressiv läuft der Kampf gegen Lebensschützer in Österreich
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