Spanisches Gesundheitsministerium macht auf YouTube Werbung für Abtreibungen
Schockierende Werbekampagne
Am 22. September 2026 startete das spanische Gesundheitsministerium eine offizielle Werbekampagne, die Frauen den Weg zu einer Abtreibung im öffentlichen Gesundheitssystem weist. In dem einminütigen Spot wird eine unerwartete Schwangerschaft gezeigt, während eine junge Frau mögliche Gefühle und Zweifel anspricht:
„Vielleicht freust du dich und sprichst mit deiner Familie darüber, vielleicht auch nicht. Vielleicht bist du dir sicher, vielleicht auch nicht. Vielleicht versuchen sie, dir ein schlechtes Gewissen einzureden, vielleicht unterstützen sie dich aber auch. Dann entscheidest du dich vielleicht für das Baby, vielleicht auch nicht. Vielleicht entscheidest du dich für einen Schwangerschaftsabbruch. Und das ist völlig in Ordnung.
Denk, was du denkst, fühle, was du fühlst, und entscheide, was du entscheidest – alles wird gut. Denn du hast das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch und kannst ihn im öffentlichen Gesundheitssystem durchführen lassen.“
Die Lebensschutzorganisation Live Action kritisiert in einem Artikel scharf, dass Abtreibung in dem Clip wie eine gewöhnliche persönliche Gesundheitsentscheidung behandelt werde, obwohl dabei ein ungeborener Mensch getötet wird. Das Baby selbst bleibt im Video nahezu unerwähnt. Ebenso fehlen eine weiterführende Aufklärung über die potenziellen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen und konkrete Hinweise auf Unterstützung für Frauen und ihre Familien, die Mut und Perspektiven für ein Leben mit Kind geben könnten.
Das spanische Originalvideo:
Für eine Kultur des Lebens
1000plus begleitet Frauen im Schwangerschaftskonflikt mit Beratung und konkreter Hilfe und setzt sich für eine Gesellschaft ein, die menschliches Leben von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende schützt. Mehr über unsere Mission erfahren Sie auf dieser Seite:
Mehr zu diesem Thema
-
Abtreibungen als Todesursache benannt: TV-Sender gerät in heftige Kritik
Frankreich
Weiterlesen über Abtreibungen als Todesursache benannt: TV-Sender gerät in heftige Kritik
-
Nordirland: Strafen für Gebet und Bibellesen in Krankenhausnähe?
Düstere Entwicklung im Vereinigten Königreich
Weiterlesen über Nordirland: Strafen für Gebet und Bibellesen in Krankenhausnähe?
-
Europas Zukunft beginnt mit Hilfe im Schwangerschaftskonflikt
Corrigenda-Artikel
Weiterlesen über Europas Zukunft beginnt mit Hilfe im Schwangerschaftskonflikt
Hinterlassen Sie Ihre Meinung
Kommentare
Bisher keine Kommentare