Südkorea verbietet Versand von Abtreibungspillen
Ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz
LifeNews berichtet über den Umgang Südkoreas mit dem Versand von Abtreibungspillen, der über die Website der kanadischen Organisation „Women on Web“ vermittelt wurde.
Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz
Im Oktober 2024 ordnete die südkoreanische Medienaufsichtsbehörde an, den Zugriff auf die Website zu sperren. Im Februar 2025 forderte sie zudem den zuständigen Registrar auf, die Internetdomain zu kündigen. Daraufhin reichte Women on Web im Mai 2025 eine Verwaltungsklage gegen die Maßnahmen ein.
Das Verwaltungsgericht in Seoul wies die Klage im Juni 2026 ab. Die versandten Präparate seien in Südkorea weder regulär eingeführt noch zur Anwendung zugelassen worden. Zudem spielten formale Verfahrensgründe eine Rolle. Am 30. Juni legte Women on Web Berufung gegen die Entscheidung ein.
So steht Südkorea zu Abtreibungen
In Südkorea gibt es derzeit keine klare gesetzliche Fristenregelung. Seit 2021 sind Schwangerschaftsabbrüche weitgehend entkriminalisiert. Mifepriston ist in dem Land jedoch nicht regulär zugelassen.
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