Tausende Menschen beim „March for Life“ in Kanada
Kanadas nationaler „March for Life"
Der kanadische „March for Life“ findet traditionell im Mai statt, um an den Monat im Jahr 1969 zu erinnern, in dem das Omnibusgesetz verabschiedet wurde, das Abtreibung in Kanada nicht mehr unter Strafte stellte, wie The Catholic World Report berichtet.
In diesem Jahr fiel der Marsch genau auf den Jahrestag der Abstimmung und stand unter dem Motto des Aufrufs Jesu: „Folge mir nach.“
Matthew Wojciechoski, Projektmanager bei der Campaign Life Coalition (CLC), die die jährliche Veranstaltung organisiert, sagte in seiner Ansprache:
„Wir sind hier, um die Abgeordneten des Parlaments aufzufordern, gesetzlichen Schutz für alle Menschen vom Zeitpunkt der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu erlassen. Um das Parlament an vier einfache Worte zu erinnern: ‚Du sollst nicht töten.‘“
Verschiedene Redner, darunter Rebecca Kiessling, eine US-amerikanische Anwältin und Gründerin der Organisation Save the 1, gaben ermutigende Zeugnisse und betonten die Wichtigkeit, öffentlich für den Schutz ungeborener Kinder einzustehen.
Die Reden auf dem Parliament Hill und der Marsch durch Ottawa bildeten den Mittelpunkt von vier Veranstaltungstagen — von einer Kerzenlichtvigil am Vorabend, bei der gebetet und der durch Abtreibung verlorenen Babys gedacht wurde, über ein Bankett am Donnerstagabend bis hin zu einem Jugendgipfel am Freitag.
Jeff Gunnarson, der nationale Präsident der CLC, fasste zusammen, warum der Marsch trotz aller Hindernisse Jahr für Jahr wieder stattfindet:
„Manchmal kann sich diese Arbeit schwierig anfühlen, manchmal haben wir das Gefühl, dass keine Fortschritte gemacht werden, aber dann versammeln wir uns hier und erinnern uns daran, dass Wahrheit nicht verfällt, Liebe nicht aufgibt und Mut Mut hervorbringt.“
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